Attribut: Notizen

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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MH: Welcher Valentin? Geht es um eine Stelle als Stadtarzt, in der Verwaltung oder an der Schule? Vgl. OCEp 0679 - keiner bekannt US homalista: siehe auch 0645 vom Jahr 1549! VG, 26.1.23: Problem mit Homilista gelöst. Valentin ist wohl Hartung/Paceus, s.. TW-Anm.  +
VG, 20.3.23: Lässt die Datierung sich noch weiter eingrenzen? Brief umbenennen?  +
Original nicht gesehen US, 300918: Achtung, der 1568 gedruckte Prosatext findet sich nur bruckstückhaft im Original Trew 27. Insbesondere die Sätze über N.s Ortswechsel habe ich dort nicht gefunden; auch nicht als Zusatztext aus JCs Feder. Bitte prüfen!  +
VG, 26.04.22: Der Datierung auf 1555 entgegen steht allerdings die erwähnte Phalerius-Edition, die 1552 erschienen sein soll. Da kein Digitalisat dazu vorliegt, konnte das noch nicht verifiziert werden. Vielleicht ist es aber auch eine Anspielung auf eine spätere Edition? In OCEp 1245 schreibt er ja auch noch davon. US 31.7.22: * Die Edition von 1552 findet sich digital unter https://edit16.iccu.sbn.it/titolo/CNCE016155, allerdings nur mit der Titelseite, die den Hg. nicht andeutet. Im EDIT16 ist Vettori deshalb auch nicht genannt. Da aber der WiBr in der Pariser Ed. (https://books.google.fr/books?id=x5ml85ChKskC) vom 1.4.52 datiert, ist die Zuschreibung doch gesichert. (Bei https://edit16.iccu.sbn.it/titolo/CNCE016153 dürfte es sich um einen Fehler handeln, oder Vettori hat Älteres übernommen. Das Suchfeld CNCE ist bei mir übrigens nicht funktional, überhaupt scheint die ricerca avanzata nicht richtig zu filtern). Offen bleibt dennoch, ob die 52er-Ed. überhaupt gemeint ist, denn sie enthält ausschließlich den Text, nicht aber Kommentare. Dann wäre viell. an diese Ausgabe zu denken: https://edit16.iccu.sbn.it/titolo/CNCE016158 (1562, Vorrede auch 1562). Früheres finde ich nicht; die 1557 gedr. Mischausgabe bei Oporin (http://data.onb.ac.at/rep/1095FD18) hat wieder den Brief vom 1.4.52. Ob man, wie MW es tut, "accuratas declarationes in libellum Demetrii" als kritische Ausgabe übersetzen darf, weiß ich auch nicht, eher wäre "Kommentar" angebracht. Fazit: Die Phalereus-Bemerkungen im vorliegenden Brief erlauben durchaus eine Später-Datierung.  +
Datierung und Absendeort nochmal prüfen VG, 10.8.22: * Es verwundert mich, dass St., wenn er so krank ist, auf dem Weg nach Karlsbad den weiten Umweg nach Leipzig auf sich nehmen soll. Plausibler wäre es, wenn er über Bamberg oder Nürnberg reiste. * Dazu würde 1553 passen: in diesem Frühjahr war C. in Franken, und wahrscheinlich auch seine Familie. * Problematisch wäre dabei der Brief, der über Naumburg gebracht wurde (oder heißt "Neuburgo" hier Neuburg?). * Der Verweis auf Dresden und Leipzig zeigt auch eher, dass C. in Leipzig ist.  +
VG, 27.04.22: Datierung ist möglicherweise auf 1554 zu verschieben, wie aus OCEp 1242 hervorgeht (siehe dort).  +
