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	<title>Joachim Camerarius (1500-1574) - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-29T05:49:33Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Winsheim,_Interpretatio_tragoediarum_Sophoclis_(Druck),_1546&amp;diff=95164</id>
		<title>Diskussion:Winsheim, Interpretatio tragoediarum Sophoclis (Druck), 1546</title>
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		<updated>2019-11-06T21:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: Die Seite wurde neu angelegt: „Druckfehler im Titel: ad utilitatem iuventutis (nicht utiltatem)“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Druckfehler im Titel:&lt;br /&gt;
ad utilitatem iuventutis (nicht utiltatem)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stiebar,_13.08.1536&amp;diff=86858</id>
		<title>Camerarius an Stiebar, 13.08.1536</title>
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		<updated>2019-06-24T12:07:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0462&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. X1r-X2v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Daniel Stiebar von Rabeneck&lt;br /&gt;
|Datum=1536/08/13&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Id. Sextil.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Quod scribis dolori tibe esse dilationem congressionis nostrae&lt;br /&gt;
|Register=Türkenkriege/Türkengefahr; Astrologie;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=1 Stelle unklar; Regest in Arbeit&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius drückt sein Bedauern aus über ein nicht zustande gekommenes Treffen mit Stiebar. Seine Krankheit habe ihn daran gehindert. Ihretwegen sei er in Thermen gewesen, die man fälschlich als solche benannt hätte, denn das Wasser dort sei nicht warm, sondern müsse erst erhitzt werden (s. Anm.). Ihm gehe es jetzt noch schlechter als vorher und er suche woanders nach natürlichen Thermen. Wo befinde sich denn [[Erwähnte Person::Moritz von Hutten]]? Er könnte sich doch Camerarius anschließen und ihn begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius erwarte [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]], der seinen Besuch neulich angekündigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.8. (&#039;&#039;Prid. Non.&#039;&#039;) habe Camerarius eine Nacht voller Schwermut verbracht, als sich der Mond in Opposition zu Mars im Sternbild der Fische befand. Stiebars (geschätzter) [[Erwähnte Person::Johann Georg Faust|(Johann Georg) Faust]] sei der Grund dafür, dass Camerarius ihm dies erzähle. Hätte Faust Stiebar doch lieber etwas von dieser Kunst gelehrt, als ihn mit seinem Aberglauben und seiner Scharlatanerie zu beeinflussen. Was sage Faust ihnen denn schon voraus? Ja, was denn? Camerarius wisse, dass sich Stiebar begierig über alles erkundigt habe. Ob der Kaiser [[Erwähnte Person::Karl V. (HRR)|(Karl V.)]] siege? Dies müsse ja zwangsläufig so geschehen, obgleich es heiße, der Papst ([[Erwähnte Person::Paul III. (Papst)|Paul III.]]) werde als Vermittler auftreten und beide Akteure (Karl V.) und [[Erwähnte Person::Franz I. (Frankreich)]] um 20.000 Soldaten bitten, um die Friedensverhandlungen schützen und die (ggf.) widerspenstigen Herrscher zurecht zu weisen. So berichteten es die französischen Studenten an der [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Tübingen)|Tübinger Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe die Lobgedichte auf Kaiser Karl (=[[Erwähntes Werk::Camerarius, Carolus sive Tunete, 1536]] und [[Erwähntes Werk::Camerarius, Carolus sive Vienna Austriaca, 1536]]) nicht abwarten können und deshalb nicht so gut ausgearbeitet. Aber man müsse seine gute Absicht billigen. Er habe das Werk Stiebar gewidmet ([[Erwähntes Werk::Camerarius an Stiebar, 18.05.1536|=Widmungsbrief vom 18.05.1536]]). (Im Widmungsbrief) finde sich eine unbesonnene, aber ehrenvolle Erwähnung [[Erwähnte Person::Philipp von Hutten|Philipps von Hutten]] (s. Anm.), weshalb sie seinem Bruder ([[Erwähnte Person::Moritz von Hutten]]) sicher willkommen sein werde. Camerarius fürchte, dass diese Seeschlacht (nur ein) Teil von noch größeren Unruhen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klage über Stiebars lange Abwesenheit und Ankündigung eines Besuches. Camerarius bittet dafür um ein Pferd, wobei er sich aber nicht, wie von Stiebar in Aussicht gestellt, mit einem geliehenen Pferd zufrieden geben wolle. Vielmehr wolle er ein eigenes haben, mit dem er von [[Erwähnter Ort::Tübingen]] nach ([[Erwähnter Ort::Würzburg]]) reisen und wieder fliehen könnte, sollte dies nötig sein. Aber dies sei nicht der Ort für Scherze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank für das Hilfsangebot Stiebars bezüglich des Verwandten von Camerarius (vermutlich ein Schwager), der beinahe um seinen ganzen Besitzes gebracht worden sei. Camerarius wisse auch nicht, wie er ihm helfen könne. Er habe sich in einem nahen Ort niedergelassen, wo sich ein Silberbergwerk (vielleicht das Bergwerk Freudenstadt) befinde. Dort, so hoffe er, werde sich seine Situation bessern. Camerarius bleibe nur, sein Schicksal zu bedauern, und durch sein Unglück vervielfachten sich die Sorgen des Camerarius. Auch wenn Stiebar den Verwandten von Camerarius gern bei sich aufnehmen wollte, was dürfte dies schon nutzen? Der Schwager müsse sich nun Gedanken machen, was er nun tun und in Angriff nehmen wolle, wo er gleichsam aus dem Meer aufgetaucht sei. Wäre er doch nur schon dem Meer entronnen. Aber dazu ein anderes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Stiebars scheine irgendein Übel anzudeuten. Stiebar habe nämlich geschrieben, dass jene Männer es so wollten. Camerarius glaube nicht, dass Stiebar die Franzosen meine, aber erkläre sich nicht, vielleicht weil er das für zu gefährlich halte. Camerarius lasse ihm dies durchgehen. Nicht durchgehen lasse er ihm allerdings die Sorge und Respekt vor Camerarius. Warum, so frage Stiebar? Niemals habe Camerarius so sehr den Rat Stiebars gesucht wie zu diesem Zeitpunkt, wo ihn verschiedene komplizierte Überlegungen plagten. Doch weder könne noch wage er es, alles deutlich zu schildern. Aber im Wesentlichen sei es die Tatsache, dass seit seiner Ankunft in Tübingen noch gar nichts für die Ehre des Staates und die Studien getan wurde (s. Anm.). Camerarius habe dies wohl oder übel ertragen. Nun verwirrte ihn nicht eine neue Krankheit, sondern geistige Anspannungen. Im Stillen nämlich bäten ihn nämlich eben jene Leute um seine Dienste, die ihn neulich so bereitwillig fortgeschickt hätten. Auch andere bäten um seine Dienste, neulich hätten dies erst die Sachsen (sc. der [[Erwähnte Person::Georg der Bärtige]]) getan. Melanchthon werde den Brief des Herzogs bringen, wie er schreibe. Camerarius wolle aber sein Dienstverhältnis keineswegs verraten und (angesichts seiner finanziellen Situation) nicht schon wieder einen teuren, beschwerlichen und gefährlichen Umzug auf sich nehmen. Camerarius sei unentschlossen und werde gleichsam im Meer der Gedanken umhergetrieben. Aber erblicke schon den sicheren Hafen, nämlich den Willen Gottes. Auf ihn wolle er Kurs nehmen. Mehr könne er nicht schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwarte Melanchthon. Bis zu dessen Ankunft wolle sich Camerarius entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des privaten Problems von Stiebar empfinde Camerarius Mitleid, auch wenn Stiebar etwas übertreibe. Camerarius weist die  ungebührlich hochtrabende Anrede &#039;&#039;praefectus&#039;&#039;, die Stiebar in seinem Brief gebrauchte, mit dem (scherzhaften) Verweis zurück, dass Stiebar sich wohl eine vergleichbare Anrede erhofft hatte. Camerarius werde diesem Wunsch aber nicht nachkommen und ihn als &#039;&#039;consul&#039;&#039; betiteln, damit nicht ein (namentlich nicht genannter) Bekannter sie auslache und des Heidentums bezichtige und sich Camerarius irgendwann schämen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei das Buch um das Stiebar gebeten hätte, dessen Sprache er fast überdrüssig sei (unklar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Ihretwegen sei er in Thermen gewesen (...)&amp;quot;: Das Wort &amp;quot;Thermen&amp;quot; kommt von griech. θερμός (= warm).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;eine unbesonnene, aber ehrenvolle Erwähnung (...)&amp;quot;: Dort steht fälschlicherweise, [[Philipp von Hutten]] sei als Feldherr aus Amerika zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Aber im Wesentlichen sei es die Tatsache (...)&amp;quot;: Die Reformbestrebungen des Camerarius waren in Tübingen auf nicht unerheblichen Widerstand gestoßen, vgl. [[Schultheiß 2017]], S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* [[Ellinger 1889]] (Zur Passage über Faust)&lt;br /&gt;
* [[Baron 1978a]], S. 211 u.ö. (Zur Passage über Faust)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stiebar,_13.08.1536&amp;diff=86857</id>
		<title>Camerarius an Stiebar, 13.08.1536</title>
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		<updated>2019-06-24T12:06:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0462&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. X1r-X2v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Daniel Stiebar von Rabeneck&lt;br /&gt;
|Datum=1536/08/13&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Id. Sextil.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Quod scribis dolori tibe esse dilationem congressionis nostrae&lt;br /&gt;
