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	<title>Theologie (CamLex) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Joachim Camerarius (1500-1574)</subtitle>
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		<title>VG: /* 1547 bis 1553 */</title>
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		<updated>2026-04-14T16:55:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1547 bis 1553&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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[[Wartenberg 1996]], S. 275-276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch verweigerten die altgläubigen Reichsstände die Annahme, so dass es nur noch für die evangelischen Reichsstände gelten sollte. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] zögerte mit der Annahme und verwies auf die Bedenken seiner Landstände und Theologen. Melanchthon und andere ([[Erwähnte Person::Caspar Cruciger]], [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]] und [[Erwähnte Person::Georg Maior]]) forderten ausdrücklich, dass neben Georg von Anhalt auch Camerarius in die Theologenkommission berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[PKMS 3]], Nr. 1041 = [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5137 MBW Nr. 5137].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese erarbeitete dann Vorschläge, wie man dem Kaiser in Äußerlichkeiten (Mitteldinge, &amp;#039;&amp;#039;Adiaphora&amp;#039;&amp;#039;) entgegenkommen könnte, ohne zentrale Glaubensinhalte aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem &amp;quot;Leipziger Interim&amp;quot; vgl. [[Wartenberg 2006]], 25-32; [[Issleib 1907]], S. 194; [[Issleib 1892]], S. 206-220; Wartenberg, Günther: Philipp Melanchthon und die sächsisch-albertinische Interimspolitik. In: Jonas Flöter und Markus Hein (Hrsg.): Wittenberger Reformation und territoriale Politik. Leipzig 2003, S. 87-103, hier S. 98-100; [[Engel 2014]], 106–113 und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] (C. an H. Baumgartner vom 10.2.1548).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Stationen in der Entstehung dieser sog. Landtagsvorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Text vgl. [[PKMS 4]], S. 254-257, Nr. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren die Konferenzen von Theologen und Räten, wobei die Treffen in [[Erwähnter Ort::Pegau]] (23.-25.8.) und [[Torgau]] (18.10.) ohne Beteiligung des Camerarius,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Engel 2014]], S. 101-104.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von [[Erwähnter Ort::Altzella]] im November 1548 und der Theologentag zu [[Erwähnter Ort::Jüterbog]] am 16. und 17.12. unter seiner Mitarbeit erfolgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Teilnahme des Camerarius vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5380 MBW Nr. 5380] und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] sowie [[Engel 2014]], S. 108-113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Präsentiert wurden die Ergebnisse auf dem Landtag in Leipzig Ende Dezember.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Landtagsverhandlungen vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 25-27; auf S. 27-32 wird die Landtagsvorlage mit dem &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot; verglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Stände die Vorlage ganz überwiegend akzeptierten, gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung, da die altgläubigen Bischöfe nicht einverstanden waren. Veröffentlicht wurden nur Auszüge der neuen Kirchenordnung;&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Georgsagende&amp;quot; verfasste [[Erwähnte Person::Georg III. (Anhalt-Plötzkau)]] unter Mitwirkung von Melanchthon, Camerarius, [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]], [[Erwähnte Person::Johannes Bugenhagen]], [[Erwähnte Person::Georg Maior]], [[Erwähnte Person::Johann Forster]] und [[Erwähnte Person::Daniel Greiser]]. Nach der zwischenzeitlichen Verwerfung brachte Kurfürst [[Erwähnte Person::August (Sachsen)]] die Agende im August 1553 wieder ins Spiel. Vgl. [[Jadatz 2007]], S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Moritzens Hinhaltepolitik und Bedenken von Seiten der Theologen verzögerte sich die Annahme der Interimsartikel in Sachsen und unterblieb schließlich ganz, abgesehen von Details wie dem Tragen des Chorrocks.