Attribut: Kurzbeschreibung
Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
Dies ist ein Attribut des Datentyps Text.
C
Kurze Erläuterung des Begriffs "''congiarium''" und der Hohlmaßeinheit "''congius''". Der Überschrift zufolge habe Camerarius diese auf Bitte einer nicht näher genannten Person ''praecipuae dignitatis'' verfasst; Ludwig gebe dies nun gleichsam als ''congiarium'' (i.S.v. Geschenk) für alle heraus, denen etwas an der Bildung liege. +
Lateinische Übersetzung des zweiten Werkteils der "Κατήχησις τοῦ Χριστιανισμοῦ" von 1552. +
Der kurze Text handelt über Pseudo-Plautinisches und die bis in die Antike zurückreichenden Diskussionen. Varro nimmt für 21 Komödien die Verfasserschaft als gesichert an (''fabulae Varronianae'', 317). Camerarius zählt zu diesem Corpus auch die "Vidularia", deren Titel im Werler-Codex erscheint (ohne nachfolgenden Text), und nennt die bei den Grammatici Latini überlieferten weiteren Komödiennamen. +
Versifikation des Psalms 115 (Septuaginta). +
Abschnitt über den Versfuß aus der "Grammatik" des Servius. +
Abschnitt aus der "Grammatik" des Servius über die Quantitäten der Silben. +
Abschlussgedicht in Gebetform. Es umfasst 13 elegische Distichen. +
Übersetzung eines an die Siphnier adressierten Epigramms. +
Dialog zwischen den Sprechern "Mensch" und "Leben" (14 elegische Distichen). +
Übersetzung eines an Solon adressierten Epigramms. +
Übersetzung der Textpassage über die Erlosung der Seelen aus dem "Mythos des Er" (Platon, "Politeia"). +
Kurzes Versgebet (4 elegische Distichen): Im menschlichen Leben mit seinen Unwägbarkeiten und Gefahren gebe es keine verlässliche Zuversicht auf Heil. Deswegen wird Jesus um Schutz angerufen, dem das iridische Leben in Hoffnung auf das ewige Heil geweiht werden solle. +
In der Vorrede weist Camerarius auf seine schon länger andauernde Beschäftigung mit Plautus hin. Ein erster Ertrag sei die vorliegende Edition der "Menaechmi" und der "Mostellaria", für die er einen ''codex vetus'' (aus dem Besitz Veit Werlers) beiziehen konnte. Er tadelt die ''facinora'', die andere gegenüber dem plautinischen Text verbrochen hätten, und die Unsitten der ''temerarii mutatores''. Er selbst möchte für die Leser seine Arbeit am Text durch ein textkritisches Zeichensystem transparent machen. +
Camerarius führt die Darstellungen des Melanchthon zu Maßen und Gewichten aus. Der Fachtext ist in der Form eines Briefes gehalten. Er ist mit einer Anrede überschrieben, die jedoch an eine anonyme Gruppe gerichtet ist (''Studiosis bonarum literarum''), sowie mit Ortsangabe (''Norimbergae'') und Datum (''Id. Sextil.'') versehen. +
Übersetzung eines Epigramms aus der "Anthologia Graeca". +
Lateinische Übersetzung der Synesios-Rede "Εἰς τὸν αὐτοκράτορα περὶ βασιλείας" ("De regno"). +
Von Camerarius erweiterte Ausgabe des Grammatikwerkes des Joannes Varennius. +
Ausgabe der sechs Terenzkomödien ("Andria", "Eunuchus", "Heautontimoroumenos", "Adelphi", "Hecyra", "Phormio"), die Camerarius auf Basis von vier existenten Editionen erstellt. Als Paratexte treten zu den Komödien die metrischen Periochen des Sulpitius Apollinaris, Verzeichnisse der ''dramatis personae'' sowie metrische Angaben. Nicht mit den Komödien abgedruckt sind die in einigen Editionen enthaltenen nicht-terenzischen Prologe (die unter anderem auch Camerarius gedichtet hat). +
Ausgabe der sechs Terenzkomödien ("Andria", "Eunuchus", "Heautontimoroumenos", "Adelphi", "Hecyra", "Phormio") auf Grundlage der Edition von Georg Fabricius (1548) mit orthographischen Eingriffen des Camerarius. +
Lateinische Übersetzung des dritten Werkteils der "Κατήχησις τοῦ Χριστιανισμοῦ". +