|Register=Türkenkriege/Türkengefahr; Astrologie;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=1 Stelle unklar; Regest in Arbeit&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius drückt sein Bedauern aus über ein nicht zustande gekommenes Treffen mit Stiebar. Seine Krankheit habe ihn daran gehindert. Ihretwegen sei er in Thermen gewesen, die man fälschlich als solche benannt hätte, denn das Wasser dort sei nicht warm, sondern müsse erst erhitzt werden (s. Anm.). Ihm gehe es jetzt noch schlechter als vorher und er suche woanders nach natürlichen Thermen. Wo befinde sich denn [[Erwähnte Person::Moritz von Hutten]]? Er könnte sich doch Camerarius anschließen und ihn begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius erwarte [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]], der seinen Besuch neulich angekündigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.8. (&#039;&#039;Prid. Non.&#039;&#039;) habe Camerarius eine Nacht voller Schwermut verbracht, als sich der Mond in Opposition zu Mars im Sternbild der Fische befand. Stiebars (geschätzter) [[Erwähnte Person::Johann Georg Faust|(Johann Georg) Faust]] sei der Grund dafür, dass Camerarius ihm dies erzähle. Hätte Faust Stiebar doch lieber etwas von dieser Kunst gelehrt, als ihn mit seinem Aberglauben und seiner Scharlatanerie zu beeinflussen. Was sage Faust ihnen denn schon voraus? Ja, was denn? Camerarius wisse, dass sich Stiebar begierig über alles erkundigt habe. Ob der Kaiser [[Erwähnte Person::Karl V. (HRR)|(Karl V.)]] siege? Dies müsse ja zwangsläufig so geschehen, obgleich es heiße, der Papst ([[Erwähnte Person::Paul III. (Papst)|Paul III.]]) werde als Vermittler auftreten und beide Akteure (Karl V.) und [[Erwähnte Person::Franz I. (Frankreich)]] um 20.000 Soldaten bitten, um die Friedensverhandlungen schützen und die (ggf.) widerspenstigen Herrscher zurecht zu weisen. So berichteten es die französischen Studenten an der [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Tübingen)|Tübinger Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe die Lobgedichte auf Kaiser Karl (=[[Erwähntes Werk::Camerarius, Carolus sive Tunete, 1536]] und [[Erwähntes Werk::Camerarius, Carolus sive Vienna Austriaca, 1536]]) nicht abwarten können und deshalb nicht so gut ausgearbeitet. Aber man müsse seine gute Absicht billigen. Er habe das Werk Stiebar gewidmet ([[Erwähntes Werk::Camerarius an Stiebar, 18.05.1536|=Widmungsbrief vom 18.05.1536]]). (Im Widmungsbrief) finde sich eine unbesonnene, aber ehrenvolle Erwähnung [[Erwähnte Person::Philipp von Hutten|Philipps von Hutten]] (s. Anm.), weshalb sie seinem Bruder ([[Erwähnte Person::Moritz von Hutten]]) sicher willkommen sein werde. Camerarius fürchte, dass diese Seeschlacht (nur ein) Teil von noch größeren Unruhen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klage über Stiebars lange Abwesenheit und Ankündigung eines Besuches. Camerarius bittet dafür um ein Pferd, wobei er sich aber nicht, wie von Stiebar in Aussicht gestellt, mit einem geliehenen Pferd zufrieden geben wolle. Vielmehr wolle er ein eigenes haben, mit dem er von [[Erwähnter Ort::Tübingen]] nach ([[Erwähnter Ort::Würzburg]]) reisen und wieder fliehen könnte, sollte dies nötig sein. Aber dies sei nicht der Ort für Scherze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank für das Hilfsangebot Stiebars bezüglich des Verwandten von Camerarius (vermutlich ein Schwager), der beinahe um seinen ganzen Besitzes gebracht worden sei. Camerarius wisse auch nicht, wie er ihm helfen könne. Er habe sich in einem nahen Ort niedergelassen, wo sich ein Silberbergwerk (vielleicht das Bergwerk Freudenstadt) befinde. Dort, so hoffe er, werde sich seine Situation bessern. Camerarius bleibe nur, sein Schicksal zu bedauern, und durch sein Unglück vervielfachten sich die Sorgen des Camerarius. Auch wenn Stiebar den Verwandten von Camerarius gern bei sich aufnehmen wollte, was dürfte dies schon nutzen? Der Schwager müsse sich nun Gedanken machen, was er nun tun und in Angriff nehmen wolle, wo er gleichsam aus dem Meer aufgetaucht sei. Wäre er doch nur schon dem Meer entronnen. Aber dazu ein anderes Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief Stiebars scheine irgendein Übel anzudeuten. Stiebar habe nämlich geschrieben, dass jene Männer es so wollten. Camerarius glaube nicht, dass Stiebar die Franzosen meine, aber erkläre sich nicht, vielleicht weil er das für zu gefährlich halte. Camerarius lasse ihm dies durchgehen. Nicht durchgehen lasse er ihm allerdings die Sorge und Respekt vor Camerarius. Warum, so frage Stiebar? Niemals habe Camerarius so sehr den Rat Stiebars gesucht wie zu diesem Zeitpunkt, wo ihn verschiedene komplizierte Überlegungen plagten. Doch weder könne noch wage er es, alles deutlich zu schildern. Aber im Wesentlichen sei es die Tatsache, dass seit seiner Ankunft in Tübingen noch gar nichts für die Ehre des Staates und die Studien getan wurde (s. Anm.). Camerarius habe dies wohl oder übel ertragen. Nun verwirrte ihn nicht eine neue Krankheit, sondern geistige Anspannungen. Im Stillen nämlich bäten ihn nämlich eben jene Leute um seine Dienste, die ihn neulich so bereitwillig fortgeschickt hätten. Auch andere bäten um seine Dienste, neulich hätten dies erst die Sachsen (sc. der [[Erwähnte Person::Georg der Bärtige]]) getan. Melanchthon werde den Brief des Herzogs bringen, wie er schreibe. Camerarius wolle aber sein Dienstverhältnis keineswegs verraten und (angesichts seiner finanziellen Situation) nicht schon wieder einen teuren, beschwerlichen und gefährlichen Umzug auf sich nehmen. Camerarius sei unentschlossen und werde gleichsam im Meer der Gedanken umhergetrieben. Aber erblicke schon den sicheren Hafen, nämlich den Willen Gottes. Auf ihn wolle er Kurs nehmen. Mehr könne er nicht schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwarte Melanchthon. Bis zu dessen Ankunft wolle sich Camerarius entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich des privaten Problems von Stiebar empfinde Camerarius Mitleid, auch wenn Stiebar etwas übertreibe. Camerarius weist die  ungebührlich hochtrabende Anrede &#039;&#039;praefectus&#039;&#039;, die Stiebar in seinem Brief gebrauchte, mit dem (scherzhaften) Verweis zurück, dass Stiebar sich wohl eine vergleichbare Anrede erhofft hatte. Camerarius werde diesem Wunsch aber nicht nachkommen und ihn als &#039;&#039;consul&#039;&#039; betiteln, damit nicht ein (namentlich nicht genannter) Bekannter sie auslache und des Heidentums bezichtige und sich Camerarius irgendwann schämen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei das Buch um das Stiebar gebeten hätte, dessen Sprache er fast überdrüssig sei (unklar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Wegen ihr sei er in Thermen gewesen (...)&amp;quot;: Das Wort &amp;quot;Thermen&amp;quot; kommt von griech. θερμός (= warm).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;eine unbesonnene, aber ehrenvolle Erwähnung (...)&amp;quot;: Dort steht fälschlicherweise, [[Philipp von Hutten]] sei als Feldherr aus Amerika zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Aber im Wesentlichen sei es die Tatsache (...)&amp;quot;: Die Reformbestrebungen des Camerarius waren in Tübingen auf nicht unerheblichen Widerstand gestoßen, vgl. [[Schultheiß 2017]], S. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* [[Ellinger 1889]] (Zur Passage über Faust)&lt;br /&gt;
* [[Baron 1978a]], S. 211 u.ö. (Zur Passage über Faust)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_Responsio,_1564&amp;diff=83507</id>
		<title>Camerarius, Responsio, 1564</title>
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		<updated>2019-05-14T07:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Aufbau und Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Werk&lt;br /&gt;
|Name=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|d_status=Verfasser&lt;br /&gt;
|DatumErstnachweis=1564&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Erstnachweis=Das Druckjahr des Konvolutes ist gesichert (TB, Kolophon), Terminus post quem ist die erwähnte Magisterpromotion am 15. Juli 1564.&lt;br /&gt;
|Beginn unscharfer Erstnachweis=1564/07/15&lt;br /&gt;
|Ende unscharfer Erstnachweis=1564/12/31&lt;br /&gt;
|d_language=Latein&lt;br /&gt;
|d_werktitle=Responsio domini Ioachimi Camerarii, professoris Academiae Lipsensis&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Camerarius antwortet auf eine Frage Paul Ebers zum Sinn der Araspas-Rede bei Xenophon (Kyr. 6, 1, 41). Darin wird behauptet, der Mensch habe zwei Seelen, deren eine das Gute, die andere das Schlechte erstrebe. Camerarius lehnt diesen Gedanken als zu manichäisch ab und verficht im Sinne Platons und unter Heranziehung weiterer Stellen aus der &amp;quot;Kyrupädie&amp;quot; die Lehrbarkeit der Tugend.&lt;br /&gt;
|Register=Universitätsrede;Übersetzung;Werkgerechtigkeit;Gnesiolutheranismus&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Druck=[[Eber, Propositiones ad disputandum propositae et al., 1564]]&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|w_ueberprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
|w_bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|w_bearbeiter=TB; MG&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=MG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der feierlichen Magisterernennungen an der [[Universität (Jena)|Universität Jena]] (10.07.1564) formulierte [[Initiator::Paul Eber]], Theologieprofessor an der [[Universität (Wittenberg)|Universität Wittenberg]], eine Frage zur Araspas-Rede in [[Xenophon]]s &amp;quot;Kyrupädie&amp;quot; (&amp;quot;Quaestio, sumta ex sexto libro Xenophontis, de disciplina Cyri, cur ibi introducat Araspam dicentem, se duas animas unam probam &amp;amp; bonam, alteram improbam &amp;amp; malam habere.&amp;quot;, O1r-O2r). Er forderte den ebenfalls anwesenden Camerarius auf, den er als seinen Lehrer und als einen Kenner von Xenophon und [[Platon]] tituliert (O1v), diese Frage zu beantworten. Zuvor war Eber bereits der ersten Promotion an der Theologischen Fakultät in Jena vorgestanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser intensivierten Zusammenarbeit der Universitäten in Kursachsen und im Herzogtum Sachsen vgl. Gehrt, Daniel: Ein Intermezzo der Eintracht? Die Beziehung der Universitäten Wittenberg und Jena Mitte der 1560er Jahre. In: Paul Eber (1511-1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Hg. v. Daniel Gehrt / Volker Leppin. Leipzig 2014, S. 83-133, hier: S. 108-112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Marion Gindhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Inhalt ===&lt;br /&gt;