MH: Unklarer Satz: "Und hier (in Bamberg?) dürfte Camerarius auch irgendwelche Entscheidungen bezüglich seines Vermögens treffen können, die ihm selbst und seiner Familie Nutzen brächten, auch wenn er viel Zeit damit verbringen müsse." VG, 22.10.22: "ihren Andreas": wohl Unbekannt (Andreas; BW Stiebar) - übernommen US 7.10.25 US, 23.9.25: Der Brief gehört mglw. ins Jahr 1548 (sonst paßt Herolds Italienreise "nuper" nicht; Reichstag Augsburg würde trotzdem passen; England prüfen; Herold war 55 nicht mehr in Amberg). Allerdings scheint der (gesicherte?) AO Bamberg nicht zum Itinerar von 1548 zu passen?  +
s. Bemerkungen zum Datum; ein anderer Stiebar ist wohl nicht gemeint  +
Passus zum Kometen leicht überarbeitet (MG, 25.02.2023).  +
VG, 29.9.22: Unter den Hinweisen zur Datierung steht ein Brief verlinkt, der nicht existiert; vielleicht ist Camerarius an Karlowitz, 07.08.1556 (OCEp 0894) gemeint? US, 12.10.22: Das nehme ich auch an - auf der Hippocomicus-Seite sind genau diese beiden Briefe unter "Erwähnt in" aufgeführt. Ich habe den Verweis auf 0894 geändert.  +
VG, 27.3.23: Ich wollte bei den Anmerkungen einen Link zur BW-Seite Lotichius setzen. Das geht aber nicht - ist das reparabel?  +
VG, 15.2.23: Cura/λύπη habe ich durch Sorge ersetzt: B. hatte keine familiären Trauerfälle im betreffenden Zeitraum (vgl. Fleischmann).  +
Erwähnte Werke Wolfs nachtragen; Datumsangaben überprüfen  +
MH an Korrekturleser: Lassen sich die Friedensverhandlungen präzisieren? VG, 3.8.22: * Die Friedensverhandlungen könnten sich auf die Türkenkriege beziehen. Andere Kriege (abgesehen vom Russisch-Schwedischen Krieg) scheint es zu der Zeit nicht gegeben zu haben. Zu beachten ist, dass sich zu diesem Zeitpunkt Kg. Ferdinand in Wien und Ks. Karl in Brüssel aufhielten (vgl. polkaweb.kim.uni-konstanz.de). Vielleicht geht es um den Religionsfrieden, der auf dem Regensburger Reichstag weiter ausgearbeitet wurde?  +
Gegenbriefe des J. 1556 fehlen in München ganz. US  +
Brief nicht bei Zäh; Datierung und Orte fehlen; Seite dann ggf. umbenennen (ggf. dann auch Bezug auf Leipziger Universität und Schlagwort Zweiter Markgrafenkrieg falsch)  +
Peuter: viell. eher https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Beuther (allerdings damals auch nicht in Heidelberg; Kontakt zu JCI bekannt?) - US VG, 5.9.22: * Laut TW ist Peucer gemeint. Er war auch auf dem Wormser Religionsgespräch (vgl. Werner 2010, S. 255). * Allerdings waren Lotich und Beuther gut befreundet und kannten sich schon lange (vgl. Manuwald 2001, S. 66, Anm. 2). Sie dürften also in Kontakt gestanden haben. * Entstehungsort ist C.' Heimat (in patriam inde huc veni, ubi adhuc desiceo): normalerweise ist damit Bamberg gemeint, aber kann es auch Nürnberg sein? * "In einem handschriftlichen Brief an Esrom Rudinger vom 12. November 1557 aus Nürnberg, schreibt Cam., dass er hier wohl noch 6 Tage bleiben muss." (Zitat TW). Zu Datierung und Lokalisierung: * In Camerarius an Unbekannt, 13.12.1557 schreibt C., dass er erst in Bamberg, dann in Nürnberg war. * Wenn die Heimat Bamberg ist, muss der Brief also vor dem 12.11.57 enstanden sein. * Frühestmöglicher Zeitpunkt: C. wird um den 13.10. (vgl. MBW 8394) von Leipzig nach Worms aufgebrochen sein. Vor dem 31.10. war er bei Melanchthon. Dann reiste er über Würzburg nach Bamberg. Aufgrund der Entfernungen kann man annehmen, dass er nicht vor Anfang November in Bamberg war.  +