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu ausführlich [[Issleib 1894]], S. 558-570 und zusammenfassend [[Engel 2014]], S. 115-120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zögerliche, aber zunächst nicht klar ablehnende Verhalten des Landesherrn schützte so auch seine eigenen Theologen: So gab es in Sachsen kaum Verfolgungen oder Verbannungen von Theologen, die dem Interim widersprachen. Zwar forderte [[Karl V. (HRR)]] kurzzeitig Melanchthons Auslieferung, konnte aber schließlich davon abgebracht werden. Anders sah es bei kleineren, besonders süddeutschen, Reichsständen aus: Aus [[Schwäbisch Hall]] musste [[Erwähnte Person::Johannes Brenz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peters, Christian: Der Macht des Kaisers widerstehen. Die süddeutschen Theologen und das Interim. In: Irene Dingel und Günther Wartenberg (Hgg.): Politik und Bekenntnis. Die Reaktionen auf das Interim von 1548. Leipzig 2006, S. 65-81, hier S. 66-68.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Braunschweig-Calenberg [[Erwähnte Person::Joachim Mörlin]], aus [[Nürnberg]] [[Erwähnte Person::Andreas Osiander]] fliehen, während [[Erwähnte Person::Veit Dietrich]] dort bereits 1547 suspendiert worden war und Anfang 1549 nach schwerer Krankheit starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Werner 2010]], S. 193 zu Dietrichs Kampf gegen Kaiser und Interim sowie [[Klaus 1958]], S. 272-299 zur Haltung der Reichsstadt Nürnberg gegenüber dem Interim. Das Verhältnis Dietrichs zu Camerarius scheint sehr gut gewesen zu sein. Der edierte Briefwechsel spiegelt das nicht wider, da die Camerarius-Söhne nur Briefe von Camerarius herausgaben. Handschriftlich existieren zahlreiche Briefe Dietrichs an Camerarius.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Leipzig]] dagegen konnte ein Interim-Gegner wie [[Erwähnte Person::Alexander Alesius]] weiterhin seine Positionen lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wiedermann 1988]], S. 66f. Demnach lehnte Alesius nicht nur das &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot;, sondern auch Melanchthons Adiaphora-Verständnis ab. In einem Gutachten setzte er sich gar mit dem Widerstandsrecht gegen den Kaiser auseinander: Vgl. [[Gotha, FB]], [https://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-3411847 Chart. A 401, f. 227r-229r] und [[Siegmund-Schultze 2005]], S. 248-250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Camerarius und besonders für Melanchthon sollte die Mitwirkung an der Landtagsvorlage, die auch als Bekenntnis für die Einheit der Christenheit verstanden werden kann, aber für zahlreiche Schmähungen innerhalb des protestantischen Lagers sorgen, hauptsächlich von Seiten der Gnesiolutheraner um [[Erwähnte Person::Matthias Flacius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Forschungsliteratur::Wengert 2006]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig entwickelten sich aus diesem sogenannten Adiaphoristischen Streit zahlreiche weitere Zerwürfnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Koch 2006]], S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst scheint sich die Schmähkritik auf Melanchthon konzentriert zu haben; Camerarius geriet ins Visier, als er den Freund durch die &amp;quot;[[Erwähntes Werk::OC 0596|Querela Lutheri]]&amp;quot; unterstützte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. 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[[Wartenberg 1996]], S. 275-276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch verweigerten die altgläubigen Reichsstände die Annahme, so dass es nur noch für die evangelischen Reichsstände gelten sollte. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] zögerte mit der Annahme und verwies auf die Bedenken seiner Landstände und Theologen. Melanchthon und andere ([[Erwähnte Person::Caspar Cruciger]], [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]] und [[Erwähnte Person::Georg Maior]]) forderten ausdrücklich, dass neben Georg von Anhalt auch Camerarius in die Theologenkommission berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[PKMS 3]], Nr. 1041 = [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5137 MBW Nr. 5137].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese erarbeitete dann Vorschläge, wie man dem Kaiser in Äußerlichkeiten (Mitteldinge, &amp;#039;&amp;#039;Adiaphora&amp;#039;&amp;#039;) entgegenkommen könnte, ohne zentrale Glaubensinhalte aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem &amp;quot;Leipziger Interim&amp;quot; vgl. [[Wartenberg 2006]], 25-32; [[Issleib 1907]], S. 194; [[Issleib 1892]], S. 206-220; Wartenberg, Günther: Philipp Melanchthon und die sächsisch-albertinische Interimspolitik. In: Jonas Flöter und Markus Hein (Hrsg.): Wittenberger Reformation und territoriale Politik. Leipzig 2003, S. 87-103, hier S. 98-100; [[Engel 2014]], 106–113 und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] (C. an H. Baumgartner vom 10.2.1548).