Camerarius beginnt seine Antwort mit einer Anekdote über [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon|Melanchthon]]. Dieser habe über einen Vers, der in Paris auf einem Wandteppich mit dem Bild einer spinnenden Frau zu lesen sei, eine moralische Betrachtung über Pflichtbewusstsein geknüpft: Jeder solle seine Pflicht mit Fleiß, Zuverlässigkeit und im Vertrauen auf Gebet und göttliche Gnade erfüllen, so wie die Spinnerin ihr Pensum hingebungsvoll abarbeite. Das &#039;&#039;pensum&#039;&#039; der Spinnerin wird zum Sinnbild des &#039;&#039;officium&#039;&#039; eines jeden Menschen (O2r). Der Vers lautet: &#039;&#039;Nenti verba fides et mentem iungit Olympo&#039;&#039; (&amp;quot;Der Spinnerin trägt ihr Glaube die Gebete und das Herz zum Himmel&amp;quot;). Melanchthon sieht im Bild der Spinnerin also einen Ausdruck des Pflichtbewusstseins, das vor Gott Gnade finde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camerarius präsentiert nicht ohne Stolz und als Ausdruck seiner innigen Freundschaft zu Melanchthon eine griechische Übersetzung des Hexameters: Νηθούσῃ πίστις νοῦν καὶ λόγον ἥρμοσ‘ ὀλύμπῳ (O2v). In einem früheren [[Camerarius an Sittard, 05.10.1550|Brief an den Nürnberger Arzt Cornelius Sittard]] (05.10.1550) war er schon einmal darauf zu sprechen gekommen; dort erscheint der ins Griechische übersetzte Hexameter geringfügig verändert (ἅπτει statt ἥρμοσ‘) und ist mit einem Pentameter zum Distichon ergänzt: Νηθούσῃ πίστις νοῦν καὶ λόγον ἅπτει ὀλύμπῳ / Τῃ γάρ ἅδει πάσης πρήξιος ἔργα Θεῷ. Der in jonischem Griechisch verfasste Pentameter könnte ungefähr heißen: &amp;quot;Dieser (= der Spinnerin) gefallen an jeder Tätigkeit die gottgefälligen Werke&amp;quot;, wobei die Übersetzung des schwierig einzuordnenden Dativs Θεῷ mit &amp;quot;gottgefällig&amp;quot; sehr frei ist. Die in jenem Brief gegebene – etwas kryptische – Ankündigung, sich &amp;quot;zu der Spinnenden&amp;quot; (&#039;&#039;De Nente&#039;&#039;) noch ausführlicher zu äußern, löst er hier ein: Die &#039;&#039;Narratio de Nente&#039;&#039; dient ihm als Beleg dafür, dass menschliche Tätigkeit, wenn sie mit Tugend verbunden ist, gottgefällig ist – möglicherweise als Korrektiv zu dem lutherischen &amp;quot;sola gratia&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor Camerarius diesen Gedanken ausführt, wendet er sich gegen diejenigen, die den vier Jahre zuvor gestorbenen Melanchthon schmähen, nennt sie Geier (&#039;&#039;vultures&#039;&#039;) und droht ihnen, eingeleitet durch die vergilisch klingende Aposiopese &#039;&#039;quos equidem&#039;&#039;, mit einem Homervers (Il. 22, 20) Rache an, wenn ihm nur die Mittel zu Gebote stünden (O2v). Der göttlichen Strafe dürften sie jedoch gewiss sein (Zitat aus Apg. 8, 23, 1). Schließlich gebreche es ihnen an αἰδώς und δίκη, die er als &#039;&#039;Pudor() ac verecundia() &amp;amp; ius atque fas&#039;&#039; (O3r) übersetzt, und die staatliches Leben und menschliche Gemeinschaft erst ermöglichten. Ebendiesen Gedanken übersetzt er paraphrasierend aus Plat. Prot 322 c 1-3. Implizit unterstellt Camerarius, dass die Beschäftigung mit antiken Autoren, besonders mit [[Erwähnte Person::Platon]], gottgefällig und der Kirche Jesu Christi nützlich sei (ebd.). Es folgt eine kursorische Darlegung von Platons Einteilung der Seele in einen unsterblichen geistigen und einen sterblichen vegetativen Teil (O3v).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit leitet er über zum eigentlichen Thema, einer Interpretation der Araspas-Rede bei [[Erwähnte Person::Xenophon]] über die zwei Seelen in der Brust, deren eine das Gute, die andere das Schlechte erstrebe (Xen. Kyr. 6, 1, 41), sowie des Gesprächs zwischen Kyros und Araspas über die Macht der Schönheit (κάλλος) und die Frage, ob die Liebe (ἔρως) dem Willen unterworfen werden kann (Xen. Kyr. 5, 1, 2-18). Er zeigt an der parabelartigen Geschichte, dass der rationale Seelenteil durch den irrationalen verdunkelt werden kann, letztlich aber doch stärker ist. Araspas sei durch die &#039;&#039;benignitas&#039;&#039;, &#039;&#039;humanitas&#039;&#039; und &#039;&#039;sapientia&#039;&#039; des Cyrus von der Verblendung auf den rechten Weg zurückgeführt worden (O4r). Die Wortwahl für das Wirken des Cyrus ähnelt derjenigen, die für das schriftstellerische Wirken Melanchthons und seiner selbst verwendet wird. Die Ausbildung des rationalen Seelenteils wird mit dem aristotelischen Begriff der Entelechie (O4v) als Wesensbestimmung des Menschen angesehen. Bestätigung dafür findet Camerarius bei [[Gregor von Nyssa]], der das Wesen des Menschen (οὐσία, Camerarius übersetzt: &#039;&#039;natura&#039;&#039;) als eine mit Einsicht und Vernunft begabte Seele beschreibt, die durch ihr Eintreffen Leben und Sinneswahrnehmung verleihe und bei ihrem Abschied wieder mitnehme. [[Gregor von Nazianz]] (Carmina Dogmatica 446, 10) habe die Seele als den Atem Gottes bezeichnet (O4v).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im übrigen sei ihm die Araspas-Rede bei Xenophon über die zwei Seelen in der Brust (Xen. Kyr. 6, 1, 41) zu manichäisch (&#039;&#039;Manicheae delirationes&#039;&#039;, P1r), und er übergeht alles Weitere im Stile der Praeteritio und unter Hinweis auf die Behandlung der Seelenthematik in Platons &amp;quot;Nomoi&amp;quot; und im &amp;quot;Phaidros&amp;quot;. Wichtiger seien ihm die moralischen Ableitungen: Es komme darauf an, sich guten Lehrern anzuvertrauen. Dahinter steht der Gedanke der Lehrbarkeit der Tugend und implizit die eingangs aufgestellte These von der Heilsamkeit der Lektüre antiker Autoren, bekräftigt durch ein entsprechendes Zitat: &#039;&#039;Nemo adeo ferus est ut non mitescere possit&#039;&#039; (Hor. epist. 1, 1, 38). Weitere Autoritäten werden genannt: [[Terenz]], [[Plautus]] (&amp;quot;Mostellaria&amp;quot;), der Platoniker Xenokrates, sowie (vermutlich) aus den Biographien [[Plutarch]]s: Alkibiades, Kritias, Themistokles, Kimon (P1r/v). Ἀρετή übersetzt Camerarius mit der aus [[Cicero]] (rep. 3, 33) bekannten &#039;&#039;recta ratio&#039;&#039;. Er kommt zu dem Ergebnis: In uns allen exisitiert ein Konflikt zwischen richtig und falsch. Bei den einen siegt das Gute, bei den anderen, die voller &#039;&#039;iracundia&#039;&#039;, &#039;&#039;libido&#039;&#039; oder &#039;&#039;animi impotentia&#039;&#039; (bzw. nach [[Aristoteles]]: ἀκρασία) sind, wird die &#039;&#039;recta ratio&#039;&#039; davon verdunkelt. In der dritten Gruppe zeigt sich der Konflikt am offensichtlichsten: Diejenigen, die nicht durch und durch böse sind, aber mit ihren Impulsen kämpfen und ihnen manchmal unterliegen, illustriert er an dem vieldiskutierten Medea-Ausspruch bei [[Euripides]]: καὶ μανθάνω μὲν οἷα δρᾶν μέλλω κακά, / θυμὸς δὲ κρείσσων τῶν ἐμῶν βουλευμάτων (Eur. Med. 1078: &amp;quot;Ich erkenne, welche Verbrechen zu begehen ich im Begriff stehe, doch meine Wut ist größer als mein Verstand.&amp;quot;). Camerarius übersetzt recht frei: &#039;&#039;Et, prudens, sciens, vivus vidensque pereo: / Nec quid agam scio&#039;&#039; (P2r). Er hebt – möglicherweise beinflusst durch [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus]]&#039; &amp;quot;De libero arbitrio&amp;quot; – die menschliche Verantwortung hervor. Als Beleg für die gegenteilige Auffassung zitiert er einen (eigentlich untypischen) [[Theognis von Megara|Theognis]]-Ausspruch (el. 1, 133-134): Οὐδείς, Κύρν&#039;, ἄτης καὶ κέρδεος αἴτιος αὐτός, / ἀλλὰ θεοὶ τούτων δώτορες ἀμφοτέρων (&amp;quot;Keiner, mein Kyrnos, ist selbst der Urheber seines Schadens oder Gewinns, vielmehr geben die Götter ihm beides.&amp;quot;) mit eigener Übersetzung: &#039;&#039;Non sibi damni aliquis, non lucri, Cyrne, fit autor / Ipse, sed hoc tribuunt munus utrumque, Dei&#039;&#039; (P2r).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenhang gerissen zitiert er als Abbruchformel Hekabe aus den &amp;quot;Troerinnen&amp;quot;: ἐκ λόγου [γὰρ] ἄλλος ἐκβαίνει λόγος (Eur. Tr. 706: &amp;quot;So ergibt ein Wort das andere&amp;quot;, i.S.v.: &amp;quot;Ich muss meine Rede beenden.&amp;quot;) (ebd.): All das, was er dargelegt habe, sei mit menschlichem Verstand zu erfassen und bedürfe keiner weiteren Erläuterungen. Die Philosophie sei den Menschen durch göttliche Gunst verliehen worden zur geistigen Übung, zur Bildung und zum Schutz vor Barbarei. Die so Gebildeten seien zugleich die für das ewige Leben Bestimmten: ὅ&amp;lt;σο&amp;gt;ι ἦσαν τεταγ[ι]μένοι εἰς ζωὴν αἰώνιον (Apg. 13, 48). Die abschließende Betonung, dass die Wahrheit durch Lehren verbreitet sowie durch Lernen erworben werde, und dass menschliche Erkenntnis der göttlichen Offenbarung zu dienen habe, weist auf den theologischen und didaktischen Kontext der Schrift (P3v).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Thomas Baier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
Nach Hammer, Wilhelm: Die Melanchthonforschung im Wandel der Jahrhunderte. Ein beschreibendes Verzeichnis, Band II: 1800-1965. Heidelberg 1968, S. 21, findet sich die Begebenheit in: Examinis theologici d(omini) Philippi Melanchthonis: una cum explicationibus exceptis in Schola Bremensi ex praelectionibus Chr(istophori) Pezelii theologiae doctoris, p(ars) secunda. Neustadt: Matthäus Harnisch, 1589, 435f. (1. Aufl. 1587). Der Beleg bei Camerarius ist allerdings früher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dem Brief von Camerarius an Sittard vgl. auch: Luntze, J. G.: Nachricht von einer alten merkwürdigen Tapete in Frankreich. In: Neues allgemeines Intelligenzblatt für Literatur und Kunst zur N(euen) Leipz(iger) Lit(eratur)zeitung gehörend, 3. Stück, Sonnabends, den 16. Januar 1808, Sp. 33f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Thomas Baier)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_Responsio,_1564&amp;diff=83506</id>
		<title>Camerarius, Responsio, 1564</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_Responsio,_1564&amp;diff=83506"/>
		<updated>2019-05-14T06:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Aufbau und Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Werk&lt;br /&gt;
|Name=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|d_status=Verfasser&lt;br /&gt;
|DatumErstnachweis=1564&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Erstnachweis=Das Druckjahr des Konvolutes ist gesichert (TB, Kolophon), Terminus post quem ist die erwähnte Magisterpromotion am 15. Juli 1564.&lt;br /&gt;
|Beginn unscharfer Erstnachweis=1564/07/15&lt;br /&gt;
|Ende unscharfer Erstnachweis=1564/12/31&lt;br /&gt;
|d_language=Latein&lt;br /&gt;
|d_werktitle=Responsio domini Ioachimi Camerarii, professoris Academiae Lipsensis&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Camerarius antwortet auf eine Frage Paul Ebers zum Sinn der Araspas-Rede bei Xenophon (Kyr. 6, 1, 41). Darin wird behauptet, der Mensch habe zwei Seelen, deren eine das Gute, die andere das Schlechte erstrebe. Camerarius lehnt diesen Gedanken als zu manichäisch ab und verficht im Sinne Platons und unter Heranziehung weiterer Stellen aus der &amp;quot;Kyrupädie&amp;quot; die Lehrbarkeit der Tugend.&lt;br /&gt;
|Register=Universitätsrede;Übersetzung;Werkgerechtigkeit;Gnesiolutheranismus&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Druck=[[Eber, Propositiones ad disputandum propositae et al., 1564]]&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|w_ueberprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
