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	<title>Camerarius an Unbekannt, 15XX k - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Joachim Camerarius (1500-1574)</subtitle>
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		<title>VG am 28. Juni 2023 um 14:23 Uhr</title>
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		<updated>2023-06-28T14:23:54Z</updated>

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		<author><name>VG</name></author>
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		<title>HIWI am 15. Mai 2023 um 14:26 Uhr</title>
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		<updated>2023-05-15T14:26:59Z</updated>

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		<title>VG am 6. April 2023 um 17:10 Uhr</title>
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		<updated>2023-04-06T17:10:31Z</updated>

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Über die von ihm verwendeten &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;„Politischen Verse“ &lt;/del&gt;sei C. aber der Auffassung, dass dieses &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Genre &lt;/del&gt;damals sehr beliebt und volkstümlich gewesen sei. Die Verse seien siebenhebig ohne Beachtung der Quantitäten (sine observatione temporum, et procedente pronuntiatione κατ’ἄρσιν καὶ θέσιν ἀμέτρως). Was jener &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aber in Bezug auf die varietas &lt;/del&gt;schreibe, mangels geeigneter alter Bücher&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, sei keineswegs zu verachten&lt;/del&gt;. Freilich sei auch vieles Wertloses enthalten und er habe einiges leichtfertig oder falsch aus dem Gedächtnis niedergeschrieben. Ob ihn aber das Gedächtnis getäuscht habe oder ob er selbst die Erzählungen anderer verändert habe, oder ob er Dinge &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;festgehalten &lt;/del&gt;habe, die nirgendwo überliefert seien: Darüber möge jeder denken, was er wolle. Denn es bestehe kein Zweifel, dass er damals eine große Menge alter Bücher besessen habe. Freilich hätten nach seiner Aussage die Buchsammler ihm einen Mangel daran vorgeworfen, und er habe sich seines umfassenden Gedächtnisses gerühmt. Aber dass er nicht einmal die Mühe des Verfassens gelehrter Verse nach Musenart auf sich habe nehmen wollen, bekennt er offen, indem er in einigen Versen den Grund darlegt: Die Miss- und Verachtung der schönen Wissenschaften und Künste zu seiner Zeit. Sie würden auch aktuell die Studien einiger Leute behindern, den Fleiß bremsen und den Geist bei der Verrichtung notwendiger Tätigkeiten schwächen. So werde der Ruf der Bildung verdorben und sie bekomme den Anschein, dass sich auch Ungebildete darin hervortun könnten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;C. habe N. kürzlich seine Erwiderungen auf N.s Vorschläge geschickt. Jetzt schreibe er über [[Erwähnte Person::Johannes Tzetzes]]: Sicher sei die gesuchte Form und Aussprache barbarisch verderbt worden. Tzetzes tue das auch bei anderen Namen wie Paulitzes. Die etymologische Herkunft sei nicht ganz klar: Möglicherweise spiele es auf den hebräischen Namen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Seth&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an, denn er führe sich auf syrische Abstammung zurück. 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Ob ihn aber das Gedächtnis getäuscht habe oder ob er selbst die Erzählungen anderer verändert habe, oder ob er Dinge &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erdacht &lt;/ins&gt;habe, die nirgendwo überliefert seien: Darüber möge jeder denken, was er wolle. Denn es bestehe kein Zweifel, dass er damals eine große Menge alter Bücher besessen habe. Freilich hätten nach seiner Aussage die Buchsammler ihm einen Mangel daran vorgeworfen, und er habe sich seines umfassenden Gedächtnisses gerühmt. Aber dass er nicht einmal die Mühe des Verfassens gelehrter Verse nach Musenart auf sich habe nehmen wollen, bekennt er offen, indem er in einigen Versen den Grund darlegt: Die Miss- und Verachtung der schönen Wissenschaften und Künste zu seiner Zeit. Sie würden auch aktuell die Studien einiger Leute behindern, den Fleiß bremsen und den Geist bei der Verrichtung notwendiger Tätigkeiten schwächen. So werde der Ruf der Bildung verdorben und sie bekomme den Anschein, dass sich auch Ungebildete darin hervortun könnten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>VG am 6. April 2023 um 12:27 Uhr</title>
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		<author><name>VG</name></author>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt,_15XX_k&amp;diff=120984&amp;oldid=prev</id>
		<title>HIWI: /* Anmerkungen zur Datierung */</title>
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		<updated>2023-04-06T10:31:24Z</updated>

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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt,_15XX_k&amp;diff=120983&amp;oldid=prev</id>
		<title>VG: /* Regest */</title>
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		<updated>2023-04-06T10:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regest&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>VG am 6. April 2023 um 10:29 Uhr</title>
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		<updated>2023-04-06T10:29:39Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zu den von N. erwähnten Grabräubern: Man werde leicht verstehen, dass es sie dort gegeben habe, wo man ganze Leichname beerdigt habe. Denn was nütze es, Urnen mit Knochen und Asche zu stehlen? Jene seien nämlich nicht aus Gold gewesen, wie der goldene Aschekrug der Thetis bei [[Erwähnte Person::Homer]]. Nach Sitte jener Zeit hätte man wertvolle Leichname zusammen mit den Leichen verbrannt.  So seien mit den Leichen einst große Schätze begraben worden. Jene Grabräuber hätten ohne Zweifel danach gespürt: So beschreibe [[Erwähnte Person::Flavius Josephus|Josephus]] (Antiquitates Iudaici XVI, Prol. 30-31), dass [[Erwähnte Person::Herodes der Große|Herodes]] nach dem Grab [[Erwähnte Person::König David::Davids]] gegraben habe – freilich habe er aufgrund seiner Herrschaft die Macht &lt;/ins&gt;dazu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;besessen, was andernfalls ein Kapitalverbrechen gewesen wäre. Auch [[Erwähnte Person::Arrian]] (Alex. Anabas. VI,29) berichte vom (durch [[Alexander der Große|Alexander]]) ausgegrabenen Grab [[Erwähnte Person::Kyros (II.)]].&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;=== Anmerkungen ===&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* Laut Tzetzes sollen die Angaben der Historie von Arrian stammen.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* Dem Brieftext folgen die Verse 1-14 der Versus iambici des Tzetzes.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* &quot;Ein C. bekannter Rechtsgelehrter&quot;: In der Edition von 1583 ist jeder Hinweis auf den Beruf getilgt. Ansonsten weichen die Editionen nur in orthographischen Details voneinander ab.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;=== Anmerkungen zur Datierung ===&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* In [[OCEp 0251]] und [[OCEp 0289]], beide von 1535, wird deutlich, dass Texte von Johannes Tzetzes damals in Deutschland kaum bekannt waren. Die Edition Gerbels vom März 1546 wird die Voraussetzung für die Kenntnis des Inhalts gewesen sein; somit ist das wohl der Terminus post quem. Im Vorwort ([https://ub.unibas.ch/cmsdata/spezialkataloge/gg/higg0183.html GG 183]) wird zwar der Name Tzetzes sprachlich untersucht, JCs Deutung als Seth nicht erwähnt&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>VG</name></author>
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