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Stationen in der Entstehung dieser sog. Landtagsvorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Text vgl. [[PKMS 4]], S. 254-257, Nr. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren die Konferenzen von Theologen und Räten, wobei die Treffen in [[Erwähnter Ort::Pegau]] (23.-25.8.) und [[Torgau]] (18.10.) ohne Beteiligung des Camerarius,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Engel 2014]], S. 101-104.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von [[Erwähnter Ort::Altzella]] im November 1548 und der Theologentag zu [[Erwähnter Ort::Jüterbog]] am 16. und 17.12. unter seiner Mitarbeit erfolgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Teilnahme des Camerarius vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5380 MBW Nr. 5380] und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] sowie [[Engel 2014]], S. 108-113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Präsentiert wurden die Ergebnisse auf dem Landtag in Leipzig Ende Dezember.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Landtagsverhandlungen vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 25-27; auf S. 27-32 wird die Landtagsvorlage mit dem &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot; verglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Stände die Vorlage ganz überwiegend akzeptierten, gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung, da die altgläubigen Bischöfe nicht einverstanden waren. Veröffentlicht wurden nur Auszüge der neuen Kirchenordnung;&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Georgsagende&amp;quot; verfasste [[Erwähnte Person::Georg III. (Anhalt-Plötzkau)]] unter Mitwirkung von Melanchthon, Camerarius, [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]], [[Erwähnte Person::Johannes Bugenhagen]], [[Erwähnte Person::Georg Maior]], [[Erwähnte Person::Johann Forster]] und [[Erwähnte Person::Daniel Greiser]]. Nach der zwischenzeitlichen Verwerfung brachte Kurfürst [[Erwähnte Person::August (Sachsen)]] die Agende im August 1553 wieder ins Spiel. Vgl. [[Jadatz 2007]], S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Moritzens Hinhaltepolitik und Bedenken von Seiten der Theologen verzögerte sich die Annahme der Interimsartikel in Sachsen und unterblieb schließlich ganz, abgesehen von Details wie dem Tragen des Chorrocks.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu ausführlich [[Issleib 1894]], S. 558-570 und zusammenfassend [[Engel 2014]], S. 115-120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zögerliche, aber zunächst nicht klar ablehnende Verhalten des Landesherrn schützte so auch seine eigenen Theologen: So gab es in Sachsen kaum Verfolgungen oder Verbannungen von Theologen, die dem Interim widersprachen. Zwar forderte [[Karl V. (HRR)]] kurzzeitig Melanchthons Auslieferung, konnte aber schließlich davon abgebracht werden. Anders sah es bei kleineren, besonders süddeutschen, Reichsständen aus: Aus [[Schwäbisch Hall]] musste [[Erwähnte Person::Johannes Brenz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peters, Christian: Der Macht des Kaisers widerstehen. Die süddeutschen Theologen und das Interim. In: Irene Dingel und Günther Wartenberg (Hgg.): Politik und Bekenntnis. Die Reaktionen auf das Interim von 1548. Leipzig 2006, S. 65-81, hier S. 66-68.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Braunschweig-Calenberg [[Erwähnte Person::Joachim Mörlin]], aus [[Nürnberg]] [[Erwähnte Person::Andreas Osiander]] fliehen, während [[Erwähnte Person::Veit Dietrich]] dort bereits 1547 suspendiert worden war und Anfang 1549 nach schwerer Krankheit starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Werner 2010]], S. 193 zu Dietrichs Kampf gegen Kaiser und Interim sowie [[Klaus 1958]], S. 272-299 zur Haltung der Reichsstadt Nürnberg gegenüber dem Interim. Das Verhältnis Dietrichs zu Camerarius scheint sehr gut gewesen zu sein. Der edierte Briefwechsel spiegelt das nicht wider, da die Camerarius-Söhne nur Briefe von Camerarius herausgaben. Handschriftlich existieren zahlreiche Briefe Dietrichs an Camerarius.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Leipzig]] dagegen konnte ein Interim-Gegner wie [[Erwähnte Person::Alexander Alesius]] weiterhin seine Positionen lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wiedermann 1988]], S. 66f. Demnach lehnte Alesius nicht nur das &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot;, sondern auch Melanchthons Adiaphora-Verständnis ab. In einem Gutachten setzte er sich gar mit dem Widerstandsrecht gegen den Kaiser auseinander: Vgl. [[Gotha, FB]], [https://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-3411847 Chart. 