|w_bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|w_bearbeiter=TB; MG&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=MG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Anlass ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der feierlichen Magisterernennungen an der [[Universität (Jena)|Universität Jena]] (10.07.1564) formulierte [[Initiator::Paul Eber]], Theologieprofessor an der [[Universität (Wittenberg)|Universität Wittenberg]], eine Frage zur Araspas-Rede in [[Xenophon]]s &amp;quot;Kyrupädie&amp;quot; (&amp;quot;Quaestio, sumta ex sexto libro Xenophontis, de disciplina Cyri, cur ibi introducat Araspam dicentem, se duas animas unam probam &amp;amp; bonam, alteram improbam &amp;amp; malam habere.&amp;quot;, O1r-O2r). Er forderte den ebenfalls anwesenden Camerarius auf, den er als seinen Lehrer und als einen Kenner von Xenophon und [[Platon]] tituliert (O1v), diese Frage zu beantworten. Zuvor war Eber bereits der ersten Promotion an der Theologischen Fakultät in Jena vorgestanden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser intensivierten Zusammenarbeit der Universitäten in Kursachsen und im Herzogtum Sachsen vgl. Gehrt, Daniel: Ein Intermezzo der Eintracht? Die Beziehung der Universitäten Wittenberg und Jena Mitte der 1560er Jahre. In: Paul Eber (1511-1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Hg. v. Daniel Gehrt / Volker Leppin. Leipzig 2014, S. 83-133, hier: S. 108-112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Marion Gindhart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Inhalt ===&lt;br /&gt;
Camerarius beginnt seine Antwort mit einer Anekdote über [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon|Melanchthon]]. Dieser habe über einen Vers, der in Paris auf einem Wandteppich mit dem Bild einer spinnenden Frau zu lesen sei, eine moralische Betrachtung über Pflichtbewusstsein geknüpft: Jeder solle seine Pflicht mit Fleiß, Zuverlässigkeit und im Vertrauen auf Gebet und göttliche Gnade erfüllen, so wie die Spinnerin ihr Pensum hingebungsvoll abarbeite. Das &#039;&#039;pensum&#039;&#039; der Spinnerin wird zum Sinnbild des &#039;&#039;officium&#039;&#039; eines jeden Menschen (O2r). Der Vers lautet: &#039;&#039;Nenti verba fides et mentem iungit Olympo&#039;&#039; (&amp;quot;Der Spinnerin trägt ihr Glaube die Gebete und das Herz zum Himmel&amp;quot;). Melanchthon sieht im Bild der Spinnerin also einen Ausdruck des Pflichtbewusstseins, das vor Gott Gnade finde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camerarius präsentiert nicht ohne Stolz und als Ausdruck seiner innigen Freundschaft zu Melanchthon eine griechische Übersetzung des Hexameters: Νηθούσῃ πίστις νοῦν καὶ λόγον ἥρμοσ‘ ὀλύμπῳ (O2v). In einem früheren [[Camerarius an Sittard, 05.10.1550|Brief an den Nürnberger Arzt Cornelius Sittard]] (05.10.1550) war er schon einmal darauf zu sprechen gekommen; dort erscheint der ins Griechische übersetzte Hexameter geringfügig verändert (ἅπτει statt ἥρμοσ‘) und ist mit einem Pentameter zum Distichon ergänzt: Νηθούσῃ πίστις νοῦν καὶ λόγον ἅπτει ὀλύμπῳ / Τῃ γάρ ἅδει πάσης πρήξιος ἔργα Θεῷ. Der in jonischem Griechisch verfasste Pentameter könnte ungefähr heißen: &amp;quot;Dieser (= der Spinnerin) gefallen an jeder Tätigkeit die gottgefälligen Werke&amp;quot;, wobei die Übersetzung des schwierig einzuordnenden Dativs Θεῷ mit &amp;quot;gottgefällig&amp;quot; sehr frei ist. Die in jenem Brief gegebene – etwas kryptische – Ankündigung, sich &amp;quot;zu der Spinnenden&amp;quot; (&#039;&#039;De Nente&#039;&#039;) noch ausführlicher zu äußern, löst er hier ein: Die &#039;&#039;Narratio de Nente&#039;&#039; dient ihm als Beleg dafür, dass menschliche Tätigkeit, wenn sie mit Tugend verbunden ist, gottgefällig ist – möglicherweise als Korrektiv zu dem lutherischen &amp;quot;sola gratia&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor Camerarius diesen Gedanken ausführt, wendet er sich gegen diejenigen, die den vier Jahre zuvor gestorbenen Melanchthon schmähen, nennt sie Geier (&#039;&#039;vultures&#039;&#039;) und droht ihnen, eingeleitet durch die vergilisch klingende Aposiopese &#039;&#039;quos equidem&#039;&#039;, mit einem Homervers (Il. 22, 20) Rache an, wenn ihm nur die Mittel zu Gebote stünden (O2v). Der göttlichen Strafe dürften sie jedoch gewiss sein (Zitat aus Apg. 8, 23, 1). Schließlich gebreche es ihnen an αἰδώς und δίκη, die er als &#039;&#039;Pudor() ac verecundia() &amp;amp; ius atque fas&#039;&#039; (O3r) übersetzt, und die staatliches Leben und menschliche Gemeinschaft erst ermöglichten. Ebendiesen Gedanken übersetzt er paraphrasierend aus Plat. Prot 322 c 1-3. Implizit unterstellt Camerarius, dass die Beschäftigung mit antiken Autoren, besonders mit [[Erwähnte Person::Platon]], gottgefällig und der Kirche Jesu Christi nützlich sei (ebd.). Es folgt eine kursorische Darlegung von Platons Einteilung der Seele in einen unsterblichen geistigen und einen sterblichen vegetativen Teil (O3v).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit leitet er über zum eigentlichen Thema, einer Interpretation der Araspas-Rede bei [[Erwähnte Person::Xenophon]] über die zwei Seelen in der Brust, deren eine das Gute, die andere das Schlechte erstrebe (Xen. Kyr. 6, 1, 41), sowie des Gesprächs zwischen Kyros und Araspas über die Macht der Schönheit (κάλλος) und die Frage, ob die Liebe (ἔρως) dem Willen unterworfen werden kann (Xen. Kyr. 5, 1, 2-18). Er zeigt an der parabelartigen Geschichte, dass der rationale Seelenteil durch den irrationalen verdunkelt werden kann, letztlich aber doch stärker ist. Araspas sei durch die &#039;&#039;benignitas&#039;&#039;, &#039;&#039;humanitas&#039;&#039; und &#039;&#039;sapientia&#039;&#039; des Cyrus von der Verblendung auf den rechten Weg zurückgeführt worden (O4r). Die Wortwahl für das Wirken des Cyrus ähnelt derjenigen, die für das schriftstellerische Wirken Melanchthons und seiner selbst verwendet wird. Die Ausbildung des rationalen Seelenteils wird mit dem aristotelischen Begriff der Entelechie (O4v) als Wesensbestimmung des Menschen angesehen. Bestätigung dafür findet Camerarius bei [[Gregor von Nyssa]], der das Wesen des Menschen (οὐσία, Camerarius übersetzt: &#039;&#039;natura&#039;&#039;) als eine mit Einsicht und Vernunft begabte Seele beschreibt, die durch ihr Eintreffen Leben und Sinneswahrnehmung verleihe und bei ihrem Abschied wieder mitnehme. [[Gregor von Nazianz]] (Carmina Dogmatica 446, 10) habe die Seele als den Atem Gottes bezeichnet (O4v).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im übrigen sei ihm die Araspas-Rede bei Xenophon über die zwei Seelen in der Brust (Xen. Kyr. 6, 1, 41) zu manichäisch (&#039;&#039;Manicheae delirationes&#039;&#039;, P1r), und er übergeht alles Weitere im Stile der Praeteritio und unter Hinweis auf die Behandlung der Seelenthematik in Platons &amp;quot;Nomoi&amp;quot; und im &amp;quot;Phaidros&amp;quot;. Wichtiger seien ihm die moralischen Ableitungen: Es komme darauf an, sich guten Lehrern anzuvertrauen. Dahinter steht der Gedanke der Lehrbarkeit der Tugend und implizit die eingangs aufgestellte These von der Heilsamkeit der Lektüre antiker Autoren, bekräftigt durch ein entsprechendes Zitat: &#039;&#039;Nemo adeo ferus est ut non mitescere possit&#039;&#039; (Hor. epist. 1, 1, 38). Weitere Autoritäten werden genannt: [[Terenz]], [[Plautus]] (&amp;quot;Mostellaria&amp;quot;), der Platoniker Xenokrates, sowie (vermutlich) aus den Biographien [[Plutarch]]s: Alkibiades, Kritias, Themistokles, Kimon (P1r/v). Ἀρετή übersetzt Camerarius mit der aus [[Cicero]] (rep. 3, 33) bekannten &#039;&#039;recta ratio&#039;&#039;. Er kommt zu dem Ergebnis: In uns allen exisitiert ein Konflikt zwischen richtig und falsch. Bei den einen siegt das Gute, bei den anderen, die voller &#039;&#039;iracundia&#039;&#039;, &#039;&#039;libido&#039;&#039; oder &#039;&#039;animi impotentia&#039;&#039; (bzw. nach [[Aristoteles]]: ἀκρασία) sind, wird die &#039;&#039;recta ratio&#039;&#039; davon verdunkelt. In der dritten Gruppe zeigt sich der Konflikt am offensichtlichsten: Diejenigen, die nicht durch und durch böse sind, aber mit ihren Impulsen kämpfen und ihnen manchmal unterliegen, illustriert er an dem vieldiskutierten Medea-Ausspruch bei [[Euripides]]: καὶ μανθάνω μὲν οἷα δρᾶν μέλλω κακά, / θυμὸς δὲ κρείσσων τῶν ἐμῶν βουλευμάτων (Eur. Med. 1078: &amp;quot;Ich erkenne, welche Verbrechen zu begehen ich im Begriff stehe, doch meine Wut ist größer als mein Verstand.&amp;quot;). Camerarius übersetzt recht frei in anderthalb jambische Senare: &#039;&#039;Et, prudens, sciens, vivus vidensque pereo: / Nec quid agam scio&#039;&#039; (P2r). Er hebt – möglicherweise beinflusst durch [[Erasmus von Rotterdam|Erasmus]]&#039; &amp;quot;De libero arbitrio&amp;quot; – die menschliche Verantwortung hervor. Als Beleg für die gegenteilige Auffassung zitiert er einen (eigentlich untypischen) [[Theognis von Megara|Theognis]]-Ausspruch (el. 1, 133-134): Οὐδείς, Κύρν&#039;, ἄτης καὶ κέρδεος αἴτιος αὐτός, / ἀλλὰ θεοὶ τούτων δώτορες ἀμφοτέρων (&amp;quot;Keiner, mein Kyrnos, ist selbst der Urheber seines Schadens oder Gewinns, vielmehr geben die Götter ihm beides.&amp;quot;) mit eigener Übersetzung: &#039;&#039;Non sibi damni aliquis, non lucri, Cyrne, fit autor / Ipse, sed hoc tribuunt munus utrumque, Dei&#039;&#039; (P2r).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Zusammenhang gerissen zitiert er als Abbruchformel Hekabe aus den &amp;quot;Troerinnen&amp;quot;: ἐκ λόγου [γὰρ] ἄλλος ἐκβαίνει λόγος (Eur. Tr. 706: &amp;quot;So ergibt ein Wort das andere&amp;quot;, i.S.v.: &amp;quot;Ich muss meine Rede beenden.&amp;quot;) (ebd.): All das, was er dargelegt habe, sei mit menschlichem Verstand zu erfassen und bedürfe keiner weiteren Erläuterungen. Die Philosophie sei den Menschen durch göttliche Gunst verliehen worden zur geistigen Übung, zur Bildung und zum Schutz vor Barbarei. Die so Gebildeten seien zugleich die für das ewige Leben Bestimmten: ὅ&amp;lt;σο&amp;gt;ι ἦσαν τεταγ[ι]μένοι εἰς ζωὴν αἰώνιον (Apg. 13, 48). Die abschließende Betonung, dass die Wahrheit durch Lehren verbreitet sowie durch Lernen erworben werde, und dass menschliche Erkenntnis der göttlichen Offenbarung zu dienen habe, weist auf den theologischen und didaktischen Kontext der Schrift (P3v).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Thomas Baier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
Nach Hammer, Wilhelm: Die Melanchthonforschung im Wandel der Jahrhunderte. Ein beschreibendes Verzeichnis, Band II: 1800-1965. Heidelberg 1968, S. 21, findet sich die Begebenheit in: Examinis theologici d(omini) Philippi Melanchthonis: una cum explicationibus exceptis in Schola Bremensi ex praelectionibus Chr(istophori) Pezelii theologiae doctoris, p(ars) secunda. Neustadt: Matthäus Harnisch, 1589, 435f. (1. Aufl. 1587). Der Beleg bei Camerarius ist allerdings früher.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu dem Brief von Camerarius an Sittard vgl. auch: Luntze, J. G.: Nachricht von einer alten merkwürdigen Tapete in Frankreich. In: Neues allgemeines Intelligenzblatt für Literatur und Kunst zur N(euen) Leipz(iger) Lit(eratur)zeitung gehörend, 3. Stück, Sonnabends, den 16. Januar 1808, Sp. 33f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Thomas Baier)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Oporinus,_15.03.1556&amp;diff=68924</id>
