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	<title>Joachim Camerarius (1500-1574) - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131185</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-26T10:26:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
#* Anmerkung: Im Projekt &amp;quot;Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums (1500-1700)&amp;quot; ist ein in diesem Zusammenhang relevanter Brief Cratos an Camerarius verzeichnet ( https://http://www.aerztebriefe.de/id/00049235 ). Er wurde in Padua verfasst und ist in der Datenbank auf den 18.01.1546 datiert. Laut Mitteilung von Torsten Woitkowitz ist die letzte Ziffer der Jahreszahl allerdings als schlecht geschriebene 8 zu lesen. D.h. der Brief wurde erst im Jahr 1548 verfasst. &lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ), um dann nach Augsburg weiter zu reisen. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-22T12:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seine ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
#* Anmerkung: Im Projekt &amp;quot;Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums (1500-1700)&amp;quot; ist ein in diesem Zusammenhang relevanter Brief Cratos an Camerarius verzeichnet ( https://http://www.aerztebriefe.de/id/00049235 ). Er wurde in Padua verfasst und ist in der Datenbank auf den 18.01.1546 datiert. Laut Mitteilung von Torsten Woitkowitz ist die letzte Ziffer der Jahreszahl allerdings als schlecht geschriebene 8 zu lesen. D.h. der Brief wurde erst im Jahr 1548 verfasst. &lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ), um dann nach Augsburg weiter zu reisen. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-22T12:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seine ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
#* Anmerkung: Im Projekt &amp;quot;Frühneuzeitliche Ärztebriefe des deutschsprachigen Raums (1500-1700)&amp;quot; ist ein in diesem Zusammenhang relevanter Brief Cratos an Camerarius verzeichnet. Er wurde in Padua verfasst und ist in der Datenbank auf den 18.01.1546 datiert. Laut Mitteilung von Torsten Woitkowitz ist die letzte Ziffer der Jahreszahl allerdings als schlecht geschriebene 8 zu lesen. D.h. der Brief wurde erst im Jahr 1548 verfasst. &lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ), um dann nach Augsburg weiter zu reisen. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131157</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131157"/>
		<updated>2024-11-22T11:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seine ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ), um dann nach Augsburg weiter zu reisen. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131127</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-20T15:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
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|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ), um dann nach Augsburg weiter zu reisen. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131126</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131126"/>
		<updated>2024-11-20T15:11:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ) und dann weiter nach Augsburg. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131125</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-20T15:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
# Aus dem Brief geht hervor, dass Camerarius und Crato bei einer Reise unbemerkt aneinander vorbeigeritten sind. Diese Begegnung dürfte sich in der ersten Septemberhälfte 1547 ereignet haben. Dafür spricht ein Brief Melanchthons vom 26.08.1547 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859), in dem er Crato bittet, Camerarius und seine Familie zu grüßen. Camerarius hielt sich in dieser Zeit in Nürnberg auf (vgl. das [[Itinerar]]). Crato dürfte von Leipzig nach Nürnberg geritten sein (wo er Camerarius nicht antraf und einen Brief hinterließ) und dann weiter nach Augsburg. Zum verpassten Treffen vgl. auch [[Woitkowitz 2007]], 164f., 169, 176 und 179f. (=Brief 15,1 mit den Anmerkungen 1, 18-22) sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714 u. 4859&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131124</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131124"/>
		<updated>2024-11-20T14:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
# Im Brief wird eine bevorstehende Italienreise von [[Paulus Vadinus]] erwähnt. Am 26.11.1547 schreibt Vadinus aus Nürnberg und fragt Camerarius um Rat, ob er seine geplante Italienreise wirklich antreten soll (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00056045).&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131123</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-20T14:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich geht es um ein Empfehlungsschreiben für italienische Humanisten wie [[Johannes Baptista Montanus]]) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er seinen Stil würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-15T10:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=MH: Ich ändere gerade noch einige Punkte (15.11.2024)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131088</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131088"/>
		<updated>2024-11-14T17:36:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
#* Am 17.09.1547 schreibt Crato an Camerarius aus Nürnberg und bittet auch ihn um ein Empfehlungsschreiben ( https://www.aerztebriefe.de/id/00049236  ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<title>Benutzer:MH</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-14T17:16:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Insgesamt ergibt sich folgende Chronologie:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;br /&gt;
#* Nach dieser Zeit wird Crato über Nürnberg und Augsburg nach Italien gereist sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Benutzer:MH&amp;diff=131083</id>
		<title>Benutzer:MH</title>
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		<updated>2024-11-14T17:12:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RealName::Manuel Huth]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;public&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Benutzerseite von Manuel Huth.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#tweekihide:sidebar-right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er erst ein Jahr später nach. Dies geht u.a. aus folgenden Briefen hervor:&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;br /&gt;
#* Im Mai plant Crato wieder, nach Italien zu reisen (vgl. www.aerztebriefe.de/id/00010271 )&lt;br /&gt;
#* Am 26.08.1547 verfasst Melanchthon ein Empfehlungsschreiben für Crato (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4859 und 4860.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<title>Benutzer:MH</title>
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		<updated>2024-11-14T17:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RealName::Manuel Huth]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;public&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Benutzerseite von Manuel Huth.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{#tweekihide:sidebar-right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Die im Brief erwähnte Italienreise Cratos fand erst im Jahr 1547 statt. Seinen ursprünglich im Herbst 1546 gehegten Plänen kam er also erst ein Jahr später nach.&lt;br /&gt;
#* Hieronymus Besold geht am 27.10.1546 noch davon aus, dass Crato in Leipzig ist (vgl. https://www.aerztebriefe.de/id/00010269 ).&lt;br /&gt;
#* In der Folgezeit hielt er sich in Breslau auf und sprach am Grab des am 05.01.1547 verstorbenen Johannes Hess (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He%C3%9F ).&lt;br /&gt;
#* Noch im April ist er in Breslau (vgl. [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4714, https://www.aerztebriefe.de/id/00010270 und https://www.aerztebriefe.de/id/00010271&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131081</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131081"/>
		<updated>2024-11-14T16:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131080</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-14T16:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=OCEp_1146&amp;diff=131079</id>
		<title>OCEp 1146</title>
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		<updated>2024-11-14T16:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: Weiterleitung nach Camerarius an Crato, 15.09.1547 erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Camerarius an Crato, 15.09.1547]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1546&amp;diff=131078</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1546</title>
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		<updated>2024-11-14T16:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: MH verschob die Seite Camerarius an Crato, 15.09.1546 nach Camerarius an Crato, 15.09.1547&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#WEITERLEITUNG [[Camerarius an Crato, 15.09.1547]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131077</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-14T16:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: MH verschob die Seite Camerarius an Crato, 15.09.1546 nach Camerarius an Crato, 15.09.1547&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_15.09.1547&amp;diff=131076</id>
		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-14T16:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1547/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck fälschlich: 17. Cal. VIIIbr. 46.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<title>Camerarius an Crato, 15.09.1547</title>