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Die Ereignisse um die &quot;Confessio Saxonica&quot; und das Konzil hat [[Ehlers 2024]] gründlich dargestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Camerarius wurde im April 1551 nach Württemberg geschickt, um mit Johannes Brenz Vorbesprechungen abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Brenz an Camerarius, 7.4.1551, Brief-ID 15094, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15094. Zugriff am 24.11.2023, und Brenz an Camerarius, 14.4.1551, Brief-ID 15263, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15263. Zugriff am 24.11.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl seiner Person ist sicher auf den guten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kontakte &lt;/del&gt;der beiden aus Tübinger Zeit zurückzuführen. Camerarius traf sich auch mit süddeutschen Theologen am 19.8.1551 in [[Erwähnter Ort::Bad Langensalza|Langensalza]], um über die &quot;Confessio Saxonica&quot; und die &quot;Confessio Virtembergica&quot; zu sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6165 MBW Nr. 6165] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6175 6175] sowie Brenz an Camerarius, 8.8.1551, Brief-ID 15304, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15304. Zugriff am 22.1.2024. Anwesend waren von Württemberger Seite Jakob Beurlin und Johannes Isenmann sowie der Straßburger Johannes Marbach.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzil, das 1547 zunächst unterbrochen, später nach [[Erwähnter Ort::Bologna]] verlegt worden war, kam im Mai 1551 wieder in [[Erwähnter Ort::Trient]] zusammen. Melanchthons Teilnahme war vorgesehen, doch musste er in [[Nürnberg]] den angestrebten Geleitbrief erwarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanchthon &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;reiste &lt;/del&gt;mit seinem Schwiegersohn [[Erwähnte Person::Caspar Peucer]] sowie mit [[Erwähnte Person::Erasmus Sarcerius]] und [[Erwähnte Person::Valentin Hartung|Valentin Paceus]] am 13.1.1552 &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aus &lt;/del&gt;[[Erwähnter Ort::Leipzig]] &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ab&lt;/del&gt;, Camerarius begleitete sie bis [[Zwickau]]: Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6303 MBW Nr. 6303] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6310 6310].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geleit wurde &lt;/del&gt;aber nie in der von [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)]] geforderten Form &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bewilligt&lt;/del&gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die sächsischen Gesandten forderten ein Geleit in der Form des Konzils von Basel aus dem Jahr 1431: Vgl. [[Freudenberger 1975]], S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Melanchthon kehrte schon im März 1552 wieder nach Sachsen zurück, als seine Teilnahme aufgrund des Fürstenaufstands obsolet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6378 MBW Nr. 6378] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6380 6380]. Die sächsischen Konzilsvorbereitungen beschreibt ausführlich [[Freudenberger 1975]], besonders S. 315-341, sowie jüngst [[Ehlers 2024]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ereignisse in Trient verfolgte Camerarius aus der Ferne. So besaß er eine Edition der von Bischof [[Erwähnte Person::Andreas Dudith]] gehaltenen [[Erwähntes Werk::Dudith, Orationes duae in sacrosancto oecumenico concilio Tridentino habitae, 1562|Reden]], die den Laienkelch und die Priesterehe befürworteten, und zeigte sie seinem Schüler [[Erwähnte Person::Johannes Prätorius]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wie oben bereits erwähnt, war das Interim nur als Übergangslösung bis zum nächsten Konzil gedacht. Auf diesem sollte die Kirchenspaltung entgültig überwunden werden. So kam auf die sächsischen Theologen die Aufgabe zu, ihre Glaubenswahrheiten überzeugend darzustellen. Im Jahr 1551 erarbeiteten sie daher, wiederum unter Mitwirkung des C., die &quot;[[Div., Confessio Saxonica, 1553|Confessio Saxonica]]&quot; zur Vorbereitung auf das Konzil von Trient.