		<title>Camerarius an Oporinus, 15.03.1556</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Oporinus,_15.03.1556&amp;diff=68924"/>
		<updated>2018-11-29T20:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Commentatio explicationum omnium tragoediarum Sophoclis (Druck), 1556&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 3-7&lt;br /&gt;
|Zweitdruck in=Estienne, Σοφοκλέους αἱ ἑπτὰ τραγῳδίαι, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck=S. 3-4&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johann Oporinus&lt;br /&gt;
|Datum=1556/03/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Datierung des Widmungsbriefes: &#039;&#039;Id(ibus) Martii&#039;&#039;. Zu der zeitlichen Verzögerung, die zwischen der Einsendung der Werke und der Abfassung des Widmungsbriefes im März und der endgültigen Drucklegung im August eingetreten ist, vgl. die von Camerarius in [[Camerarius an Hier. Wolf, 26.04.1555]] zum Ausdruck gebrachte Besorgnis.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Mitto tibi tandem Sophoclea nostra&lt;br /&gt;
|Register=Widmungsbrief;Werkgenese;Übersetzungstheorie;Drucklegung;Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=ja&lt;br /&gt;
|Paratext_zu=[[Camerarius, Commentatio explicationum omnium tragoediarum Sophoclis (Werk), 1556]]&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Brief an den Drucker des Bandes Johannes Oporinus, in dem Camerarius die Druckerlaubnis erteilt und Erklärungen zu Werkgenese und verfolgter Methodik gibt.&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=JS;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Zunächst erteilt Camerarius den Auftrag der Drucklegung an Oporinus: Camerarius sende Oporinus nun endlich seine Sophokles-Schriften (&#039;&#039;Sophoclea nostra&#039;&#039;), die er häufiger in seinen Briefen erwähnt habe (3). Diese seien jedoch weder bis ins Letzte ausgearbeitet noch durch eine Beschreibung erklärt (&#039;&#039;neque elaboratione perfecta neque descriptione explanata&#039;&#039;). Verschiedene, häufig unversehens auftretende Aufgaben hätten hinderlich gewirkt. Oporinus dürfte es ja nicht entgehen, wie mit welchen Schwierigkeiten, wie unzusammenhängend und wie lückenhaft auf diesem Gebiet gearbeitet werde. Dennoch habe Camerarius das Werk lieber jetzt an Oporinus schicken wollen, als es noch länger in der unsicheren Hoffnung auf eine mögliche Ausfeilung noch weiter bei sich behalten. Auf eine Erhöhung der Aufmerksamkeit für die schönen Künste sei nicht zu hoffen. Oporinus&#039; Gelehrtheit und Sorgsamkeit wolle er nun alles andere überlassen. Die Zukunft der Ausgabe sei nun Sache beider. Oporinus soll das Werk auch als seines betrachten, weshalb ihm Camerarius auch freie Hand bei Entscheidungen einräume (3-4).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sodann geht Camerarius auf die Genese des Werkes und die hierin verfolgte Methodik ein (4): Er habe diese Kommentierung der Sophokles-Tragödien, immer wenn sich die Gelegenheit ergab, und nicht in der Reihenfolge, in der sie nun herausgegeben werden, erstellt und nun nach einem Abstand von vielen Jahren zu Ende gebracht. Er habe zwei verschiedene Formen der Übersetzung erstellt: Die Übersetzung solle den Worten verhaftet bleiben, als auch den Sinn freier wiedergeben (&#039;&#039;Coeperam interpretari bifariam, ut et verbis conversio inhaereret, et sensum liberius exprimeret&#039;&#039;). Als Camerarius jedoch bemerkte, dass eine [[Erwähntes Werk::Winsheim, Interpretatio tragoediarum Sophoclis (Werk), 1546|vollständige Übersetzung der Tragödien dieses Dichters durch Veit Winsheim]] vorliege, habe er es nicht mehr für nötig befunden, Übersetzungen von noch weiteren Tragödien vorzulegen. Für die beiden Tragödien, die an erster und zweiter Stelle unter den herausgegebenen Stücken zu finden seien, habe er eine Übersetzung der Erläuterung beifügen wollen. Die Übersetzungen seien von unterschiedlicher Art, und stellten gewissermaßen Beispiele nicht so sehr seines Fleißes als eher seiner Methode dar (&#039;&#039;quasi specimen non tam industriae meae quam consilii&#039;&#039;). Camerarius glaube, dass Gelehrten beider Sprachen diese Leistung zur Erkenntnis der eigenen und reinen Sprache (&#039;&#039;ad proprii et puri sermonis cognitionem&#039;&#039;) hilfreich sein werde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camerarius warnt Oporinus vor seiner undeutlichen Schrift. Hier solle er aufpassen, dass kein sinnloser Wortlaut entstehe. Ansonsten dürfe Oporinus durchaus nach eigenem Gutdünken verfahren, wenn ihm etwas falsch erscheine (4-5). Camerarius mahnt Oporinus, nicht zu viel Mühe in das Werk zu setzen. Auch wenn die gegenwärtige Zeit den Künsten und Wissenschaften nicht wohlgesinnt sei, werde das Schöne durch sich selbst gefunden (griechische Sentenz). Auch Oporinus werde eines Tages für sein Werk Dank erhalten, indem sich die Nachwelt an ihn erinnere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich kündigt Camerarius andere Werke an, die sich bei ihm in der Herstellung befänden: eine [[Erwähntes Werk::Camerarius, Aeschylea (unvollendet)|Ausgabe von Aischylos]] (&#039;&#039;Aeschylea&#039;&#039;, &#039;&#039;editio&#039;&#039;), zu deren Vollendung er noch die nötige Ruhe und Freiheit von öffentlichen und privaten Aufgaben brauche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief endet zunächst mit einer Grußformel (&#039;&#039;Vale&#039;&#039;) und der Datumsangabe (&#039;&#039;Id. Martii&#039;&#039;) (6). Dann folgt ein Postskriptum (6-7):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt, zu dem er dies schreibe, komme ihm zu Ohren, dass in Frankreich irgendwann ausführliche Erläuterungen zu den sophokleischen Schauspielen in einem umfangreichen Buch herausgegeben worden seien (&#039;&#039;in Gallia editas esse nescio quando explicationes copiosas fabularum Sophoclis libro grandi&#039;&#039;; vgl. Anmerk.). Camerarius frage sich nun, ob er seine Ausgabe nun nicht doch zurückhalten und die französische Ausgabe noch berücksichtigen solle. Aber es habe der Beschluss gesiegt, seine Ausgabe nun doch in der Form zuzuschicken, wie er es bereits vorgenommen hatte. Auch wenn das werk knapp ausgefallen sei, könne der aufmerksame Leser sicherlich einen Nutzen daraus ziehen. Wenn andere mehr leisteten, dann müsse man nicht neidisch auf sie sein, vielmehr solle man ihnen gratulieren. Zum Schluss wiederholt Camerarius die an Oporinus ausgesprochene Erlaubnis, das Werk entweder herauszugeben oder zu unterdrücken (&#039;&#039;potestatem edendi vel supprimendi&#039;&#039;), ja so gar zu retten oder zu vernichten (σαωσέμεν ἢ ἀπόλεσθαι) (6-7).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Jochen Schultheiß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkung===&lt;br /&gt;
Bei den angesprochenen &#039;&#039;explicationes&#039;&#039; zu Sophokles handelt es sich, wie aus einem [[Camerarius an Turnèbe, 1556|Brief Camerarius&#039; an Adrien Turnèbe]] zu erfahren ist, um [[Erwähntes Werk::Turnèbe, Εἰς τὰ τοῦ Σοφοκλέους ἑπτὰ δράματα, 1553|dessen 1553 in Paris erschienenen Sophokles-Kommentar]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die in dem Brief ausgedrückte Intention, zwei verschiedene Formen des Übersetzens exemplarisch darstellen zu wollen, wird auch im Drucktitel angezeigt: &#039;&#039;cum exemplo duplicis conversionis&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
===Forschungsdiskussion===&lt;br /&gt;
Dass Camerarius die schwierigen Zeitumstände anspricht, deutet [[Ryan 2017]], 156 dahingehend, dass Camerarius seine Auseinandersetzung mit der Tragödie als eine Reaktion auf der moralischen Zerfall der damaligen Zeit betrachte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_Aiax_lora_gestans_(lat.),_1556&amp;diff=68923</id>
		<title>Camerarius, Aiax lora gestans (lat.), 1556</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_Aiax_lora_gestans_(lat.),_1556&amp;diff=68923"/>
		<updated>2018-11-29T15:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Aufbau und Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Werk&lt;br /&gt;
|Name=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|d_status=Übersetzer&lt;br /&gt;
|Übersetzter Autor=Sophokles&lt;br /&gt;
|DatumErstnachweis=1556&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Erstnachweis=Datierung des Druckes&lt;br /&gt;
|Beginn unscharfer Erstnachweis=1556/08/01&lt;br /&gt;
|Ende unscharfer Erstnachweis=1556/08/31&lt;br /&gt;
|d_language=Latein&lt;br /&gt;
|d_werktitle=Aiax lora gestans. Interpretatio ad verbum&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Als wörtlich deklarierte Übersetzung (&#039;&#039;interpretatio ad verbum&#039;&#039;) zum sophokleischen Aiax. Die Version erfolgt Vers für Vers.&lt;br /&gt;
|Register=Übersetzung;Tragödie;Herrscherbild&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Druck=[[Camerarius, Commentatio explicationum omnium tragoediarum Sophoclis (Druck), 1556]]; [[Estienne, Σοφοκλέους αἱ ἑπτὰ τραγῳδίαι, 1568]]&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|w_ueberprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
|w_bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|w_bearbeiter=JS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Inhalt ===&lt;br /&gt;
Als wörtlich deklarierte Übersetzung (&#039;&#039;interpretatio ad verbum&#039;&#039;) zum sophokleischen Aiax. Die Version erfolgt Vers für Vers. Nach [[Ryan 2017]], 149 (mit Fußnote) handelt es sich bei beiden Übersetzungen um recht wörtliche.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markierung von Versen mit Diple-Zeichen ist bei den Übersetzungen von 1556 teils identisch mit denen der [[Sophokles, Τραγῳδίαι ἑπτά, 1534|Textedition von 1534]], teils verschieden. Insgesamt wird in der Übersetzung ein höherer Versanteil gekennzeichnet als in der Ausgabe des griechischen Textes (vgl. Ryan 2017, 152-154 mit einem Versuch der Deutung des Befundes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschungsdiskussion===&lt;br /&gt;