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		<updated>2024-11-14T16:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1146&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 322-323&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1546/09/15&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=17. Cal. VIIIbr. 46.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Ego vero vellem, mi Crato, compellare me&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Reise)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich (im Druck sind beide nicht angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wünschte, Crato hätte nicht gezögert, ihn zu Rate zu ziehen, wie er schreibe. Denn wie hilfreich dies für die öffentlichen und privaten Aufgaben und Angelegenheiten hätte sein können, könne man andeutungsweise aus Cratos Brief ersehen. Je bewusster ihm aber Cratos Integrität und Weisheit werde, desto mehr verstehe er, wie viel notwendiges und wichtiges Wissen ihm Crato habe vermitteln können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Crato sich aber in der Schar Reiter befinden könnte, die er ungefähr auf halbem Weg zwischen [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] und seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) gesehen habe, sei ihm nicht eingefallen, da er geglaubt habe, Crato sei schon längst nach Italien aufgebrochen. Da Crato aber gewusst habe, dass er sich in dieser Gegend aufhalte, und sowohl Camerarius&#039; Aussehen als auch seine Kleidung kennen musste, wäre es nur angemessen gewesen, wenn er aufmerksamer gewesen wäre. Nun ließen sie das Vergangene aber gut sein (Hom. Il. 16,60). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Crato ihm schreibe, habe [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon]] ein gewisses &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; (vermutlich die Widmung des Werkes) abgelehnt, Camerarius aber geschmeichelt, indem er den Stil seiner Rede (vielleicht die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio de cultu pietatis (Druck), 1545|&#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;]]; s. Anm.) würdigend erwähnt habe, und zwar so, dass Camerarius dafür sehr dankbar sein müsse – unabhängig davon ob er es aus Überzeugung oder Wohlwollen getan habe.&lt;br /&gt;
Was in dieser Angelegenheit weiter geschehen könne, werde man bald sehen. Denn einige ihrer Landsleute brächen nach Italien auf und auch [[Erwähnte Person::Paulus Vadinus]] werde sich bald auf diese Reise begeben. Wie sich aber Hektor scheute, Zeus den schwarzen Wein mit ungewaschenen Händen als Trankopfer darzubringen (Hom. Il. 6, 266), so habe auch er sich gescheut, aus dem Stegreif einen Brief an solch quasi göttliche Männer, zu denen er auch [[Erwähnte Person::Johannes Baptista Montanus|(Johannes Baptista) Montanus]] zähle, zu schreiben, vor allem da auch Philipp (Melanchthon) vermutet habe, dass ihnen Camerarius&#039; bescheidene Studien bekannt seien. Wenn jene zu einer (guten) Meinung von ihm gekommen seien, müsse man dafür sorgen, dass sie nicht durch eine nachlässig gearbeitete Schrift zunichtegemacht werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einige Gerüchte anbelange, über die Crato schreibe, so wisse er nicht, was es damit auf sich habe. Er schätze Crato aber wegen seiner Scharfsinnigkeit, seines ehrenhaften Charakters und seines brennenden Eifers für die Wahrheit und die schönen Künste, und Crato habe dies sicher bemerkt. Deshalb habe er nie geglaubt und werde auch nie glauben, dass Crato offen feindselig oder versteckt missgünstig gegen ihn eingestellt gewesen sei. Was er aber mit einiger Mühe in seiner ausgiebigen wissenschaftlichen Beschäftigung erreicht habe, so wenig und dürftig es auch sei, das wisse er ganz genau. Und niemals werde er ihm oder irgendeinem anderen böse sein, der mit seinem eigenen Urteil übereinstimme und sie als nicht besonders bedeutend einschätze. So könne ein jeder dennoch weiterhin Zuneigung zu ihm hegen, ihm wohlwollend gesonnen sein und ihn unterstützen. Aber soweit er sich erinnere, habe er eine solche Haltung bei Crato nie bemerkt, und er glaube, davon könne ihn auch niemand überzeugen. Deshalb solle er sich seiner unumstößlichen und innigsten Zuneigung sicher sein, wenn ihm dies etwas bedeute. Wenn Crato zu dieser Meinung über ihn gelange und daran festhalte, tue er dies auf angemessene Weise und Camerarius werde sich darum bemühen, dass man ihm nicht den Vorwurf machen könne, er habe zu irgendeinem Zeitpunkt jemanden täuschen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;vielleicht die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039;&amp;quot;: Für die &#039;&#039;Oratio de cultu pietatis&#039;&#039; spricht, dass sie zeitlich kurz vor dem Brief entstanden sein dürfte. Falls mit dem abgelehnten &#039;&#039;literarum munus&#039;&#039; tatsächlich gemeint ist, dass Philipp Melanchthon die Widmung des Werkes abgelehnt hat, könnte das ebenfalls auf diese [[Ludwig Fachs]] gewidmete Oratio hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004963&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<title>Benutzer:MH</title>
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		<updated>2024-11-14T16:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RealName::Manuel Huth]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Benutzerseite von Manuel Huth.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{#tweekihide:sidebar-right}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. Dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-14T16:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief muss im Jahr 1547 geschrieben worden sein. dafür sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [https://www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen [https://www.aerztebriefe.de/id/00010268 Brief von Hieronymus Besold] (vom 10.09.1546 an Crato).&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für [www.aerztebriefe.de/id/00024996 einen Brief Georg Fröhlichs] (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen Brief von Hieronymus Besold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig, geht also davon aus, dass sich Crato zu der Zeit in Leipzig befand.&lt;br /&gt;
#* Gleiches gilt für einen Brief [[Georg Fröhlich]]s (vom 09.06.1546 an Crato), und für einen Brief von [[Hieronymus Besold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
#* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<updated>2024-11-14T16:38:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
** [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<title>Benutzer:MH</title>
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		<updated>2024-11-14T16:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
# Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
# Soweit es sich rekonstruieren lässt, befanden sich Mitte September 1546 sowohl Camerarius als auch Crato in Leipzig, so dass keine Notwendigkeit eines brieflichen Austausches bestand. Zu Camerarius&#039; Aufenthaltsort vgl. Absatz 1. Zu Cratos Aufenthaltsort: &lt;br /&gt;
* [[Johann Stigel]] schreibt am 13.08.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) und am 21.09.1546 (https://www.aerztebriefe.de/id/00035573) aus Wittenberg nach Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:MH</title>
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		<updated>2024-11-14T16:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Hinweise zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein (Reise-)Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er sei davon ausgegangen, dass sich Crato bereits auf seiner Reise nach Italien befinde. Erste Pläne zu einer solchen Reise lassen sich allerdings erst am 12.10.1546 ([https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4408) bzw. 15.10.1546 (vgl. [[OCEp 0515]]) feststellen, als Melanchthon bzw. Camerarius um ein Stipendium für Crato bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen [[Nürnberg]] und [[Bamberg]] aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
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Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
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Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen Nürnberg und Bamberg aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. 140-181 (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen Nürnberg und Bamberg aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. #### (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dagegen sprechen die folgenden Punkte:&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Der vorliegende Brief wurde nicht, wie im Druck angegeben, im Jahr 1546 verfasst. Dagegen spricht:&lt;br /&gt;
* Im Brief schreibt Camerarius, er habe sich zwischen Nürnberg und Bamberg aufgehalten. Im Jahr 1546 lässt sich aber keine dazu passende Reise feststellen, vgl. das [[Itinerar]] sowie [[Woitkowitz 2007]], S. #### (Nr. 10-15). Vielmehr befand sich Camerarius in dieser Zeit in Leipzig, vgl. [[OCEp 1033]], [[OCEp 0635]] sowie [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4385.&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
usw.&lt;br /&gt;
Der Brief wurde im Jahr 1547 geschrieben. Dafür spricht.&lt;br /&gt;
1.&lt;br /&gt;
2.&lt;br /&gt;
usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir danken Torsten Woitkowitz für wichtige Hinweise zur Datierung!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
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		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_12.04.1543&amp;diff=131049</id>
		<title>Camerarius an Gremp, 12.04.1543</title>
