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	<title>Camerarius, Expositio de apostolis, 1566 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Joachim Camerarius (1500-1574)</subtitle>
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Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &#039;&#039;summa&#039;&#039; und gleichsam einen &#039;&#039;index&#039;&#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &#039;&#039;index&#039;&#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175). Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Auch Bullinger selbst gehe es wohl mehr darum, zu verhindern, dass die Menschen irgendetwas glauben, ohne es zu hinterfragen (&#039;&#039;temere&#039;&#039;), als darum, alle von seiner Meinung zu überzeugen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den &lt;/del&gt;christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Paulus und seinem Begleiter Barnabas wolle Camerarius eine besonders ausführliche Betrachtung widmen (168). Bereits [[Erwähntes Werk::Bullinger, Series et digestio temporum et rerum descriptarum a beato Luca in Actis Apostolorum, 1548|Heinrich Bullinger]] habe hierzu vor Jahren unter Rückgriff auf den Evangelisten Lukas eine Sammlung erstellt und eine gründliche chronologische Gliederung und Verknüpfung der historischen Ereignisse vorgenommen. 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Über die &amp;#039;&amp;#039;Deo-ignoto&amp;#039;&amp;#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Auch Bullinger selbst gehe es wohl mehr darum, zu verhindern, dass die Menschen irgendetwas glauben, ohne es zu hinterfragen (&amp;#039;&amp;#039;temere&amp;#039;&amp;#039;), als darum, alle von seiner Meinung zu überzeugen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &amp;quot;De imaginibus&amp;quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Paulus und seinem Begleiter Barnabas wolle Camerarius eine besonders ausführliche Betrachtung widmen (168). Bereits [[Erwähntes Werk::Bullinger, Series et digestio temporum et rerum descriptarum a beato Luca in Actis Apostolorum, 1548|Heinrich Bullinger]] habe hierzu vor Jahren unter Rückgriff auf den Evangelisten Lukas eine Sammlung erstellt und eine gründliche chronologische Gliederung und Verknüpfung der historischen Ereignisse vorgenommen. Dieses Werk scheine Camerarius bedeutsamer als alles andere, was in diesem Bereich erschienen sei (170; Anm. 2). Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &amp;#039;&amp;#039;summa&amp;#039;&amp;#039; und gleichsam einen &amp;#039;&amp;#039;index&amp;#039;&amp;#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &amp;#039;&amp;#039;index&amp;#039;&amp;#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175). 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Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. 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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI: /* Aufbau und Inhalt */</title>
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		<updated>2024-06-27T15:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau und Inhalt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &amp;#039;&amp;#039;summa&amp;#039;&amp;#039; und gleichsam einen &amp;#039;&amp;#039;index&amp;#039;&amp;#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &amp;#039;&amp;#039;index&amp;#039;&amp;#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175). 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Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &amp;quot;De imaginibus&amp;quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. 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Über die &amp;#039;&amp;#039;Deo-ignoto&amp;#039;&amp;#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Auch Bullinger selbst gehe es wohl mehr darum, zu verhindern, dass die Menschen irgendetwas glauben, ohne es zu hinterfragen (&amp;#039;&amp;#039;temere&amp;#039;&amp;#039;), als darum, alle von seiner Meinung zu überzeugen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &amp;quot;De imaginibus&amp;quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI am 28. März 2024 um 15:51 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-28T15:51:26Z</updated>

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Bereits [[Erwähntes Werk::Bullinger, Series et digestio temporum et rerum descriptarum a beato Luca in Actis Apostolorum, 1548|Heinrich Bullinger]] habe hierzu vor Jahren unter Rückgriff auf den Evangelisten Lukas eine Sammlung erstellt und eine gründliche chronologische Gliederung und Verknüpfung der historischen Ereignisse vorgenommen. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Da &lt;/del&gt;in diesem Bereich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nichts Weiteres herausgegeben &lt;/del&gt;sei&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, scheine Camerarius dieses Werk weniger bedeutsam &lt;/del&gt;(170; Anm. 2). Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &#039;&#039;summa&#039;&#039; und gleichsam einen &#039;&#039;index&#039;&#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &#039;&#039;index&#039;&#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175). Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aber &lt;/del&gt;Bullinger &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wolle &lt;/del&gt;wohl &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nur&lt;/del&gt;, dass alle &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihm statt anderen zustimmen&lt;/del&gt;. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Paulus und seinem Begleiter Barnabas wolle Camerarius eine besonders ausführliche Betrachtung widmen (168). 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Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>HIWI</name></author>
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		<title>HIWI am 28. März 2024 um 15:42 Uhr</title>
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		<author><name>HIWI</name></author>