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wartenberg 1996]] und [[Issleib 1907]], S. 203-205. Die Ereignisse um die &quot;Confessio Saxonica&quot; und das Konzil hat [[Ehlers 2024]] gründlich dargestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Camerarius wurde im April 1551 nach Württemberg geschickt, um mit Johannes Brenz Vorbesprechungen abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Brenz an Camerarius, 7.4.1551, Brief-ID 15094, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15094. Zugriff am 24.11.2023, und Brenz an Camerarius, 14.4.1551, Brief-ID 15263, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15263. Zugriff am 24.11.2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahl seiner Person ist sicher auf den guten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kontakt &lt;/ins&gt;der beiden aus Tübinger Zeit zurückzuführen. Camerarius traf sich auch mit süddeutschen Theologen am 19.8.1551 in [[Erwähnter Ort::Bad Langensalza|Langensalza]], um über die &quot;Confessio Saxonica&quot; und die &quot;Confessio Virtembergica&quot; zu sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6165 MBW Nr. 6165] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6175 6175] sowie Brenz an Camerarius, 8.8.1551, Brief-ID 15304, in: Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620). Verfügbar unter: https://thbw.hadw-bw.de/brief/15304. Zugriff am 22.1.2024. Anwesend waren von Württemberger Seite Jakob Beurlin und Johannes Isenmann sowie der Straßburger Johannes Marbach.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzil, das 1547 zunächst unterbrochen, später nach [[Erwähnter Ort::Bologna]] verlegt worden war, kam im Mai 1551 wieder in [[Erwähnter Ort::Trient]] zusammen. Melanchthons Teilnahme war vorgesehen, doch musste er in [[Nürnberg]] den angestrebten Geleitbrief erwarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanchthon &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;brach &lt;/ins&gt;mit seinem Schwiegersohn [[Erwähnte Person::Caspar Peucer]] sowie mit [[Erwähnte Person::Erasmus Sarcerius]] und [[Erwähnte Person::Valentin Hartung|Valentin Paceus]] am 13.1.1552 &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;von &lt;/ins&gt;[[Erwähnter Ort::Leipzig]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aus auf&lt;/ins&gt;, Camerarius begleitete sie bis [[Zwickau]]: Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6303 MBW Nr. 6303] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6310 6310].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konzil gewährte &lt;/ins&gt;aber nie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein freies Geleit &lt;/ins&gt;in der von [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)]] geforderten Form.&amp;lt;ref&amp;gt;Die sächsischen Gesandten forderten ein Geleit in der Form des Konzils von Basel aus dem Jahr 1431: Vgl. [[Freudenberger 1975]], S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Melanchthon kehrte schon im März 1552 wieder nach Sachsen zurück, als seine Teilnahme aufgrund des Fürstenaufstands obsolet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6378 MBW Nr. 6378] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6380 6380]. Die sächsischen Konzilsvorbereitungen beschreibt ausführlich [[Freudenberger 1975]], besonders S. 315-341, sowie jüngst [[Ehlers 2024]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ereignisse in Trient verfolgte Camerarius aus der Ferne. So besaß er eine Edition der von Bischof [[Erwähnte Person::Andreas Dudith]] gehaltenen [[Erwähntes Werk::Dudith, Orationes duae in sacrosancto oecumenico concilio Tridentino habitae, 1562|Reden]], die den Laienkelch und die Priesterehe befürworteten, und zeigte sie seinem Schüler [[Erwähnte Person::Johannes Prätorius]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>VG</name></author>
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		<title>VG: /* 1547 bis 1553 */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1547 bis 1553&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Damit verbunden war möglicherweise die Hoffnung, dass beide Lehrtätigkeiten an der behelfsmäßigen Hochschule übernehmen würden, die dort eingerichtet worden war, vor allem für geflüchtete Wittenberger und Leipziger Studenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Klaus 1958]], S. 254, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4570 MBW Nr. 4570.1], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4585a 4585a], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4605 4605.3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Melanchthon verblieb aber in Mitteldeutschland, und für eine Lehrtätigkeit des Camerarius in Nürnberg gibt es keine Belege. Allenfalls die Erwähnung, er werde zahlreiche Schüler nach Leipzig mitbringen,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Erwähntes Werk::OCEp 0572]].&amp;lt;/ref&amp;gt; kann ein Hinweis darauf sein. Die Wiederaufnahme seines Amtes in Leipzig war keineswegs sicher; so erwog er sogar, eine Theologieprofessur in [[Erwähnter Ort::Königsberg]] anzunehmen, wo sein Sohn [[Erwähnte Person::Johannes Camerarius II.