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		<updated>2024-11-14T11:54:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1095&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 244-245&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Ludwig Gremp von Freudenstein&lt;br /&gt;
|Datum=1543-04-12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck: prid. Id. Aprilis natali nostro (o.J.)); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein; Griechisch&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Tendentem me istuc in maximo desiderio&lt;br /&gt;
|Register=Türkenkriege/Türkengefahr;Politische Neuigkeiten;Reichstag 1543 (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=HIWI4; US; VG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Absendeort ermittelt; Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Für die Datierung auf das Jahr 1543 sprechen:&lt;br /&gt;
* die Erwähnung einer politischen Versammlung, mit der ein Reichstag in [[Nürnberg]] gemeint sein könnte. In dieser Stadt fanden nur im Jahr 1542 und 1543 Reichstage statt. Nur der zweite passt vom Datum.&lt;br /&gt;
* Es wird von einer Reise gesprochen, die Philipp Melanchthon &amp;quot;zu den Ubiern&amp;quot; unternehmen wollte. Tatsächlich reiste Melanchthon vom 17.4. bis 15.8. nach [[Bonn]], vgl. [[Scheible 2016]], S. 337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wollte bereits Gremp (in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]]?) besuchen, habe dieses Vorhaben aber wegen bestimmter Angelegenheiten aufgeben müssen. Unangenehme Angelegenheiten hätten ihn in Dresden festgehalten und schließlich zur Rückkehr nach Hause gezwungen (nach [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) (s. Anm.). Er wisse nicht, was kommen werde (d.h. ob seine Reise stattfinden könne). Nicht zum ersten Mal werde er gezwungen, seine persönlichen Angelegenheiten seinen öffentlichen Aufgaben unterzuordnen, zu seinem Schaden und ohne dass es ihm besonders gedankt würde. Aber er kümmere sich nicht sonderlich darum, solange Gott nur sein geringes Tun gefällig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Fürst ([[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)]]) sei ganz begierig darauf, das Universitätswesen (sc. die [[Universität (Leipzig)|Universität Leipzig]]) und die Kirche zu erneuern. Hoffentlich fehle es dem Fürsten nicht an guten Beratern, er sei ja immer noch ein Jüngling. Aber den Ausgang wollten sie Gott überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe hier Unerfreuliches über die in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] stattfindende Versammlung (sc. den Reichstag) gehört, und vielleicht sei er bereits aufgelöst und Gremp schon abgereist. Inzwischen vermehrten sich die Gerüchte über einen Feldzug der Türken. Er habe Angst und mache sich Sorgen um Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich [[Erwähnte Person::Unbekannt (Sohn von Ludwig Fachs)|des Sohnes]] ([[Modestinus Fachs]]?) von [[Erwähnte Person::Ludwig Fachs|(Ludwig) Fachs]] danke Camerarius Gremp, aber der Vater habe seine Meinung geändert und wolle den Sohn nun nach Italien schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe den Brief in Eile verfasst, während er auf die Ankunft [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon|Philipp (Melanchthons)]] wartete, der zu den Ubiern (nach [[Erwähnter Ort::Bonn]]) reisen wolle, wie es heiße. Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwähnte Person::Johannes Sturm|(Johannes) Sturm]] sei vollauf damit beschäftigt, Camerarius zu ehren (sc. durch die Schrift [[Erwähntes Werk::Sturm, De demonstratione liber unus, 1543|&#039;&#039;De demonstratione&#039;&#039;]]). Zurzeit könne sich Camerarius nicht bedanken. Er werde es bei der nächsten Gelegenheit nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße von der Familie des Camerarius. (Erneutes) Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rückkehr nach Hause (nach Leipzig) gezwungen&amp;quot;: Zum Aufenthalt in Dresden vgl. [[Woitkowitz 2003]], 105.&lt;br /&gt;
* Wir danken Torsten Woitkowitz für inhaltliche Ergänzungen und Korrekturen zum ersten Abschnitt des Regests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* [[Wartenberg 1988]], S. 188 (dort datiert auf den 13.04.1543): Bezogen auf die Einrichtung der neuen Landesordnung unter Herzog Moritz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131048</id>
		<title>Erschlossene Aufenthaltsorte des Camerarius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131048"/>
		<updated>2024-11-14T11:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite führt chronologisch solche Aufenthalte des Camerarius auf, die durch seine eigenen Berichte oder durch Dokumente außerhalb von Camerarius&#039; Werk belegt sind. Vgl. auch das [[Itinerar]], das diese mit den Informationen über die Absendeorte von Camerarius&#039; Briefen zusammenführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sollen zentral Aufenthaltsorte definiert werden, die nicht Briefabsendeort sind. Verwende dazu das folgende Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um chronologische Anordnung bemühen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beachte: Nur der jetzt folgende Text ist öffentlich! Dies sollte auch so bleiben, da die entsprechenden Notizen im Itinerar nur diese Seite als Belegstelle geben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufenthaltsorte===&lt;br /&gt;
* [[Leipzig]] (Ostern (25.03.) 1513), Camerarius notiert: &#039;&#039;Anno 1513: ad nundinas Lipsenses circa Pascha veni Lipsiam&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 5, Bl. 1v), &#039;&#039;1513 M[ense] Aprili veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd. Nr. 6, Bl. 1r) und &#039;&#039;Anno 1513 ad nundinas Lipsenses Paschatis veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd., Nr. 7, Bl. 1r).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Leipzig&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1513/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Erfurt]]: Camerarius studierte dort seit dem Sommersemester 1518 (vgl. [[Weissenborn 1884]], S. 302) und schloss seinen Magister ab. Am 14.3.1521 war er noch in Erfurt (vgl. [[Clemen 1907a]]). Am 14.9.1521 immatrikulierte er sich in [[Wittenberg]] ([[Förstemann 1841]], S. 107).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Erfurt&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1518&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1521/03/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Studium&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September 1522), vielleicht wegen Fieber: Camerarius notiert: &#039;&#039;1522: mea febris in Iulio veni febricitans in patriam mense septembri&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r). Sein Sohn schreibt: &#039;&#039;Anno. 1522. Ipse tertiana febri laboravit: venitque febricitans in patriam mense Septembri&#039;&#039; (ebd. Nr. 8, Bl. 5r). Vgl. auch ebd. Nr. 5, Bl. 1v und Nr. 7. Am 23.8.1523 war er noch in Bamberg: Vgl. MBW Nr. 287.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1522/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1523/08/23&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Preußen (1525) zusammen mit [[Jakob Fuchs von Walburg]]; belegt in [[München, BSB]], Sign. [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Clm 10376] Nr. 8, Bl. 5v. Bei seiner Rückkehr traf Camerarius im Oktober Melanchthon in Wittenberg; lehnte dessen Nachfolge als Gräzistikprofessor ab ([[Hamm 2011]], Sp. 426)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Preußen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1525&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1525/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Bauernkrieg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Donauwörth]] (ca. Juni 1527); belegt in [https://www.aerztebriefe.de/id/00013046 www.aerztebriefe.de/id/00013046]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Donauwörth&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1527/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1527/06&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt auf dem Tag des Schwäbischen Bundes, um Fürsprache für seinen inhaftierten Bruder [[Hieronymus Camerarius]] einzulegen.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Unterwegs entstand [[OCEp 0129]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Speyer]] (zwischen 30.03. und 04.04.1529); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 765 und Nr. 768 sowie in [[Werner 2010]], S. 105. Vgl. auch [[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Speyer&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/03/30&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch [[Philipp Melanchthon]]s auf dem [[Reichstag 1529 (Speyer)]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius blieb nur kurz in Speyer und verließ die Stadt lange vor der Protestation; siehe demnächst die CamLex-Seite Theologie.