[[Ryan 2017]], 154 kommt bezüglich der Markierung von Textstellen zu dem Ergebnis, dass insbesondere Passagen zu den Themen ὕβρις, ἄτη, σωφροσύνη und κακός gekennzeichnet werden (z.B. in der längsten markierten Passage in der Menelaos-Rede 1071-1083). Sie deutet dies als eine moralistische Deutung, die sich in der Übersetzung von 1556 deutlicher abzeichne als in der Textausgabe von 1534. Sie zieht daraus die Folgerung, dass sich die Balance zwischen einer [[Beeinflusser::Aristoteles|aristotelischen]] und einer christlichen Deutung verschoben habe. Statt einen aristotelischen Einfluss, den Michael Lurje herausarbeitet, zu betonen, stellt Ryan (2017, 156) in Camerarius&#039; Sophokles-Übersetzungen eine wachsende Bedrücksichtigung der Interpretation des [[Beeinflusser::Pseudo-Longinos]] fest. Dieser gehe jedoch durchaus mit einer christlichen Tendenz einher. Ryan schließt mit der Deutung, dass Camerarius&#039; Position weder dezidiert aristotelisch noch dezidiert christlich sei. Vielmehr spiegle sich bei ihm eine Entwicklung zwischen diesen beiden Polen wider (vgl. Ryan 2017, 165).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lateinische Begriffe, die in der Übersetzung gewählt würden, bewirkten eine Moralisierung der Charaktere (Ryan 2017, 156-165). Ebenso schlage sich in der lateinischen Terminologie im &#039;&#039;Aiax&#039;&#039; des christlichen Herrscherdiskurses nieder (Ryan 2017, 164).&lt;br /&gt;
===Forschungsliteratur===&lt;br /&gt;
*[[Lurje 2004]].&lt;br /&gt;
*[[Ryan 2017]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_%CE%9A%CE%B1%CE%B4%CE%B4%27_%E1%BD%84%CF%81%CE%B5%27_%CE%BF%E1%BD%90_%CF%80%CE%AC%CE%BC%CF%80%CE%B1%CE%BD_(Inc.),_1530&amp;diff=68636</id>
		<title>Camerarius, Καδδ&#039; ὄρε&#039; οὐ πάμπαν (Inc.), 1530</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius,_%CE%9A%CE%B1%CE%B4%CE%B4%27_%E1%BD%84%CF%81%CE%B5%27_%CE%BF%E1%BD%90_%CF%80%CE%AC%CE%BC%CF%80%CE%B1%CE%BD_(Inc.),_1530&amp;diff=68636"/>
		<updated>2018-11-26T16:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Aufbau und Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Werk&lt;br /&gt;
|Name=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|d_status=Verfasser&lt;br /&gt;
|DatumErstnachweis=1530&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Erstnachweis=Datum des Erstdruckes&lt;br /&gt;
|Beginn unscharfer Erstnachweis=1530/01/01&lt;br /&gt;
|Ende unscharfer Erstnachweis=1530/12/31&lt;br /&gt;
|d_language=Griechisch&lt;br /&gt;
|d_werktitle=Καδδ&#039; ὄρε&#039; οὐ πάμπαν χωρὶς ῥοπάλοιο μετ&#039; ἄγραν (Inc.)&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Supplement, das das verlorene Ende von Theokrits Eidyllion 24 (Herakliskos) ergänzt.&lt;br /&gt;
|Register=Supplement;Bukolik;Ekphrasis;Stoizismus;Hymnus;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Druck=[[Theokrit, Εἰδύλλια, 1530]]; [[Theokrit, Eidyllia, 1531]]; [[Theokrit, Εἰδύλλια, 1545]]; [[Theokrit, Εἰδύλλια, 1553]]&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Καδδ&#039; ὄρε&#039; οὐ πάμπαν χωρὶς ῥοπάλοιο μετ&#039; ἄγραν&lt;br /&gt;
|w_ueberprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
|w_bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|w_bearbeiter=JS;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Widmung und Entstehungskontext===&lt;br /&gt;
Die Theokrit-Edition ist Camerarius&#039; Leipziger Griechischlehrer [[Widmungsempfänger::Georg Helt]] gewidmet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ende von Theokrits Idyll 24 (Herakliskos) und der Beginn des Idylls 25 (Herakles leontophonos) galt in den frühen Theokrit-Editionen (Giunta; Kallierges) als verloren. [[Beeinflusser::Zacharias Kallierges]] hat in seiner [http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10205164-2| Theokrit-Edition (Rom, 1516)] erstmals auf eine das Ende von id. 24 und den Beginn von id. 25 tilgende Lacuna hingewiesen. Dies dürfte Camerarius den Impuls dazu gegeben haben, die Lücke durch Supplemente zu füllen. Auch die &#039;&#039;Iuntina&#039;&#039; weist auf die Unvollendetheit des &#039;&#039;Herakliskos&#039;&#039; hin (Weise, Alter Theocritus?).&lt;br /&gt;
=== Aufbau und Inhalt ===&lt;br /&gt;
Supplement, das das verlorene Ende von Theokrits Eidyllion 24 (Herakliskos) ergänzt. Die Rekonstruktion des Endes von Id. 24 baut auf der Vorstellung auf, dass Id. 24 und 25 aufeinander bezogen seien (Weise, Alter Theocritus?). Sein Supplement macht Camerarius durch einleitende und abschließende Bemerkungen explizit erkennbar. So leitet er das Herakliskos-Supplement mit den folgenden Bemerkungen ein: &amp;quot;Es fehlt das Ende des vorliegenden Idylls, und der Anfang des folgenden. Dieses endet so (?), dass es &#039;Herakles der Löwentöter&#039; überschrieben wird. Das Fehlende hat Ioacheimos mit dem Folgenden vervollständigt (Λείπει τὸ τέλος τοῦ παρόντος εἰδυλλίου, καὶ ἡ ἀρχὴ τοῦ ἑπομένου. ὅπερ ἐξανύει ἐπιγράφεσθαι, Ἡρακλῆς λεοντοφόνος. Τὸ δὲ ἐλλεῖπον ἀνεπλήρωσεν Ἰωαχεῖμος ἐν τούτοις; die Übersetzung folgt dem Vorschlag von Weise Alter Theocritus?, Anm. 27, siehe hier auch die Diskussion). Der Beginn dieser Bemerkung stellt ein Zitat aus der Ausgabe [[Beeinflusser::Zacharias Kallierges|Calliergis]] dar (Weise, Alter Theocritus?).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Supplement gliedert sich nach Weise in zwei Abschnitte: Zunächst stehen Kindheit und Erziehung des Herkules im Blickpunkt (v. 1-21), sodann seine Jugend und die zwölf Arbeiten (v. 22-34). Hinsichtlich der literarischen Technik interessant ist die Einfügung einer Ekphrasis (Schildbeschreibung in v. 11-15), die Herstellung eines Ausblicks auf ein folgendes Gedicht. Das Gedicht steht dem Hymnus nahe (Weise, Alter Theocritus?). In der Verwendung des Hexameters als Versmaß und des dorischen Dialekts schließt Camerarius an Theokrit an.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die stoische Zeichnung des Herakles verweist auf die in Camerarius&#039; [[Camerarius, Eclogae, 1568|Eklogen]] feststellbare philosophische Haltung (vgl. Weise, Alter Theocritus?).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Literarische Einflüsse gingen von den [[Beeinflusser::Homer|Homerischen Hymnen]], der [[Beeinflusser::Hesiod]] zugeschriebenen &#039;&#039;Aspis&#039;&#039; sowie von der &#039;&#039;Ilias&#039;&#039; aus. Similien finden sich auch zu [[Beeinflusser::Euripides]] und [[Beeinflusser::Gregor von Nazianz]] (vgl. Weise Alter Theocritus?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überlieferung ===&lt;br /&gt;
Das Supplement wurde von Helius Eobanus Hessus im Rahmen seiner [[Theokrit, Idyllia, 1530/31|Theokritübersetzung]] [[Hessus, Venator vero montes (Inc.), 1530/31|ins Latinische übersetzt]]. In seiner Theokrit-Ausgabe von 1585 fasst der Drucker Fédéric Morel die Supplemente des Camerarius irrtümlicherweise unter Rückgriff auf humanistische Abschriften als authentische Produkte Theokrits auf. Bereits Joseph Justus Scaliger warnt vor dieser falschen Zuschreibung (vgl. Weise, Alter Theocritus?). &lt;br /&gt;
=== Forschungsliteratur===&lt;br /&gt;
*[[Harlfinger 1989]], 157&lt;br /&gt;
*[[Hamm 2011]], 430&lt;br /&gt;
*[[Weise 2016]], 155 &lt;br /&gt;
* Weise, Alter Theocritus?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Heusler,_13.04.1554&amp;diff=67441</id>
		<title>Camerarius an Heusler, 13.04.1554</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Heusler,_13.04.1554&amp;diff=67441"/>
		<updated>2018-11-13T20:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Euripides, Hecuba, 1554&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. A2r-A3r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Matthaeus Heusler&lt;br /&gt;
|Datum=1554/04/13&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Datierung am Ende des Briefes: &#039;&#039;Idibus Aprilis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=O.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Tuarum explicationum commentarium percurri&lt;br /&gt;
|Register=Kommentarpraxis;Didaktik;Grammatik;Grammatik (Griechisch)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=ja&lt;br /&gt;
|Paratext_zu=[[Euripides, Hecuba, 1554]]&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Camerarius reagiert auf eine Bitte Heuslers um eine Einschätzung zu seinen Anmerkungen zur euripideischen Hecuba. Camerarius lobt das Werk als ein gelungenes Beispiel für eine schülergerechte Kommentierung.&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=JS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===Regest===&lt;br /&gt;
Den Kommentar Heuslers habe Camerarius dessen Wunsch gemäß überflogen (&#039;&#039;percurri&#039;&#039;) (A2r). Da Heusler von Camerarius wissen wolle, was er davon denke, solle er auch eine Antwort erhalten. Es sei offensichtlich, so Camerarius, dass Heusler mit seinem Werk bestimmte Zielsetzungen (&#039;&#039;rationes&#039;&#039;) verfolgt habe. Um nämlich den Studien derjenigen zu dienen, die die griechische Literatur erst noch kennen lernen, habe er es für notwendiger gehalten, sich auf das Erfassungsvermögen eben dieser Zielgruppe herabzulassen, als diejenigen Dinge darzulegen, durch die sich die Gelehrsamkeit des Adressaten bei den Gebildeten empfehlen würde. Dies zeige sowohl die Sorgfalt, die in die Darlegung der Grundformen (&#039;&#039;primas voces&#039;&#039;) gelegt werde, von denen dann in Konjugation und Deklination andere Formen abgeleitet werden (&#039;&#039;flexu ac declinatione&#039;&#039;), als auch die Herleitung der Wörter aus ihren Wortwurzeln (&#039;&#039;etymorum indicatio&#039;&#039;) (A2r-A2v). Hierüber werde um der Lehre willen viel gesagt. Dies sei in Lehrwerken (&#039;&#039;institutiones&#039;&#039;) dieser Art auch nötig. Es werde bei den etymologischen Herleitungen auch nicht nach mehr gesucht als nach dem, was hohe Plausibilität (&#039;&#039;probabilis coniectura&#039;&#039;) besitze. Ebenso wenig bräuchten diejenigen, die Kinder unterrichteten (&#039;&#039;qui puerilem doctrinam exercent&#039;&#039;) sich damit zu beschäftigen, ob die Urheber der Sprache (&#039;&#039;autores linguae&#039;&#039;) irgendwelche Grundformen (&#039;&#039;primae voces&#039;&#039;), die den θέματα (Stammwörter) entsprechen, oder irgendwelchen gebildeten Formen, die πτώσεις (Abwandlungsfälle der Verben und Nomina) genannt werden, verwendet haben. Es folgen Beispiele für die eben vorgebrachte These.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camerarius bricht die weitere Ausführung ab und bescheinigt Heusler, ein gelungenes Werk verfasst zu haben. Falls er seine Erklärungen veröffentlichen wolle, so würden sie ein brauchbares Hilfsmittel für die Griechischlernenden darstellen (A2v-A3r). Möge es doch nur auch solche geben, die die griechische Sprache erlernen wollen! Möge sich auch der Zeitgeist der Bildung zuwenden! Aber mehr hierüber wolle er jetzt nicht schreiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Camerarius wünsche Heusler, es werde ihn nie beschämen oder verdrießen, sich neben seinen naturwissenschaftlichen Studien und seiner Tätigkeit als Arzt - wofür er zurecht hochgeachtet werde - auch der Bildung der Kinder zu widmen. Dies sei Gott willkommen, für Heusler löblich, und es werde ihm vielleicht auch noch Gunst einbringen. Camerarius sei ihm bereits günstig gesonnen und er wolle ihm, wenn er es vermag, seine Unterstützung zukommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anmerkung===&lt;br /&gt;