VG, 11.10.22: * Zur Datierung: W. ist als Consiliarius Caesareus angesprochen. Wenn die Anrede original (und nicht erst in der Edition hinzugefügt) ist, schränkt das die Datierung ein: laut Wikipedia wurde er 1551 kaiserlicher Hofpfalzgraf. Möglicherweise ist das der Terminus post quem. > Rat und Pfalzgraf ist aber nicht dasselbe, also kein Kriterium. US 18.4.23 * Die Klage über die Zustände des Vaterlandes finden wir bei C. häufig, aber evtl. lässt sich ermitteln, ab wann sie tatsächlich häufiger auftritt. Möglicherweise beginnt das mit dem Schmalk. Krieg?  +
VG, 13.3.23: Laut Meyer 1897, S. 219 sind 1557 keine Visitatoren in Grimma gewesen. Eine Visitation so spät im Jahr ist (vor 1570) nur für 1554 nachgewiesen (vgl. Meyer 1897). 1554 kollidiert aber mit OCEp 1090. Das Wahrscheinlichste ist, dass das Jahr 1557 stimmt, aber die Visitation nicht erfolgte (oder zumindest Grimma aussparte). Dagegen spricht MBW 8314, wonach C. und Mel. schon im August in Schulpforta waren. Aber vielleicht hat C. einfach die Visitationen nicht vollständig erledigen können? Im Herbst musste er ja Mel. nach Worms hinterherreisen, um von Tod von dessen Frau zu berichten.  +
An US/MP: * Hat jemand von euch eine Idee für die Datierung? So kann ich viele Personen nicht identifizieren * MP: Der Briefwechsel mit Albinus findet hauptsächlich in den 1560er Jahren statt, allerdings habe ich die Regesten nochmal durchgesehen und keine Stelle gefunden, an der Albinus wegen Leichtgläubigkeit ermahnt wird. In den Briefen von 1569 und 1570 berichtet C. ja von Streitereien in seiner Nachbarschaft in Leipzig, was evtl. zum Beginn des Briefes hier passt? * US: es muß aber ja während der Zeit sein, wo der Sohn in der Fürstenschule ist. Wenn es Philipp ist, wie oben zu nr. 0848 angemerkt, dann etwa in der gleichen (frühen) Zeit! Von den anderen Söhnen weiß ich es zzt nicht. VG, 7.7.22: Zur Datierung: Es war sicher nicht vor 1546, denn in diesem Jahr wurde Fabricius Rektor der Fürstenschule. Der Sohn muss Philipp oder Ludwig sein (ich weiß nicht mehr, wo ich gelesen habe, dass dieser in Meißen Schüler war); da Philipp ab 1559 in Tübingen und Ludwig ab 1560 bei Crato in Breslau war, muss der Brief vorher geschrieben sein. Später wäre nur möglich, wenn es C.' vernachlässigter Jünster, Gottfried, wäre. Über dessen Werdegang wissen wir aber fast gar nichts. Ich tippe allerdings auf die 50er Jahre, da C. reist, ohne von gesundheitlichen Beschwerden zu berichten. VG, 20.2.23: Inhaltlich könnte man die Zeitenklage in die Zeit nach dem Schmalkaldischen Krieg einordnen. Damals gab es viel Zwiespalt unter den protestantischen Ländern. Albinus als Kanzler Mgf. Johanns passt gut in diese Gemengelage, da Kf. Moritz sich an dessen Königsberger Bund zunächst anschloss, um dann dort die Leitung zu unternehmen. Die Verhandlungen könnten die ums Interim sein? Es könnte aber auch nach dem Fürstenaufstand sein. Dann geht es vielleicht um den Augsburger Religionsfrieden. Wenn aber Ph. C. tatsächlich erst Dez. 1554 nach Meißen gekommen ist, muss der Brief 1555 oder später geschrieben sein. VG, 5.6.23: Mit TWs Hinweisen ist die Datierung hinreichend sicher auf Dez. 57 eingegrenzt und ich benenne den Brief um.