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (am 04.09.1536); belegt in [[OCEp 0463]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (zwischen 27.10.1538 und 29.11.1538); Reise über [[Erfurt]] und [[Würzburg]] nachvollzogen in [[Medizin (CamLex)#Die Leidensgeschichte|Medizin (CamLex)]] und einer Fußnote in [[Naturkunde (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1538/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1538/11/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Melanchthon&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise legte Camerarius Stopps in Erfurt und Würzburg ein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bad Königshofen]] (Anfang 1540, wohl zumindest Februar), um dort einen Chirurgen zu besuchen; belegt in [[OCEp 1017]] an Daniel Stiebar vom 7. März. Vgl. auch [[Medizin (CamLex)#Bad und Holz – Behandlungsversuche|Medizin (CamLex)]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bad Königshofen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1540/02&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Chirurgenbesuch&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wildbad]] (im März 1541); belegt in [[OCEp 1258]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wildbad&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1541/03&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Camerarius will am 23.03.1541 zu den Thermalquellen von Bad Wildbad aufbrechen&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] Camerarius war am 01.04.1543 im Rahmen einer Universitätsdelegation in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1543-04-01&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1543-04-09&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius war am 01.04.1543 in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (um den 14.10.1544); belegt in [[OCEp 0198]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/14&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/10/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Stiebar vor dem 15.10.1544&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (17.10.-03.12.1544); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3711 (dat. 16.10.: &amp;quot;morgen Abreise&amp;quot;), MBW 3715 (dat. 18.10.). Die Rückkehr vor dem 03.12.1544 belegt [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3747.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/12/03&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (September / Oktober 1545); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4031&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1545/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Meißen]] (zwischen April und August 1546); belegt in [[OCEp 1440]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Meißen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1546/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1546/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Georg Fabricius&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Bei einem Besuch bei Fabricius in Meißen erhält Camerarius eine Vergilhandschrift, die er für die bereits geplante Gesamtausgabe (Leipzig: Valentin Bapst d.Ä. 1546; Dedikation vom 25.09.) beizog. Möglicherweise könnte Camerarius zwischen April und August 1546 in Meißen gewesen sein.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Schleusingen]] (zwischen 15.03. und 30.03.1547); belegt in [[OCEp 0330]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Schleusingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1547/03/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1547/03/30&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Flucht von Leipzig über Merseburg, Erfurt, Schleusingen nach Würzburg, später weiter nach Nürnberg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Exakte Tage sind geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Altzella]] (ca. 17.-22.11.1548); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5350 MBW Nr. 5350]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Altzella&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/11/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/11/22&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Treffen der Theologen und C.&#039; zur Erarbeitung einer Kirchenagende&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 22-25, [[Issleib 1907]], S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5345 MBW Nr. 5345] und 5350-5359.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jüterbog]] (16. und 17.12.1548); belegt in [[OCEp 0648]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Jüterbog&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/12/16&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/12/17&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besprechung der Kurfürsten und Brandenburg zum Interim&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. Wartenberg 2006, S. 25, Issleib 1907, S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5372 MBW Nr. 5372]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (2. Hälfte Juli, Anfang August 1549); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5587 MBW Nr. 5587], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5594 5594] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5607 5607]. Stationen der Reise waren wohl auch [[Erwähnter Ort::Merseburg]], [[Erwähnter Ort::Würzburg]] und [[Erwähnter Ort::Nürnberg]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1549/07/20&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1549/08/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Daniel Stiebar in Würzburg, der um seine Frau trauert. &lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Erschlossen durch MBW. Daten des Aufenthalts geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] (zwischen 10.2.1551 und 6.4.1551); belegt im Brief Johann Pfeffingers an Wolfgang Furmann vom 9.2.1551 (https://www.aerztebriefe.de/id/00065245); s. auch den folgenden Eintrag zu Tübingen.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/02/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufforderung zur Anreise seitens des Hofes&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius brach am 10.2. auf und wurde von Mag. Johannes (Hommel) begleitet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (zwischen 07.04. und 14.04.1551); belegt in https://thbw.hadw-bw.de/brief/15094 und https://thbw.hadw-bw.de/brief/15263. Am 26.4.1551 war Camerarius wieder in Leipzig: https://www.aerztebriefe.de/id/00065251.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Beratungen mit Johann Brenz&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Augsburg]] (Februar 1553); belegt in den biographischen Notizen des [[Joachim Camerarius II.]] ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. BSB Clm 10376], Nr. 8, Bl. 11v); vgl. auch [[Woitkowitz 2003]], 265 zur genaueren Datierung auf die zweite Februarhälfte zusammen mit [[OCEp 1085]], der (höchstwahrscheinlich) die Abreise aus Nürnberg zum 18. und die Rückkehr zum 25. Februar belegt.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Augsburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1553/02/18&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1553/02/25&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Regensburg]] (28.10.1556); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8008 MBW Nr. 8008]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Regensburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1556/10/28&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1556/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme am Reichstag in Regensburg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Abreise aus Leipzig am 14.10. Nach dem 28.10. Weiterreise nach Nürnberg. Am 23.12. war C. wieder in Regensburg (vgl. [[OCEp 0688]]).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heidelberg]] (27.10. bis mindestens 29.10.1557); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8409 MBW Nr. 8409]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Heidelberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1557/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1557/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. überbringt [[Philipp Melanchthon]] die Nachricht vom Tod dessen Frau [[Katharina Melanchthon]] (am 10.10.).&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste zunächst nach [[Worms]], wo Melanchthon auf einem Religionsgespräch weilte. Jedoch hielt er sich zwischendurch in Heidelberg auf, um bei der Reformierung der Universität mitzuwirken. Die genaue Reiseroute zeichnet C. in [[OCEp 1521]] nach: Entlang von Saale und Unstrut durch Thüringen, Hessen (Ziegenhain, Marburg, Frankfurt) an den Rhein nach Worms, dann nach Heidelberg. Rückreise am Rhein(?) über Erbach(?), nach drei Tagen in Würzburg, dann Bamberg, Nürnberg, zur Eger und über Joachimsthal, Annaberg, Chemnitz und Penig nach Leipzig.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September bis 8. Oktober 1563, mit Abstecher nach Nürnberg); belegt in [[OC 0728]], [[OCEp 1123]] und [[OCEp 1495]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1563/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1563/10/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt in der Heimat, zwischendurch Abstecher nach Nürnberg, wo er die Reise seines Sohnes [[Philipp Camerarius]] nach Italien vorbereitet. C. reist dann mit seinem Sohn ([[Joachim Camerarius II.]]?) wegen der Grumbach&#039;schen Händel wieder nach Leipzig, wobei er Rabeneck(?) bei Familie Stiebar und in [[Schleiz]] bei [[Heinrich VI. (Plauen)]] einkehrt.