|Johannes]] bereits studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4721 MBW Nr. 4721.4]. Eine Stelle als Rektor der dortigen Hochschule wurde Camerarius bereits im Herbst 1543 angeboten, die dieser aber nicht annehmen konnte: Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3334 MBW Nr. 3334.4,2 und 3334.4,4], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3371 3371.1], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3377 3377.1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Alesius interessierte sich dafür, und Melanchthon &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wurde &lt;/del&gt;sogar von [[Albrecht (Preußen)]] dorthin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;berufen&lt;/del&gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4853 MBW Nr. 4853.1-3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso gab es Angebote des Kurfürsten [[Erwähnte Person::Joachim II. (Brandenburg)]], dass C. an der [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Frankfurt an der Oder)]] unterkommen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4778 MBW Nr. 4778.2].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Während des Schmalkaldischen Krieges fand C. zunächst in [[Erwähnter Ort::Merseburg]] bei Fürst Georg Aufnahme, dann zog er über [[Erwähnter Ort::Erfurt]] weiter nach Franken.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. besonders [[Erwähntes Werk::OCEp 0330]] sowie [[Erwähntes Werk::OCEp 1038]], [[Erwähntes Werk::OCEp 0631]], [[Erwähntes Werk::OCEp 1039]] und das [[Itinerar]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rat der Stadt Nürnberg bot ihm und Melanchthon Aufenthaltsmöglichkeiten an. Damit verbunden war möglicherweise die Hoffnung, dass beide Lehrtätigkeiten an der behelfsmäßigen Hochschule übernehmen würden, die dort eingerichtet worden war, vor allem für geflüchtete Wittenberger und Leipziger Studenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Klaus 1958]], S. 254, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4570 MBW Nr. 4570.1], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4585a 4585a], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4605 4605.3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Melanchthon verblieb aber in Mitteldeutschland, und für eine Lehrtätigkeit des Camerarius in Nürnberg gibt es keine Belege. Allenfalls die Erwähnung, er werde zahlreiche Schüler nach Leipzig mitbringen,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Erwähntes Werk::OCEp 0572]].&amp;lt;/ref&amp;gt; kann ein Hinweis darauf sein. Die Wiederaufnahme seines Amtes in Leipzig war keineswegs sicher; so erwog er sogar, eine Theologieprofessur in [[Erwähnter Ort::Königsberg]] anzunehmen, wo sein Sohn [[Erwähnte Person::Johannes Camerarius II.|Johannes]] bereits studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4721 MBW Nr. 4721.4]. Eine Stelle als Rektor der dortigen Hochschule wurde Camerarius bereits im Herbst 1543 angeboten, die dieser aber nicht annehmen konnte: Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3334 MBW Nr. 3334.4,2 und 3334.4,4], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3371 3371.1], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=3377 3377.1].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Alesius interessierte sich dafür, und Melanchthon &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erhielt &lt;/ins&gt;sogar von [[Albrecht (Preußen)]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eine Berufung &lt;/ins&gt;dorthin.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4853 MBW Nr. 4853.1-3].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso gab es Angebote des Kurfürsten [[Erwähnte Person::Joachim II. (Brandenburg)]], dass C. an der [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Frankfurt an der Oder)]] unterkommen könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=4778 MBW Nr. 4778.2].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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[[Wartenberg 1996]], S. 275-276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch verweigerten die altgläubigen Reichsstände die Annahme, so dass es nur noch für die evangelischen Reichsstände gelten sollte. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] zögerte mit der Annahme und verwies auf die Bedenken seiner Landstände und Theologen. Melanchthon und andere ([[Erwähnte Person::Caspar Cruciger]], [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]] und [[Erwähnte Person::Georg Maior]]) forderten ausdrücklich, dass neben Georg von Anhalt auch Camerarius in die Theologenkommission berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[PKMS 3]], Nr. 1041 = [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5137 MBW Nr. 5137].