Camerarius gibt den Entstehtungsort mit &#039;&#039;domi&#039;&#039; an, womit auf Leipzig verwiesen ist.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
(Jochen Schultheiß)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Camerarius,_%CE%A7%CF%81%CE%B7%CF%83%CF%84%E1%BD%B4%CE%BD_%E1%BC%90%CE%BB%CF%80%CE%AF%CE%B4%CA%BC_%E1%BC%94%CF%87%CE%BF%CE%B9%CE%B8%CA%BC_%E1%BC%81%CF%80%CE%B1%CE%BB%E1%BF%B6%CE%BD_(Inc.),_1529&amp;diff=29903</id>
		<title>Diskussion:Camerarius, Χρηστὴν ἐλπίδʼ ἔχοιθʼ ἁπαλῶν (Inc.), 1529</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Camerarius,_%CE%A7%CF%81%CE%B7%CF%83%CF%84%E1%BD%B4%CE%BD_%E1%BC%90%CE%BB%CF%80%CE%AF%CE%B4%CA%BC_%E1%BC%94%CF%87%CE%BF%CE%B9%CE%B8%CA%BC_%E1%BC%81%CF%80%CE%B1%CE%BB%E1%BF%B6%CE%BD_(Inc.),_1529&amp;diff=29903"/>
		<updated>2017-02-13T08:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: Die Seite wurde neu angelegt: „griechische Begriffe übersetzen: hapalon paideumata Mouson = Lehrwerk der sanften Musen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;griechische Begriffe übersetzen: hapalon paideumata Mouson = Lehrwerk der sanften Musen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Camerarius,_Epitaphium_Petri_Mosellani,_1524&amp;diff=29540</id>
		<title>Diskussion:Camerarius, Epitaphium Petri Mosellani, 1524</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Camerarius,_Epitaphium_Petri_Mosellani,_1524&amp;diff=29540"/>
		<updated>2017-02-13T08:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Epicedion auf Wilhelm Nesen als unpubliziertes Werk erfassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Werkbeschreibung könnte man hinter das griesche &amp;quot;énthade&amp;quot; ein (Sic) schreiben, da der Akzent falsch ist (eigentlich entháde).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Diskussion:Camerarius,_Bonis_iuvenibus,_1523&amp;diff=29902</id>
		<title>Diskussion:Camerarius, Bonis iuvenibus, 1523</title>
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		<updated>2017-02-13T08:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: Die Seite wurde neu angelegt: „In der Kurzbeschreibung ist die Rede davon, dass Camerarius auf eine Konjektur verweise. Hier könnte man vielleicht eine Seitenangabe ergänzen, damit ein int…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In der Kurzbeschreibung ist die Rede davon, dass Camerarius auf eine Konjektur verweise. Hier könnte man vielleicht eine Seitenangabe ergänzen, damit ein interessierter Benutzer die Stelle sofort findet; ansonsten wäre die Angabe m.E. so allgemein, dass sie kaum einen Nutzen hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
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		<title>Plautus, Comoediae quinque quibus addidimus Trinummum, 1542</title>
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|d_werktitle=M. Accii Plauti Comoediae quinque a mendis purgatae, ac numeris suis, quo ad eius fieri potuit, restitutae, quibus addidimus Trinummum &#039;&#039;&#039; Capteivei. Aulularia. Miles. Menaechmei Mostellaria. Trinummus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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		<title>Beust, Christiados Libellus, 1593</title>
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		<title>Camerarius, Fabulae Aesopicae (Druck), 1542</title>
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|d_werktitle=Fabvlae Aesopi iam denvo mvlto emendativs &amp;amp; locupletius quam antea aedita, autore Ioachimo Camerario Pabergensi. ...&lt;br /&gt;
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		<title>Div., Quaestiones quinque, 1544</title>
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|d_werktitle=In hoc libello exponvntvr qvaestiones quinque qvibvs tota doctrina et uniuersum negotium Euangelii compraehenditur, propositae Lipsiae futuris doctoribus theologiae, et postea ab iisdem publica disputatione repetitae, cum breui narratione actae rei, cui inclusa est oratio de necessaria coniunctione scolarum cum ministerio apostolico. additae svnt dvae epistolae qvae hvc pertinerent&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Scan 63: Idem Psalm CXXXII.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
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	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Sabinus,_Poemata,_1589&amp;diff=24394</id>
		<title>Sabinus, Poemata, 1589</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Drucke&lt;br /&gt;
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|d_werktitle=Poemata Georgii Sabini Brandebvrgensis V. CL. et nvmero librorvm et aliis additis avcta et emendatius denuò edita. (epistolarvm liber)(Hrsg.v.Eusebius Menius)&lt;br /&gt;
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|d_personen=Sabinus, Georg PND 116713550 ; Eusebius PND 119759373 ; Caselius, Johannes PND 116118547 ; Amerbach, Veit PND 119059835 ; Acontius, Melchior PND 116006188 ; Camerarius, Joachim PND 118518569 ; Hessus, Helius Eobanus PND 118704249 ; Garbitius, Matthias PND 11642043X ; Dantyszek, Jan PND 119442086 ; Lotichius, Petrus PND 118729195 ; Milesius, David PND 119762226 ; Fiedler, Felix PND 128763655 ; Fiedler, Valerius PND 119671522 ; Schosser, Johannes PND 10430832X ; Stigel, Johann PND 104318864 ; Suchten, Alexander ¬von¬ PND 124494153 ; Vögelin, Ernst PND 128767561&lt;br /&gt;
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|d_beschreibung=S. 515-522: An JC adressierte Briefe von Sabinus.&lt;br /&gt;
|d_forschung=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An JC adressierte Briefe von Sabinus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung&amp;diff=10378</id>
		<title>Einführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung&amp;diff=10378"/>
		<updated>2015-06-15T10:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Tagung Camerarius Polyhistor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTITLE__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
= &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt; Kommentierte Werkbibliographie zu Joachim Camerarius d.Ä. =&lt;br /&gt;
[[Datei:wappen_camerarius.jpg|miniatur|right|170px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Bamberger Humanist Joachim Camerarius d.Ä. (1500-1574) gilt als der „nach dem Tode des Erasmus [...] hervorragendste deutsche Philologe des 16. Jahrhunderts“ (Friedrich Stählin). Die Forschung zu seinem umfänglichen griechisch-lateinischen Œuvre steht jedoch in vielerlei Hinsicht noch an den Anfängen: Die meisten Schriften des Camerarius sind weder editorisch noch literatur-, kultur- oder wissenschaftshistorisch hinreichend erschlossen, selbst die bibliographische Inventarisierung ist, im Ganzen besehen, nach wie vor unzureichend:&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungsüberblick bei Joachim Hamm: Joachim Camerarius d.Ä. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 16). Hg. v. Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller, Michael Schilling, Johann Anselm Steger, Friedrich Vollhardt. Bd. 1 (2011), Sp.425-438.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1978 erschienene Werkverzeichnis von Frank Baron, das 183 Erstdrucke aufführt, ist weder vollständig noch fehlerfrei. Das VD16 bietet bibliographische Angaben zu den im deutschen Sprachgebiet erschienenen Druckschriften, erschließt die Werke aber nicht inhaltlich und erfasst die außerhalb von Deutschland publizierte Drucke nicht. Die handschriftliche Teilüberlieferung (insb. die Briefe in der Collectio Camerariana) ist weder vollständig inventarisiert noch aufgearbeitet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Eine kommentierte Werkbibliographie ist daher ein Desiderat. Ziel des Projekts &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039; ist eine Datenbank, die alle Schriften des Camerarius verzeichnet und zu jedem Werk die wichtigsten bibliographischen und prosopographischen Angaben aufführt, auf digitale Facsimilia verweist und eine inhaltliche Beschreibung samt Angaben zum Forschungsstand bietet. &lt;br /&gt;
Das Projekt &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039;, an dem seit 2013 gearbeitet wird, umfasst zwei Phasen: die der bibliographischen und die der inhaltlichen Erschließung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind ca. 430 Werke, an denen Joachim Camerarius laut VD16 beteiligt war, in der Datenbank &#039;&#039;&#039;bibliographisch&#039;&#039;&#039; erfasst (siehe &amp;quot;[[Bibliographie_Drucke_Jahr|Drucke anzeigen]]&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;Lateinische und griechische Autoren sowie Titel wurden nach ThLL (http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/subsidia_autoren.html) aufgenommen. Neuzeitliche Autoren und neusprachliche Titel folgen den Preußischen Instruktionen (PI).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restlichen ca. 400 Werke, die das [https://opacplus.bib-bvb.de/TouchPoint_touchpoint/search.do?methodToCall=quickSearch&amp;amp;Kateg=100&amp;amp;Content=118518569 VD16] auflistet, werden zur Zeit eingepflegt. Die unter &amp;quot;[[Forschung]]&amp;quot; aufgelistete Sekundärliteratur wird zu einem späteren Zeitpunkt in die &amp;quot;Datenbank Forschung&amp;quot; überführt. Der Forschungsfond des Philosophischen Fakultät der Univ. Würzburg unterstützt diese Projektphase, die im Herbst 2015 abgeschlossen wird, durch eine Anschubfinanzierung. Die &#039;&#039;&#039;inhaltliche Erschließung&#039;&#039;&#039; ist in der zweiten Projektphase ab 2016 geplant. Die Datenbank wird für die Öffentlichkeit freigeschaltet, sobald die Bibliographie vervollständigt und die Endkorrektur durchgeführt worden sind und die Datenbanktechnik in allen Details funktioniert. Bis dahin handelt es sich um ein &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Work in Progress&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Tagung Camerarius Polyhistor =&lt;br /&gt;
