Attribut: Kurzbeschreibung
Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
Dies ist ein Attribut des Datentyps Text.
C
Das Versgebet (33 Hexameter) wendet sich an Gott: Alle Lebewesen auf Erden, in der Luft und im Wasser erheben die Augen zu ihm, insbesondere der Mensch, der als Gottes Ebenbild über alles herrsche. Für sie alle wird Nahrung aus der freigebigen Hand Gottes erbeten, die auch die Fülle spende, die zu den Freuden des ewigen Lebens weise. Es folgt eine Variation des "Pater noster" und eine abschließende Bitte, dass der Körper durch die Nahrung zum Lob Christi gestärkt und die Frömmigkeit des ''animus puerilis'' durch die göttliche Lehre genährt werde. +
Gebet im Umfang von vier Distichen. Inhaltlich ist es eine Abwandlung der Bitten, die auch im "Pater noster" enthalten sind. +
Versifikation des "Pater noster" (9 trochäische Septenare). +
Versifikationen von 1 Kor 30 auf Griechisch (zwei elegische Distichen) und Latein (sechs Hexameter). +
Morgengebet nach dem Aufstehen (7 elegische Distichen): Der Dank an Gott, das Tageslicht wieder wohlbehalten erblickt zu haben, verbindet sich mit einer Ekphrase des Tagesbeginns, einem Blick auf die tägliche Arbeit und der Hoffnung, zu Gottes Lob beitragen zu können. +
Das Versgebet (26 Hexameter) nennt den Preis Gottes durch die junge Schar (der Schüler) und mündet dann in ein Lob Gottes für alle seine Gaben inklusive dem ''otium'' nach den Studien sowie für die Fürsorge, die sich auch auf die Fauna (Vögel) und Flora erstreckt und derer sich der Mensch sicher sein kann. Gott imponieren nicht die Starken; ihm gefallen allein die, die ihn fürchten und verehren und auf seine Güte vertrauen. +
Übersetzung eines Morgengebets des Gregor von Nazianz. Es folgen kleinere Textpassagen zum Thema der Trinität. +
Versgebet des Camerarius (3 elegische Distichen) nach dem Vorbild des Gebets Ioschafats (2 Chr 20, 6-12). +
Abendgebet im Umfang von sieben Distichen. Die ersten sechs Verse beinhalten eine Beschreibung der Dämmerung und des Beginns der nächtlichen Ruhe. Es folgt die Bitte an Gott, im Schlaf über den Betenden zu wachen. Den Abschluss bildet die Bitte, dass Gottes Macht ewig währe. +
Kurzes Gebet (zwei elegische Distichen) an Christus mit Bitte um Heil und dem Versprechen, ihn dafür mit Hymnen zu ehren, so lange es die Stimme vermag. +
Vier Gebete in Prosa zum Morgen, vor und nach dem Essen und zur Nacht. +
Morgengebet in 23 Hexametern: Gott und sein Engel (''angelus tuus'', v. 4) werden um Schutz für den kommenden Tag angerufen und die betende Instanz bittet darum, selbst nichts zu tun, was Gott missfallen könnte, und den Verlockungen Satans nicht zu erliegen. Alles möge auf Gott und dessen Lob ausgerichtet sein. Hilfe dazu möge der dreieinige Gott gewähren, der in Ewigkeit von den Frommen gelobt werden möge, dessen Milde die Welt durchwaltet und dessen Allmacht unendlich ist. +
Das Gedicht (20 trochäische Verse) beginnt mit einer Beschreibung des Endes der Nacht und des Sonnenaufgangs im ''genus grande''. Der Weckrufer (''puer evocator'') mahnt nun die anderen Kinder, aufzustehen und zu beten, bevor es ans gemeinsame Werk geht. Das Gebet folgt ab v. 10: Gott solle auch in den Herzen das Licht leuchten lassen, bis die Welt vergehe. +
Bitte an den gerechten Gott um Schutz und Hort für alle, die sich in Not befinden (9 trochäische Septenare). +
Gebet für die Kinder, die nach dem Essen wieder gestärkt zum Unterricht zurückkehren (4 elegische Distichen): Gott solle sie dabei unterstützen, dass sie sich gut entwickeln und ein ihm gefälliges Leben führen, dass der Geist mit dem Körper eine Einheit bilde und am Jüngsten Tag zu ihm gelange. +
Übersetzung aus dem Gebet des Johannes Chrysostomos für die Katechumenen, das am Beginn der Sammlung abgedruckt war. +
Das Gedicht (11 elegische Distichen) beschreibt zunächst im ''genus grande'' das Ende des Tages und die Stimmung der eingetretenen Nacht mit ihren prominenten Sternbildern. Nun sei der Zeitpunkt, zu Bett zu gehen und sich zu erholen. Da der Schlaf affin zum Tod sei, sollen die Kinder zu Gott beten, dass er ihre Nachtruhe schütze, so dass sie wohlbehalten aufwachen und erholt für die neuen Aufgaben sind. +
Apostrophe an die Kinder vor dem Schlafengehen in 8 pythiambischen Strophen: Es sei Zeit, zu Bett zu gehen, die Sorgen des sich zu Ende neigenden Tages abzulegen und Erholung zu finden. Zuvor aber sollten die Kinder - eingedenk des Todes als Bruder des Schlafes - ihre Hände zum Himmel erheben und zu Gott um eine gute Nachtruhe und zugleich um ewigen Schlaf in seinem Schoß beten. +
Bitte an Gott um Rat und um die richtige Lenkung, damit sein Ruhm gemehrt werde (3 elegische Distichen). +