Attribut: Kurzbeschreibung

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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S
Das Gedicht versucht das Interesse an Thukydides zu wecken.  +
Epitaph in Prosa, das die Tugenden von Maria Cleophas Vogler auflistet (christliches Leben, Armenfürsorge, Treue und Zuverlässigkeit als Ehefrau, Geduld in schwerer Krankheit, bevor sie ihr Leben dann Christus überantwortet hat), das Sterbedatum nennt sowie ihren Mann Georg Vogler als Stifter des Epitaphs.  +
Das Gedicht ist als Aufschrift auf dem Grab der Maria Cleophas Vogler inszeniert und beschreibt kurz die Stationen ihres Lebens und ihre Tugenden als treue und verlässliche Ehefrau auch in Krisen und als christliche Wohltäterin gegenüber den Armen. Die schweren Zeiten bewältigte sie mit Gottes Hilfe. Nun habe sie ihre Seele Christus empfohlen. Man dürfe also nicht über ihren Tod trauern, da sie das ewige Leben erlangen werde.  +
Das Gedicht ist als Aufschrift auf dem Grab der Maria Cleophas Vogler inszeniert. Die Verstorbene spricht den Leser an, der nach der Lektüre des Epitaphs fröhlicher seinen Weg fortsetzen soll. Sie verweist auf ihr von Schicksalsschlägen und Unglücken geprägtes Leben und die Erlösung in Gott. Sie nennt ihren Namen und den ihres ''beruembten man'', Georg Vogler. Nach dem Tod ihrer Kinder widmete sie sich ganz der Armenfürsorge. Sie nennt ihre Tugenden und ihr christliches Leben, das ihr nach langer Krankheit nun ein ''besser leben'' in Christus gewährt. Der Tod ist also kein Grund für Trauer – der Leser solle sich mit ihr über das erlangte ewige Leben freuen.  +
Die kurze Widmung des Druckers Hans Steinmann an die Leser rekurriert auf die von ihm neu aufgelegte zweisprachige Euklid-Ausgabe (1549) von Georg Joachim Rheticus und Camerarius. Verbunden mit einem Enkomium auf Camerarius (''eruditorum ocellus, atque totius Europae decus & ornamentum singulare'') rechtfertigt er die Beigabe des 'alten' Proöms mit dem Preis der Geometrie. Dieses weist er explizit Camerarius zu (''prooemium (...) ab illo alterius (scil. Rhetici) nomine perscriptum'').  +
U
Lateinische Übersetzung zu dem Epitaphium [[Camerarius, Ἰωάννῃ Μοιβάνῳ ἀποθάνοντι, 1565|"Ἰωάννῃ Μοιβάνῳ ἀποθάνοντι"]] durch einen jungen, nicht namentlich erwähnten Gelehrten.  +
Lateinische Übersetzung zu Camerarius' griechischem Begleitepigramm zu Schedes "Schediasmata".  +
V
Empfehlung des "Liber de decoro" (gemeint sind die ''Praecepta honestatis atque decoris puerilis'').  +
Widmungsgedicht zu Camerarius' "Oratio funebris" auf Eberhard im Bart. Eberhard wird als ''heros'' identifiziert, dessen Taten von dem als ''rhetor'' bezeichneten Joachim Camerarius angemessen dargestellt werden können.  +
Lob der vorliegenden Plautus-Ausgabe, welche die durch die Überlieferung stark entstellten Texte restitutiert hat. Der Herausgeber (Camerarius) möchte allerdings anonym bleiben, ''nullo laudis amore suae'' (v. 10). Dennoch könne man ihn bei genauem Hinsehen herausfinden (vv. 19f.: ''Sed tamen artificem fas est cognoscere tantum / si spectes caute singula, nomen habes'').  +
W
Der Drucker Robert Winter schaltet dem Druck ein Errata-Verzeichnis vor und verweist darauf, dass die Fehler vor allem durch die handschriftliche Druckvorlage (des Camerarius) bedingt seien: ''Missum etiam archetypum libri huius ad nos fuit, cum minus luculenter exaratum, tum adscriptionibus et insertionibus chartarum interpolatum, ut proclives admodum offensae fuerint.'' (α2r). Außerdem sei ein Blatt bei der Drucklegung übersehen worden, dessen Inhalt nun nachgeliefert werde (α2v).  +
Wolf rekurriert in dem von Camerarius initiierten Gedicht auf die bevorstehende Eklipse (18.04.1539) und ruft die Studierenden der Tübinger Artistenfakultät auf, sie in all ihren Parametern ''studiosa mente'' zu beobachten, sich die drohenden Folgen zu vergegenwärtigen und Gott um Verschonung zu bitten. Das Gedicht umfasst 22 Distichen und datiert vom 19.03.1539.  +