Im Rahmen der seit 1999 etablierten &amp;quot;NeoLatina&amp;quot;-Tagungen findet vom 2. bis 4. Juli 2015 am Institut für klassische Philologie der Univ. Würzburg ein Kongress zum &amp;quot;unbekannten&amp;quot; Camerarius statt. Erwünscht sind vor allem Beiträge zu Camerarius als Philologen und als Polyhistor, die bisher wenig erforschte Schriften zum Gegenstand haben (siehe den [http://www.klassphil.uni-wuerzburg.de/lehrstuhl_ii_latinistik/kongresse/17_neolatina_camerarius_polyhistor/]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ansprechpartner =&lt;br /&gt;
* [http://www.klassphil.uni-wuerzburg.de/lehrstuhl_ii_latinistik/mitarbeiter/prof_dr_thomas_baier/ Prof. Dr. Thomas Baier, Lehrstuhl für Klassische Philologie II (Latinistik), Univ. Würzburg], EMail [mailto:thomas.baier@uni-wuerzburg.de thomas.baier@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.klassphil.uni-mainz.de/265.php Prof. Dr. Marion Gindhart, Juniorprofessur &amp;quot;Paradigma Alte Welt&amp;quot;, Univ. Mainz], EMail [mailto:gindhart@uni-mainz.de gindhart@uni-mainz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.mediaevistik.germanistik.uni-wuerzburg.de/mitarbeiter/hamm_joachim/ Prof. Dr. Joachim Hamm, Professur für deutsche Philologie, insb. Literaturgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, Univ. Würzburg], EMail [mailto:joachim.hamm@uni-wuerzburg.de joachim.hamm@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.medizingeschichte.uni-wuerzburg.de/s_schlegelmilch.html Dr. Sabine Schlegelmilch, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin, Univ. Würzburg], EMail [mailto:sabine.schlegelmilch@uni-wuerzburg.de sabine.schlegelmilch@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.medizingeschichte.uni-wuerzburg.de/u_schlegelmilch.html Dr. Ulrich Schlegelmilch, Wiss. Mitarbeiter am Akademievorhaben Frühneuzeitliche Ärztebriefe, Univ. Würzburg], EMail [mailto:ulrich.schlegelmilch@uni-wuerzburg.de ulrich.schlegelmilch@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfragen zum Projekt, die an alle o.g. Ansprechpartner gehen sollen, schreiben Sie bitte an [mailto:camerarius@uni-wuerzburg.de camerarius@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Neuigkeiten und Agenda =&lt;br /&gt;
* * Hier die [[To-do-Liste]], NUR für den Techniker ...&lt;br /&gt;
* [[Anleitung]] zum Ausfüllen der Formularfelder bei der Erfassung der Drucke&lt;br /&gt;
* Hier Notizen zur [[Technik]]&lt;br /&gt;
* Hier die [[Agenda]] mit allen Anregungen und Änderungswünschen der Benutzer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung&amp;diff=10377</id>
		<title>Einführung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Einf%C3%BChrung&amp;diff=10377"/>
		<updated>2015-04-07T18:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: /* Tagung &amp;quot;Camerarius als Polyhistor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTITLE__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
= &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039;.&amp;lt;br&amp;gt; Kommentierte Werkbibliographie zu Joachim Camerarius d.Ä. =&lt;br /&gt;
[[Datei:wappen_camerarius.jpg|miniatur|right|170px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Bamberger Humanist Joachim Camerarius d.Ä. (1500-1574) gilt als der „nach dem Tode des Erasmus [...] hervorragendste deutsche Philologe des 16. Jahrhunderts“ (Friedrich Stählin). Die Forschung zu seinem umfänglichen griechisch-lateinischen Œuvre steht jedoch in vielerlei Hinsicht noch an den Anfängen: Die meisten Schriften des Camerarius sind weder editorisch noch literatur-, kultur- oder wissenschaftshistorisch hinreichend erschlossen, selbst die bibliographische Inventarisierung ist, im Ganzen besehen, nach wie vor unzureichend:&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungsüberblick bei Joachim Hamm: Joachim Camerarius d.Ä. In: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 16). Hg. v. Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller, Michael Schilling, Johann Anselm Steger, Friedrich Vollhardt. Bd. 1 (2011), Sp.425-438.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das 1978 erschienene Werkverzeichnis von Frank Baron, das 183 Erstdrucke aufführt, ist weder vollständig noch fehlerfrei. Das VD16 bietet bibliographische Angaben zu den im deutschen Sprachgebiet erschienenen Druckschriften, erschließt die Werke aber nicht inhaltlich und erfasst die außerhalb von Deutschland publizierte Drucke nicht. Die handschriftliche Teilüberlieferung (insb. die Briefe in der Collectio Camerariana) ist weder vollständig inventarisiert noch aufgearbeitet. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Eine kommentierte Werkbibliographie ist daher ein Desiderat. Ziel des Projekts &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039; ist eine Datenbank, die alle Schriften des Camerarius verzeichnet und zu jedem Werk die wichtigsten bibliographischen und prosopographischen Angaben aufführt, auf digitale Facsimilia verweist und eine inhaltliche Beschreibung samt Angaben zum Forschungsstand bietet. &lt;br /&gt;
Das Projekt &#039;&#039;Opera Camerarii&#039;&#039;, an dem seit 2013 gearbeitet wird, umfasst zwei Phasen: die der bibliographischen und die der inhaltlichen Erschließung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind ca. 430 Werke, an denen Joachim Camerarius laut VD16 beteiligt war, in der Datenbank &#039;&#039;&#039;bibliographisch&#039;&#039;&#039; erfasst (siehe &amp;quot;[[Bibliographie_Drucke_Jahr|Drucke anzeigen]]&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;Lateinische und griechische Autoren sowie Titel wurden nach ThLL (http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/subsidia_autoren.html) aufgenommen. Neuzeitliche Autoren und neusprachliche Titel folgen den Preußischen Instruktion (PI).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die restlichen ca. 400 Werke, die das [https://opacplus.bib-bvb.de/TouchPoint_touchpoint/search.do?methodToCall=quickSearch&amp;amp;Kateg=100&amp;amp;Content=118518569 VD16] auflistet, werden zur Zeit eingepflegt. Die unter &amp;quot;[[Forschung]]&amp;quot; aufgelistete Sekundärliteratur wird zu einem späteren Zeitpunkt in die &amp;quot;Datenbank Forschung&amp;quot; überführt. Der Forschungsfond des Philosophischen Fakultät der Univ. Würzburg unterstützt diese Projektphase, die im Herbst 2015 abgeschlossen wird, durch eine Anschubfinanzierung. Die &#039;&#039;&#039;inhaltliche Erschließung&#039;&#039;&#039; ist in der zweiten Projektphase ab 2016 geplant. Die Datenbank wird für die Öffentlichkeit freigeschaltet, sobald die Bibliographie vervollständigt und die Endkorrektur durchgeführt worden sind und die Datenbanktechnik in allen Details funktioniert. Bis dahin handelt es sich um ein &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Work in Progress&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Tagung Camerarius Polyhistor =&lt;br /&gt;
Im Rahmen der seit 1999 etablierten &amp;quot;NeoLatina&amp;quot;-Tagungen findet vom 3. bis 4. Juli 2015 am Institut für klassische Philologie der Univ. Würzburg ein Kongress zum &amp;quot;unbekannten&amp;quot; Camerarius statt. Erwünscht sind vor allem Beiträge zu Camerarius als Philologen und als Polyhistor, die bisher wenig erforschte Schriften zum Gegenstand haben (siehe den [http://www.camerarius.de/camerariuseinladung.pdf Call for Paper]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ansprechpartner =&lt;br /&gt;
* [http://www.klassphil.uni-wuerzburg.de/lehrstuhl_ii_latinistik/mitarbeiter/prof_dr_thomas_baier/ Prof. Dr. Thomas Baier, Lehrstuhl für Klassische Philologie II (Latinistik), Univ. Würzburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.klassphil.uni-mainz.de/265.php Prof. Dr. Marion Gindhart, Juniorprofessur &amp;quot;Paradigma Alte Welt&amp;quot;, Univ. Mainz]&lt;br /&gt;
* [http://www.mediaevistik.germanistik.uni-wuerzburg.de/mitarbeiter/hamm_joachim/ Prof. Dr. Joachim Hamm, Professur für deutsche Philologie, insb. Literaturgeschichte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, Univ. Würzburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.medizingeschichte.uni-wuerzburg.de/s_schlegelmilch.html Dr. Sabine Schlegelmilch, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin, Univ. Würzburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.medizingeschichte.uni-wuerzburg.de/u_schlegelmilch.html Dr. Ulrich Schlegelmilch, Wiss. Mitarbeiter am Akademievorhaben Frühneuzeitliche Ärztebriefe, Univ. Würzburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfragen zum Projekt richten Sie bitte an [mailto:camerarius@uni-wuerzburg.de camerarius@uni-wuerzburg.de]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Neuigkeiten und Agenda =&lt;br /&gt;
* Ab sofort können im Wiki angemeldete Benutzer diese Startseite bearbeiten&lt;br /&gt;
* Hier die [[To-do-Liste]], NUR für den Techniker ...&lt;br /&gt;
* Hier die [[Agenda]] mit allen Anregungen und Änderungswünschen der Benutzer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Hessus,_Venus_triumphans,_1527&amp;diff=11108</id>
		<title>Hessus, Venus triumphans, 1527</title>
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		<updated>2014-05-13T21:35:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TB: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Drucke&lt;br /&gt;
|d_author=Joachim Camerarius&lt;br /&gt;
|d_sort=Camerarius, Joachim&lt;br /&gt;
|d_status=Verfasser&lt;br /&gt;
|d_werktitle=HELII EOBANI Hessi Venus triumphans, ad  Ioachimũ Cam. Qu. IOACHIMI CAME-rarij Querela, qua superiori carmini respondet. IN NVPTIIS IOA-chimi Cam. Epithalamion, seu Ludus Musarũ, per Eob. Eiusdem ad eunde in Hispanias abeuntẽ propemticon. … &lt;br /&gt;
|d_place=Nürnberg&lt;br /&gt;
|d_printer=Johann Petreius&lt;br /&gt;
|d_date=1527&lt;br /&gt;
|d_enhalten=1. enth. Werk: Camerarius, Joachim d.Ä.: Querela. (VD16 C 525) &lt;br /&gt;
2. enth. Werk: Eobanus, Helius: Ad eundem in Hispanias abeuntem propempticon (EST: Ad Joachimum Cam. in Hispanias abeuntem propempticon). (VD16 E 1449) &lt;br /&gt;
3. enth. Werk: Eobanus, Helius: In nuptiis Joachimi Cam. epithalamion seu ludus Musarum. (VD16 E 1520)&lt;br /&gt;
|d_personen=Joachim Camerarius PND 118518569; Helius Eobanus Hessus PND 118704249&lt;br /&gt;
|d_vd16=VD16 E 1558, VD16 C 525, VD16 E 1449, VD16 E 1520&lt;br /&gt;
|d_vd16_link=http://gateway-bayern.de/VD16+E%201558&lt;br /&gt;
|d_ueberprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
|d_bearbeiter=SK&lt;br /&gt;
|d_datum=2012/08/27&lt;br /&gt;
|d_language=Latein&lt;br /&gt;
|d_gattung=Sonstiges&lt;br /&gt;
|d_thema=Sonstiges&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Hallo Hasi&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TB</name></author>
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