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese erarbeitete dann Vorschläge, wie man dem Kaiser in Äußerlichkeiten (Mitteldinge, &amp;#039;&amp;#039;Adiaphora&amp;#039;&amp;#039;) entgegenkommen könnte, ohne zentrale Glaubensinhalte aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem &amp;quot;Leipziger Interim&amp;quot; vgl. [[Wartenberg 2006]], 25-32; [[Issleib 1907]], S. 194; [[Issleib 1892]], S. 206-220; Wartenberg, Günther: Philipp Melanchthon und die sächsisch-albertinische Interimspolitik. In: Jonas Flöter und Markus Hein (Hrsg.): Wittenberger Reformation und territoriale Politik. Leipzig 2003, S. 87-103, hier S. 98-100; [[Engel 2014]], 106–113 und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] (C. an H. Baumgartner vom 10.2.1548).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Stationen in der Entstehung dieser sog. Landtagsvorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Text vgl. [[PKMS 4]], S. 254-257, Nr. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren die Konferenzen von Theologen und Räten, wobei die Treffen in [[Erwähnter Ort::Pegau]] (23.-25.8.) und [[Torgau]] (18.10.) ohne Beteiligung des Camerarius,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Engel 2014]], S. 101-104.&amp;lt;/ref&amp;gt; die von [[Erwähnter Ort::Altzella]] im November 1548 und der Theologentag zu [[Erwähnter Ort::Jüterbog]] am 16. und 17.12. unter seiner Mitarbeit erfolgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Teilnahme des Camerarius vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5380 MBW Nr. 5380] und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] sowie [[Engel 2014]], S. 108-113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Präsentiert wurden die Ergebnisse auf dem Landtag in Leipzig Ende Dezember.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Landtagsverhandlungen vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 25-27; auf S. 27-32 wird die Landtagsvorlage mit dem &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot; verglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die Stände die Vorlage ganz überwiegend akzeptierten, gab es Schwierigkeiten bei der Umsetzung, da die altgläubigen Bischöfe nicht einverstanden waren. Veröffentlicht wurden nur Auszüge der neuen Kirchenordnung;&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;quot;Georgsagende&amp;quot; verfasste [[Erwähnte Person::Georg III. (Anhalt-Plötzkau)]] unter Mitwirkung von Melanchthon, Camerarius, [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]], [[Erwähnte Person::Johannes Bugenhagen]], [[Erwähnte Person::Georg Maior]], [[Erwähnte Person::Johann Forster]] und [[Erwähnte Person::Daniel Greiser]]. Nach der zwischenzeitlichen Verwerfung brachte Kurfürst [[Erwähnte Person::August (Sachsen)]] die Agende im August 1553 wieder ins Spiel. Vgl. [[Jadatz 2007]], S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Moritzens Hinhaltepolitik und Bedenken von Seiten der Theologen verzögerte sich die Annahme der Interimsartikel in Sachsen und unterblieb schließlich ganz, abgesehen von Details wie dem Tragen des Chorrocks.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu ausführlich [[Issleib 1894]], S. 558-570 und zusammenfassend [[Engel 2014]], S. 115-120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zögerliche, aber zunächst nicht klar ablehnende Verhalten des Landesherrn schützte so auch seine eigenen Theologen: So gab es in Sachsen kaum Verfolgungen oder Verbannungen von Theologen, die dem Interim widersprachen. Zwar forderte [[Karl V. (HRR)]] kurzzeitig Melanchthons Auslieferung, konnte aber schließlich davon abgebracht werden. Anders sah es bei kleineren, besonders süddeutschen, Reichsständen aus: Aus [[Schwäbisch Hall]] musste [[Erwähnte Person::Johannes Brenz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peters, Christian: Der Macht des Kaisers widerstehen. Die süddeutschen Theologen und das Interim. In: Irene Dingel und Günther Wartenberg (Hgg.): Politik und Bekenntnis. Die Reaktionen auf das Interim von 1548. Leipzig 2006, S. 65-81, hier S. 66-68.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Braunschweig-Calenberg [[Erwähnte Person::Joachim Mörlin]], aus [[Nürnberg]] [[Erwähnte Person::Andreas Osiander]] fliehen, während [[Erwähnte Person::Veit Dietrich]] dort bereits 1547 suspendiert worden war und Anfang 1549 nach schwerer Krankheit starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Werner 2010]], S. 193 zu Dietrichs Kampf gegen Kaiser und Interim sowie [[Klaus 1958]], S. 272-299 zur Haltung der Reichsstadt Nürnberg gegenüber dem Interim. Das Verhältnis Dietrichs zu Camerarius scheint sehr gut gewesen zu sein. Der edierte Briefwechsel spiegelt das nicht wider, da die Camerarius-Söhne nur Briefe von Camerarius herausgaben. Handschriftlich existieren zahlreiche Briefe Dietrichs an Camerarius.