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Das Abreisedatum ist belegt durch [[OC 0728]], Bl. A3r-v: &#039;&#039;Consequitur quae lux octobres postera Nonas: Tunc ergo nostris rebus patriaque relictis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jena]] (am 15.07.1564), belegt in [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1564/07/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1564/07/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme an der Magisterpromotion, C. respondiert auf eine Frage: S. [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. war bereits für den 10.7. zur Doktorpromotion Stössels nach Jena eingeladen: Vgl. Daniel Gehrt, Ein Intermezzo der Eintracht? In: Daniel Gehrt, Volker Leppin: Paul Eber (1511 – 1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Leipzig 2014, S. 83-133, hier S. 109-110. Es ist nicht klar, ob er daran auch schon teilnahm, denn dann gäbe es Differenzen mit der Datierung von [[OCEp 0748]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (bis ca. 10.05.1566); belegt in [[OCEp 1181]] (dat. 11.05.1566): Nach der Rückkehr aus Würzburg sei am Vortag Camerarius&#039; Urin blutig gewesen&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1566/05/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (31.03.1567-ca. 06.04.1567); belegt in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567); vgl. auch [[Medizin (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/03/31&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/04/06&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Nürnberg]] (07.04.1567- 11.06.1567); belegt u.a. in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567), [[OCEp 0531]] (dat. 12.04.1567) und [[OCEp 1141]]; vgl. auch [[Medizin (CamLex)]] und [[Itinerar]]. Die Abreise aus Nürnberg über Bamberg am 11. Juni belegen http://www.aerztebriefe.de/id/00009815 vom 07.06.1567 aus Nürnberg [[OCEp 1141]] vom 12.06.1567 aus Bamberg sowie ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni: http://www.aerztebriefe.de/id/00014915. Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Nürnberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (11.06.1567- 23.06.1567); ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni ( http://www.aerztebriefe.de/id/00014915) belegt den Plan, am 23. Juni nach Leipzig zurückzukehren. Gesichert ist die Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/23&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Grimma]] (Ankunft am 06.07.1568, belegt in [[Meyer 1897]], S. 221; Reise allgemein belegt in [[OCEp 1191]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Grimma&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/07/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/07&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Schulinspektion&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wien]] (Ankunft am 08. oder 09.09.1568; belegt in [[OCEp 1231]], [[OCEp 0965]]. Abreise frühestens am 24. November 1568, vgl. C.&#039; Reisebericht und [[OCEp 0923]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wien&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/09/08&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/11/24&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Religionsgespräch zur Erstellung einer Kirchenordnung für die evangelischen Landstände Österreichs&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste mit seinem Sohn Ludwig nach Wien; [[Christoph von Karlowitz]] kam später nach. Die Reise beanspruchte C.&#039; angeschlagene Gesundheit sehr. Das Abreisedatum ist nicht exakt terminierbar. Literatur zur Reise: [[Forschungsliteratur::Otto 1889]], S. 30-32; [[Forschungsliteratur::Woitkowitz 2003]], S. 58; [[Forschungsliteratur::Wendorf 1957]], S. 81-83. Dresden, HStA 10024, Loc. 9936/53: Darin eigenhändiger Bericht C.&#039; Bl. 4r-8v.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] ab 10.12.1568 bis max. 13.12., belegt in [[OCEp 0538]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/12/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/12/11&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. und sein Sohn Ludwig suchten auf dem Rückweg von Wien Kf. August auf, um ihm vom Religionsgespräch zu berichten.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Weiterreise über Meißen nach Leipzig, dort Ankunft um den 14.12.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131047</id>
		<title>Erschlossene Aufenthaltsorte des Camerarius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131047"/>
		<updated>2024-11-14T11:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite führt chronologisch solche Aufenthalte des Camerarius auf, die durch seine eigenen Berichte oder durch Dokumente außerhalb von Camerarius&#039; Werk belegt sind. Vgl. auch das [[Itinerar]], das diese mit den Informationen über die Absendeorte von Camerarius&#039; Briefen zusammenführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sollen zentral Aufenthaltsorte definiert werden, die nicht Briefabsendeort sind. Verwende dazu das folgende Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um chronologische Anordnung bemühen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beachte: Nur der jetzt folgende Text ist öffentlich! Dies sollte auch so bleiben, da die entsprechenden Notizen im Itinerar nur diese Seite als Belegstelle geben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufenthaltsorte===&lt;br /&gt;
* [[Leipzig]] (Ostern (25.03.) 1513), Camerarius notiert: &#039;&#039;Anno 1513: ad nundinas Lipsenses circa Pascha veni Lipsiam&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 5, Bl. 1v), &#039;&#039;1513 M[ense] Aprili veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd. Nr. 6, Bl. 1r) und &#039;&#039;Anno 1513 ad nundinas Lipsenses Paschatis veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd., Nr. 7, Bl. 1r).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Leipzig&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1513/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Erfurt]]: Camerarius studierte dort seit dem Sommersemester 1518 (vgl. [[Weissenborn 1884]], S. 302) und schloss seinen Magister ab. Am 14.3.1521 war er noch in Erfurt (vgl. [[Clemen 1907a]]). Am 14.9.1521 immatrikulierte er sich in [[Wittenberg]] ([[Förstemann 1841]], S. 107).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Erfurt&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1518&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1521/03/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Studium&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September 1522), vielleicht wegen Fieber: Camerarius notiert: &#039;&#039;1522: mea febris in Iulio veni febricitans in patriam mense septembri&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r). Sein Sohn schreibt: &#039;&#039;Anno. 1522. Ipse tertiana febri laboravit: venitque febricitans in patriam mense Septembri&#039;&#039; (ebd. Nr. 8, Bl. 5r). Vgl. auch ebd. Nr. 5, Bl. 1v und Nr. 7. Am 23.8.1523 war er noch in Bamberg: Vgl. MBW Nr. 287.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1522/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1523/08/23&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Preußen (1525) zusammen mit [[Jakob Fuchs von Walburg]]; belegt in [[München, BSB]], Sign. [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Clm 10376] Nr. 8, Bl. 5v. Bei seiner Rückkehr traf Camerarius im Oktober Melanchthon in Wittenberg; lehnte dessen Nachfolge als Gräzistikprofessor ab ([[Hamm 2011]], Sp. 426)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Preußen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1525&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1525/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Bauernkrieg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Donauwörth]] (ca. Juni 1527); belegt in [https://www.aerztebriefe.de/id/00013046 www.aerztebriefe.de/id/00013046]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Donauwörth&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1527/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1527/06&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt auf dem Tag des Schwäbischen Bundes, um Fürsprache für seinen inhaftierten Bruder [[Hieronymus Camerarius]] einzulegen.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Unterwegs entstand [[OCEp 0129]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Speyer]] (zwischen 30.03. und 04.04.1529); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 765 und Nr. 768 sowie in [[Werner 2010]], S. 105. Vgl. auch [[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Speyer&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/03/30&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch [[Philipp Melanchthon]]s auf dem [[Reichstag 1529 (Speyer)]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius blieb nur kurz in Speyer und verließ die Stadt lange vor der Protestation; siehe demnächst die CamLex-Seite Theologie.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (am 04.09.1536); belegt in [[OCEp 0463]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (zwischen 27.10.1538 und 29.11.1538); Reise über [[Erfurt]] und [[Würzburg]] nachvollzogen in [[Medizin (CamLex)#Die Leidensgeschichte|Medizin (CamLex)]] und einer Fußnote in [[Naturkunde (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1538/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1538/11/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Melanchthon&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise legte Camerarius Stopps in Erfurt und Würzburg ein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bad Königshofen]] (Anfang 1540, wohl zumindest Februar), um dort einen Chirurgen zu besuchen; belegt in [[OCEp 1017]] an Daniel Stiebar vom 7. März. Vgl. auch [[Medizin (CamLex)#Bad und Holz – Behandlungsversuche|Medizin (CamLex)]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bad Königshofen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1540/02&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Chirurgenbesuch&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wildbad]] (im März 1541); belegt in [[OCEp 1258]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wildbad&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1541/03&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Camerarius will am 23.03.1541 zu den Thermalquellen von Bad Wildbad aufbrechen&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] Camerarius war am 01.04.1543 im Rahmen einer Universitätsdelegation in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1543-04-01&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1543-04-09&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius war am 01.04.1543 in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (um den 14.10.1544); belegt in [[OCEp 0198]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/14&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/10/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Stiebar vor dem 15.10.1544&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (17.10.