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Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &#039;&#039;summa&#039;&#039; und gleichsam einen &#039;&#039;index&#039;&#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &#039;&#039;index&#039;&#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175) Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Aber Bullinger wolle wohl nur, dass alle ihm statt anderen zustimmen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Paulus und seinem Begleiter Barnabas wolle Camerarius eine besonders ausführliche Betrachtung widmen (168). Bereits [[Erwähntes Werk::Bullinger, Series et digestio temporum et rerum descriptarum a beato Luca in Actis Apostolorum, 1548|Heinrich Bullinger]] habe hierzu vor Jahren unter Rückgriff auf den Evangelisten Lukas eine Sammlung erstellt und eine gründliche chronologische Gliederung und Verknüpfung der historischen Ereignisse vorgenommen. Da in diesem Bereich nichts Weiteres herausgegeben sei, scheine Camerarius dieses Werk weniger bedeutsam (170; Anm. 2). Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &#039;&#039;summa&#039;&#039; und gleichsam einen &#039;&#039;index&#039;&#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &#039;&#039;index&#039;&#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175)&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &lt;/ins&gt;Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Aber Bullinger wolle wohl nur, dass alle ihm statt anderen zustimmen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass [[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|Johannes Chrysostomus]] in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des Chrysostomus habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>HIWI am 20. März 2024 um 11:50 Uhr</title>
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Camerarius hingegen beabsichtige, in dem vorliegenden Werke eine &#039;&#039;summa&#039;&#039; und gleichsam einen &#039;&#039;index&#039;&#039; über das Leben des Paulus zu geben, an der sich eine ausführlichere Darlegung orientieren könne. Mit &#039;&#039;index&#039;&#039; scheint Camerarius, wie im Folgenden (170-171) deutlicher wird, ein historisches Datengerüst zu meinen, das er jedoch in ausformuliertem Fließtext präsentiert. Camerarius widmet sich der historischen Biographie des Paulus. Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175) Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Aber Bullinger wolle wohl nur, dass alle ihm statt anderen zustimmen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass Johannes Chrysostomus in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. Der Blick des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Chrysotomus &lt;/del&gt;habe sich jedoch nicht auf das Abbild, sondern (bei seiner Kommentierung) auf das Innere des Paulus gerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Paulus und seinem Begleiter Barnabas wolle Camerarius eine besonders ausführliche Betrachtung widmen (168). 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Eine vertiefte Betrachtung der Theologie seiner Briefe bleibt aus. In der Frage nach der Identität des biblischen [[Erwähnte Person::Pseudo-Dionysius Areopagita|Dionysius Areopagita]] mit dem gleichnamigen Autor will sich Camerarius nicht endgültig festlegen, zeigt aber deutlich an, dass er von Pseudepigraphie ausgeht (175) Über die &#039;&#039;Deo-ignoto&#039;&#039;-Inschrift hält Camerarius einige religionsgeschichtliche Ausführungen für nötig (176-177). In Hinblick auf die Paulusbriefe verweist Camerarius nochmals auf Bullinger. Bei ihm fänden sich [[Erwähntes Werk::Bullinger, In omnes Apostolicas epistolas commentarii, 1549|treffliche Überlegungen über Absendezeit und Absendeort der jeweiligen Briefe]], die er an theologischen Aspekten festmache (180). Aber auch bei solchen Untersuchungen könne man sich täuschen, und es sei deshalb nicht empfehlenswert, Zeit und Mühe dafür zu investieren. Aber Bullinger wolle wohl nur, dass alle ihm statt anderen zustimmen. Vor der christlichen Gemeinde in Milet hält Paulus eine Rede (Apg. 20,17-38), die Camerarius für so einmalig und herausragend halte, dass er sie einst [[Erwähntes Werk::Camerarius, Lateinische Versübersetzung zur Rede des Paulus in Milet, (unveröffentlicht)|in lateinische Verse übersetzt]] habe (181). Den Briefwechsel zwischen Paulus und [[Erwähnte Person::Seneca]] hält Camerarius für unecht. Er verurteilt es, wenn im Namen des Christentums solche Fälschungen verfasst werden (191). Dies gelte unabhängig davon, mit welcher Intention es geschehe. Zu solchen Praktiken neigten die Griechen stärker, ebenso wie zur Bilderverehrung, die in paganer Tradition stehe (192). Diese wurde in eine Verehrung und Anbetung verstorbener Menschen übergeführt, womit jedoch nur ein Übel durch ein anderes geheilt worden sei. Hierbei wendet sich Camerarius gegen [[Erwähnte Person::Johannes von Damaskus]]. Camerarius geht hierbei auf eine Stelle in der Schrift des Johannes von Damaskus mit dem Titel &quot;De imaginibus&quot; ein, in der dieser beschreibt, dass &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Erwähnte Person::Johannes Chrysostomos|&lt;/ins&gt;Johannes Chrysostomus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;in seinem Zimmer ein geheiligtes Bild des Paulus besessen habe, das er in den Arbeitspausen bei der Abfassung seiner [[Erwähntes Werk::Johannes Chrysostomos, Kommentar zu den Paulusbriefen, 1529 (?)|Kommentierungen zu den Paulusbriefen]] intensiv zu betrachten pflegte (193-194). Dieses Verhalten verstoße nach Camerarius noch nicht gegen den christlichen Lehre, mache jedoch klar, wohin die Sache gehe. Die Verehrung von Bildern und die Anbetung in der Erwartung von Hilfe lehnt Camerarius ab. 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		<author><name>VG</name></author>
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		<title>Noeth: Neuimport Werksiglen</title>
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		<updated>2020-02-03T21:41:45Z</updated>

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		<author><name>Noeth</name></author>
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		<title>Noeth: Werksigle Import</title>
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		<updated>2019-12-17T10:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Werksigle Import&lt;/p&gt;
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		<author><name>Noeth</name></author>
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