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Leipzig]] dagegen konnte ein Interim-Gegner wie [[Erwähnte Person::Alexander Alesius]] weiterhin seine Positionen lehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Wiedermann 1988]], S. 66f. Demnach lehnte Alesius nicht nur das &amp;quot;Augsburger Interim&amp;quot;, sondern auch Melanchthons Adiaphora-Verständnis ab. In einem Gutachten setzte er sich gar mit dem Widerstandsrecht gegen den Kaiser auseinander: Vgl. [[Gotha, FB]], [https://kalliope-verbund.info/DE-611-HS-3411847 Chart. 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[[Wartenberg 1996]], S. 275-276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedoch verweigerten die altgläubigen Reichsstände die Annahme, so dass es nur noch für die evangelischen Reichsstände gelten sollte. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] zögerte mit der Annahme und verwies auf die Bedenken seiner Landstände und Theologen. Melanchthon und andere ([[Erwähnte Person::Caspar Cruciger]], [[Erwähnte Person::Johann Pfeffinger]] und [[Erwähnte Person::Georg Maior]]) forderten ausdrücklich, dass neben Georg von Anhalt auch Camerarius in die Theologenkommission berufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[PKMS 3]], Nr. 1041 = [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5137 MBW Nr. 5137].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese erarbeitete dann Vorschläge, wie man dem Kaiser in Äußerlichkeiten (Mitteldinge, &amp;#039;&amp;#039;Adiaphora&amp;#039;&amp;#039;) entgegenkommen könnte, ohne zentrale Glaubensinhalte aufzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem &amp;quot;Leipziger Interim&amp;quot; vgl. [[Wartenberg 2006]], 25-32; [[Issleib 1907]], S. 194; [[Issleib 1892]], S. 206-220; Wartenberg, Günther: Philipp Melanchthon und die sächsisch-albertinische Interimspolitik. In: Jonas Flöter und Markus Hein (Hrsg.): Wittenberger Reformation und territoriale Politik. Leipzig 2003, S. 87-103, hier S. 98-100; [[Engel 2014]], 106–113 und [[Erwähntes Werk::OCEp 0648]] (C. an H. Baumgartner vom 10.2.1548).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Stationen in der Entstehung dieser sog. Landtagsvorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Text vgl. [[PKMS 4]], S. 254-257, Nr. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren die Konferenzen von Theologen und Räten, wobei die Treffen in [[Erwähnter Ort::Pegau]] (23.-25.8.) und [[Torgau]] (18.10.) ohne Beteiligung des Camerarius,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. 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[[Jadatz 2007]], S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch Moritzens Hinhaltepolitik und Bedenken von Seiten der Theologen verzögerte sich die Annahme der Interimsartikel in Sachsen und unterblieb schließlich ganz, abgesehen von Details wie dem Tragen des Chorrocks.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu ausführlich [[Issleib 1894]], S. 558-570 und zusammenfassend [[Engel 2014]], S. 115-120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zögerliche, aber zunächst nicht klar ablehnende Verhalten des Landesherrn schützte so auch seine eigenen Theologen: So gab es in Sachsen kaum Verfolgungen oder Verbannungen von Theologen, die dem Interim widersprachen. Zwar forderte [[Karl V. (HRR)]] kurzzeitig Melanchthons Auslieferung, konnte aber schließlich davon abgebracht werden. Anders sah es bei kleineren, besonders süddeutschen, Reichsständen aus: Aus [[Schwäbisch Hall]] musste [[Erwähnte Person::Johannes Brenz]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Peters, Christian: Der Macht des Kaisers widerstehen. Die süddeutschen Theologen und das Interim. 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		<author><name>VG</name></author>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI am 25. November 2025 um 10:29 Uhr</title>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI: /* Die Genese der &quot;Historica Narratio&quot; */</title>
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		<title>HIWI: /* Die Genese der &quot;Historica Narratio&quot; */</title>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI: /* Zeitgeschichte - Camerarius&#039; Geschichte der Böhmischen Brüder (1605) */</title>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI am 24. September 2025 um 10:35 Uhr</title>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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