-03.12.1544); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3711 (dat. 16.10.: &amp;quot;morgen Abreise&amp;quot;), MBW 3715 (dat. 18.10.). Die Rückkehr vor dem 03.12.1544 belegt [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3747.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/12/03&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (September / Oktober 1545); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4031&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1545/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Meißen]] (zwischen April und August 1546); belegt in [[OCEp 1440]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Meißen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1546/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1546/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Georg Fabricius&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Bei einem Besuch bei Fabricius in Meißen erhält Camerarius eine Vergilhandschrift, die er für die bereits geplante Gesamtausgabe (Leipzig: Valentin Bapst d.Ä. 1546; Dedikation vom 25.09.) beizog. Möglicherweise könnte Camerarius zwischen April und August 1546 in Meißen gewesen sein.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Schleusingen]] (zwischen 15.03. und 30.03.1547); belegt in [[OCEp 0330]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Schleusingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1547/03/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1547/03/30&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Flucht von Leipzig über Merseburg, Erfurt, Schleusingen nach Würzburg, später weiter nach Nürnberg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Exakte Tage sind geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Altzella]] (ca. 17.-22.11.1548); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5350 MBW Nr. 5350]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Altzella&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/11/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/11/22&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Treffen der Theologen und C.&#039; zur Erarbeitung einer Kirchenagende&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 22-25, [[Issleib 1907]], S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5345 MBW Nr. 5345] und 5350-5359.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jüterbog]] (16. und 17.12.1548); belegt in [[OCEp 0648]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Jüterbog&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/12/16&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/12/17&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besprechung der Kurfürsten und Brandenburg zum Interim&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. Wartenberg 2006, S. 25, Issleib 1907, S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5372 MBW Nr. 5372]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (2. Hälfte Juli, Anfang August 1549); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5587 MBW Nr. 5587], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5594 5594] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5607 5607]. Stationen der Reise waren wohl auch [[Erwähnter Ort::Merseburg]], [[Erwähnter Ort::Würzburg]] und [[Erwähnter Ort::Nürnberg]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1549/07/20&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1549/08/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Daniel Stiebar in Würzburg, der um seine Frau trauert. &lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Erschlossen durch MBW. Daten des Aufenthalts geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] (zwischen 10.2.1551 und 6.4.1551); belegt im Brief Johann Pfeffingers an Wolfgang Furmann vom 9.2.1551 (https://www.aerztebriefe.de/id/00065245); s. auch den folgenden Eintrag zu Tübingen.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/02/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufforderung zur Anreise seitens des Hofes&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius brach am 10.2. auf und wurde von Mag. Johannes (Hommel) begleitet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (zwischen 07.04. und 14.04.1551); belegt in https://thbw.hadw-bw.de/brief/15094 und https://thbw.hadw-bw.de/brief/15263. Am 26.4.1551 war Camerarius wieder in Leipzig: https://www.aerztebriefe.de/id/00065251.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Beratungen mit Johann Brenz&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Augsburg]] (Februar 1553); belegt in den biographischen Notizen des [[Joachim Camerarius II.]] ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. BSB Clm 10376], Nr. 8, Bl. 11v); vgl. auch [[Woitkowitz 2003]], 265 zur genaueren Datierung auf die zweite Februarhälfte zusammen mit [[OCEp 1085]], der (höchstwahrscheinlich) die Abreise aus Nürnberg zum 18. und die Rückkehr zum 25. Februar belegt.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Augsburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1553/02/18&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1553/02/25&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Regensburg]] (28.10.1556); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8008 MBW Nr. 8008]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Regensburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1556/10/28&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1556/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme am Reichstag in Regensburg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Abreise aus Leipzig am 14.10. Nach dem 28.10. Weiterreise nach Nürnberg. Am 23.12. war C. wieder in Regensburg (vgl. [[OCEp 0688]]).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heidelberg]] (27.10. bis mindestens 29.10.1557); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8409 MBW Nr. 8409]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Heidelberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1557/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1557/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. überbringt [[Philipp Melanchthon]] die Nachricht vom Tod dessen Frau [[Katharina Melanchthon]] (am 10.10.).&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste zunächst nach [[Worms]], wo Melanchthon auf einem Religionsgespräch weilte. Jedoch hielt er sich zwischendurch in Heidelberg auf, um bei der Reformierung der Universität mitzuwirken. Die genaue Reiseroute zeichnet C. in [[OCEp 1521]] nach: Entlang von Saale und Unstrut durch Thüringen, Hessen (Ziegenhain, Marburg, Frankfurt) an den Rhein nach Worms, dann nach Heidelberg. Rückreise am Rhein(?) über Erbach(?), nach drei Tagen in Würzburg, dann Bamberg, Nürnberg, zur Eger und über Joachimsthal, Annaberg, Chemnitz und Penig nach Leipzig.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September bis 8. Oktober 1563, mit Abstecher nach Nürnberg); belegt in [[OC 0728]], [[OCEp 1123]] und [[OCEp 1495]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1563/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1563/10/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt in der Heimat, zwischendurch Abstecher nach Nürnberg, wo er die Reise seines Sohnes [[Philipp Camerarius]] nach Italien vorbereitet. C. reist dann mit seinem Sohn ([[Joachim Camerarius II.]]?) wegen der Grumbach&#039;schen Händel wieder nach Leipzig, wobei er Rabeneck(?) bei Familie Stiebar und in [[Schleiz]] bei [[Heinrich VI. (Plauen)]] einkehrt.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Das Abreisedatum ist belegt durch [[OC 0728]], Bl. A3r-v: &#039;&#039;Consequitur quae lux octobres postera Nonas: Tunc ergo nostris rebus patriaque relictis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jena]] (am 15.07.1564), belegt in [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1564/07/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1564/07/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme an der Magisterpromotion, C. respondiert auf eine Frage: S. [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. war bereits für den 10.7. zur Doktorpromotion Stössels nach Jena eingeladen: Vgl. Daniel Gehrt, Ein Intermezzo der Eintracht? In: Daniel Gehrt, Volker Leppin: Paul Eber (1511 – 1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Leipzig 2014, S. 83-133, hier S. 109-110. Es ist nicht klar, ob er daran auch schon teilnahm, denn dann gäbe es Differenzen mit der Datierung von [[OCEp 0748]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (bis ca. 10.05.1566); belegt in [[OCEp 1181]] (dat. 11.05.1566): Nach der Rückkehr aus Würzburg sei am Vortag Camerarius&#039; Urin blutig gewesen&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1566/05/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (31.03.1567-ca. 06.04.1567); belegt in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567); vgl. auch [[Medizin (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/03/31&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/04/06&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Nürnberg]] (07.04.1567- 11.06.1567); belegt u.a. in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567), [[OCEp 0531]] (dat. 12.04.1567) und [[OCEp 1141]]; vgl. auch [[Medizin (CamLex)]] und [[Itinerar]]. Die Abreise aus Nürnberg über Bamberg am 11. Juni belegen http://www.aerztebriefe.de/id/00009815 vom 07.06.1567 aus Nürnberg [[OCEp 1141]] vom 12.06.1567 aus Bamberg sowie ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni: http://www.aerztebriefe.de/id/00014915. Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Nürnberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (11.06.1567- 23.06.1567); ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni ( http://www.aerztebriefe.de/id/00014915) belegt den Plan, am 23. Juni nach Leipzig zurückzukehren. Gesichert ist die Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/23&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Grimma]] (Ankunft am 06.07.1568, belegt in [[Meyer 1897]], S. 221; Reise allgemein belegt in [[OCEp 1191]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Grimma&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/07/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/07&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Schulinspektion&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wien]] (Ankunft am 08. oder 09.09.1568; belegt in [[OCEp 1231]], [[OCEp 0965]]. Abreise frühestens am 24. November 1568, vgl. C.&#039; Reisebericht und [[OCEp 0923]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wien&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/09/08&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/11/24&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Religionsgespräch zur Erstellung einer Kirchenordnung für die evangelischen Landstände Österreichs&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste mit seinem Sohn Ludwig nach Wien; [[Christoph von Karlowitz]] kam später nach. Die Reise beanspruchte C.&#039; angeschlagene Gesundheit sehr. Das Abreisedatum ist nicht exakt terminierbar. Literatur zur Reise: [[Forschungsliteratur::Otto 1889]], S. 30-32; [[Forschungsliteratur::Woitkowitz 2003]], S. 58; [[Forschungsliteratur::Wendorf 1957]], S. 81-83. Dresden, HStA 10024, Loc. 9936/53: Darin eigenhändiger Bericht C.&#039; Bl. 4r-8v.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] ab 10.12.1568 bis max. 13.12., belegt in [[OCEp 0538]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/12/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/12/11&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. und sein Sohn Ludwig suchten auf dem Rückweg von Wien Kf. August auf, um ihm vom Religionsgespräch zu berichten.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Weiterreise über Meißen nach Leipzig, dort Ankunft um den 14.12.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131046</id>
		<title>Erschlossene Aufenthaltsorte des Camerarius</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Erschlossene_Aufenthaltsorte_des_Camerarius&amp;diff=131046"/>
		<updated>2024-11-14T11:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite führt chronologisch solche Aufenthalte des Camerarius auf, die durch seine eigenen Berichte oder durch Dokumente außerhalb von Camerarius&#039; Werk belegt sind. Vgl. auch das [[Itinerar]], das diese mit den Informationen über die Absendeorte von Camerarius&#039; Briefen zusammenführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite sollen zentral Aufenthaltsorte definiert werden, die nicht Briefabsendeort sind. Verwende dazu das folgende Muster:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um chronologische Anordnung bemühen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Beachte: Nur der jetzt folgende Text ist öffentlich! Dies sollte auch so bleiben, da die entsprechenden Notizen im Itinerar nur diese Seite als Belegstelle geben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufenthaltsorte===&lt;br /&gt;
* [[Leipzig]] (Ostern (25.03.) 1513), Camerarius notiert: &#039;&#039;Anno 1513: ad nundinas Lipsenses circa Pascha veni Lipsiam&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 5, Bl. 1v), &#039;&#039;1513 M[ense] Aprili veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd. Nr. 6, Bl. 1r) und &#039;&#039;Anno 1513 ad nundinas Lipsenses Paschatis veni Lipsiam&#039;&#039; (ebd., Nr. 7, Bl. 1r).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Leipzig&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1513/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Erfurt]]: Camerarius studierte dort seit dem Sommersemester 1518 (vgl. [[Weissenborn 1884]], S. 302) und schloss seinen Magister ab. Am 14.3.1521 war er noch in Erfurt (vgl. [[Clemen 1907a]]). Am 14.9.1521 immatrikulierte er sich in [[Wittenberg]] ([[Förstemann 1841]], S. 107).&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Erfurt&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1518&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1521/03/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Studium&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September 1522), vielleicht wegen Fieber: Camerarius notiert: &#039;&#039;1522: mea febris in Iulio veni febricitans in patriam mense septembri&#039;&#039; ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r). Sein Sohn schreibt: &#039;&#039;Anno. 1522. Ipse tertiana febri laboravit: venitque febricitans in patriam mense Septembri&#039;&#039; (ebd. Nr. 8, Bl. 5r). Vgl. auch ebd. Nr. 5, Bl. 1v und Nr. 7. Am 23.8.1523 war er noch in Bamberg: Vgl. MBW Nr. 287.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1522/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1523/08/23&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Preußen (1525) zusammen mit [[Jakob Fuchs von Walburg]]; belegt in [[München, BSB]], Sign. [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Clm 10376] Nr. 8, Bl. 5v. Bei seiner Rückkehr traf Camerarius im Oktober Melanchthon in Wittenberg; lehnte dessen Nachfolge als Gräzistikprofessor ab ([[Hamm 2011]], Sp. 426)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Preußen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1525&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1525/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Bauernkrieg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Donauwörth]] (ca. Juni 1527); belegt in [https://www.aerztebriefe.de/id/00013046 www.aerztebriefe.de/id/00013046]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Donauwörth&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1527/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1527/06&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt auf dem Tag des Schwäbischen Bundes, um Fürsprache für seinen inhaftierten Bruder [[Hieronymus Camerarius]] einzulegen.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Unterwegs entstand [[OCEp 0129]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Speyer]] (zwischen 30.03. und 04.04.1529); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 765 und Nr. 768 sowie in [[Werner 2010]], S. 105. Vgl. auch [[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. Clm 10376], Nr. 6, Bl. 1r.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Speyer&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/03/30&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch [[Philipp Melanchthon]]s auf dem [[Reichstag 1529 (Speyer)]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius blieb nur kurz in Speyer und verließ die Stadt lange vor der Protestation; siehe demnächst die CamLex-Seite Theologie.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Ansbach]] (zwischen 04.04. und 15.04.1529); belegt in [[OCEp 0982]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Ansbach&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1529/04/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/04/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Durchreise nach (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise traf Camerarius Georg Vogler. Genaues Datum unsicher (vor 07.05.1529)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (am 04.09.1536); belegt in [[OCEp 0463]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1536/09/24&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (zwischen 27.10.1538 und 29.11.1538); Reise über [[Erfurt]] und [[Würzburg]] nachvollzogen in [[Medizin (CamLex)#Die Leidensgeschichte|Medizin (CamLex)]] und einer Fußnote in [[Naturkunde (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1538/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1538/11/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Melanchthon&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Auf der Reise legte Camerarius Stopps in Erfurt und Würzburg ein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bad Königshofen]] (Anfang 1540, wohl zumindest Februar), um dort einen Chirurgen zu besuchen; belegt in [[OCEp 1017]] an Daniel Stiebar vom 7. März. Vgl. auch [[Medizin (CamLex)#Bad und Holz – Behandlungsversuche|Medizin (CamLex)]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bad Königshofen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1540/02&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Chirurgenbesuch&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wildbad]] (im März 1541); belegt in [[OCEp 1258]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wildbad&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1541/03&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Camerarius will am 23.03.1541 zu den Thermalquellen von Bad Wildbad aufbrechen&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] Camerarius war am 01.04.1543 im Rahmen einer Universitätsdelegation in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1543-04-01&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1543-04-09&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert=Nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius war am 01.04.1543 in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (um den 14.10.1544); belegt in [[OCEp 0198]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/14&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/10/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Stiebar vor dem 15.10.1544&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (17.10.-03.12.1544); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3711 (dat. 16.10.: &amp;quot;morgen Abreise&amp;quot;), MBW 3715 (dat. 18.10.). Die Rückkehr vor dem 03.12.1544 belegt [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 3747.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1544/10/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1544/12/03&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wittenberg]] (September / Oktober 1545); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regesten.html MBW - Regesten online], Nr. 4031&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wittenberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1545/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1529/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Meißen]] (zwischen April und August 1546); belegt in [[OCEp 1440]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Meißen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1546/04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1546/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Georg Fabricius&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Bei einem Besuch bei Fabricius in Meißen erhält Camerarius eine Vergilhandschrift, die er für die bereits geplante Gesamtausgabe (Leipzig: Valentin Bapst d.Ä. 1546; Dedikation vom 25.09.) beizog. Möglicherweise könnte Camerarius zwischen April und August 1546 in Meißen gewesen sein.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Schleusingen]] (zwischen 15.03. und 30.03.1547); belegt in [[OCEp 0330]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Schleusingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1547/03/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1547/03/30&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Flucht von Leipzig über Merseburg, Erfurt, Schleusingen nach Würzburg, später weiter nach Nürnberg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Exakte Tage sind geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Altzella]] (ca. 17.-22.11.1548); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5350 MBW Nr. 5350]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Altzella&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/11/17&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/11/22&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Treffen der Theologen und C.&#039; zur Erarbeitung einer Kirchenagende&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. [[Wartenberg 2006]], S. 22-25, [[Issleib 1907]], S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5345 MBW Nr. 5345] und 5350-5359.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jüterbog]] (16. und 17.12.1548); belegt in [[OCEp 0648]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Jüterbog&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1548/12/16&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1548/12/17&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besprechung der Kurfürsten und Brandenburg zum Interim&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Vgl. Wartenberg 2006, S. 25, Issleib 1907, S. 194, [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5372 MBW Nr. 5372]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (2. Hälfte Juli, Anfang August 1549); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5587 MBW Nr. 5587], [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5594 5594] und [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=5607 5607]. Stationen der Reise waren wohl auch [[Erwähnter Ort::Merseburg]], [[Erwähnter Ort::Würzburg]] und [[Erwähnter Ort::Nürnberg]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1549/07/20&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1549/08/10&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Besuch bei Daniel Stiebar in Würzburg, der um seine Frau trauert. &lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Erschlossen durch MBW. Daten des Aufenthalts geschätzt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] (zwischen 10.2.1551 und 6.4.1551); belegt im Brief Johann Pfeffingers an Wolfgang Furmann vom 9.2.1551 (https://www.aerztebriefe.de/id/00065245); s. auch den folgenden Eintrag zu Tübingen.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/02/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufforderung zur Anreise seitens des Hofes&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius brach am 10.2. auf und wurde von Mag. Johannes (Hommel) begleitet.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Tübingen]] (zwischen 07.04. und 14.04.1551); belegt in https://thbw.hadw-bw.de/brief/15094 und https://thbw.hadw-bw.de/brief/15263. Am 26.4.1551 war Camerarius wieder in Leipzig: https://www.aerztebriefe.de/id/00065251.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Tübingen&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1551/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1551/04/14&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Beratungen mit Johann Brenz&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Augsburg]] (Februar 1553); belegt in den biographischen Notizen des [[Joachim Camerarius II.]] ([[München, BSB]], [https://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00111092-3 Sign. BSB Clm 10376], Nr. 8, Bl. 11v); vgl. auch [[Woitkowitz 2003]], 265 zur genaueren Datierung auf die zweite Februarhälfte zusammen mit [[OCEp 1085]], der (höchstwahrscheinlich) die Abreise aus Nürnberg zum 18. und die Rückkehr zum 25. Februar belegt.&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Augsburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1553/02/18&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1553/02/25&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Regensburg]] (28.10.1556); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8008 MBW Nr. 8008]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Regensburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1556/10/28&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1556/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme am Reichstag in Regensburg&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Abreise aus Leipzig am 14.10. Nach dem 28.10. Weiterreise nach Nürnberg. Am 23.12. war C. wieder in Regensburg (vgl. [[OCEp 0688]]).&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Heidelberg]] (27.10. bis mindestens 29.10.1557); belegt in [https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=8409 MBW Nr. 8409]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Heidelberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1557/10/27&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1557/10/29&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. überbringt [[Philipp Melanchthon]] die Nachricht vom Tod dessen Frau [[Katharina Melanchthon]] (am 10.10.).&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste zunächst nach [[Worms]], wo Melanchthon auf einem Religionsgespräch weilte. Jedoch hielt er sich zwischendurch in Heidelberg auf, um bei der Reformierung der Universität mitzuwirken. Die genaue Reiseroute zeichnet C. in [[OCEp 1521]] nach: Entlang von Saale und Unstrut durch Thüringen, Hessen (Ziegenhain, Marburg, Frankfurt) an den Rhein nach Worms, dann nach Heidelberg. Rückreise am Rhein(?) über Erbach(?), nach drei Tagen in Würzburg, dann Bamberg, Nürnberg, zur Eger und über Joachimsthal, Annaberg, Chemnitz und Penig nach Leipzig.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (September bis 8. Oktober 1563, mit Abstecher nach Nürnberg); belegt in [[OC 0728]], [[OCEp 1123]] und [[OCEp 1495]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1563/09&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1563/10/08&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Aufenthalt in der Heimat, zwischendurch Abstecher nach Nürnberg, wo er die Reise seines Sohnes [[Philipp Camerarius]] nach Italien vorbereitet. C. reist dann mit seinem Sohn ([[Joachim Camerarius II.]]?) wegen der Grumbach&#039;schen Händel wieder nach Leipzig, wobei er Rabeneck(?) bei Familie Stiebar und in [[Schleiz]] bei [[Heinrich VI. (Plauen)]] einkehrt.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Das Abreisedatum ist belegt durch [[OC 0728]], Bl. A3r-v: &#039;&#039;Consequitur quae lux octobres postera Nonas: Tunc ergo nostris rebus patriaque relictis&#039;&#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Jena]] (am 15.07.1564), belegt in [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1564/07/15&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1564/07/15&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Teilnahme an der Magisterpromotion, C. respondiert auf eine Frage: S. [[OC 0748]].&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. war bereits für den 10.7. zur Doktorpromotion Stössels nach Jena eingeladen: Vgl. Daniel Gehrt, Ein Intermezzo der Eintracht? In: Daniel Gehrt, Volker Leppin: Paul Eber (1511 – 1569). Humanist und Theologe der zweiten Generation der Wittenberger Reformation. Leipzig 2014, S. 83-133, hier S. 109-110. Es ist nicht klar, ob er daran auch schon teilnahm, denn dann gäbe es Differenzen mit der Datierung von [[OCEp 0748]].&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Würzburg]] (bis ca. 10.05.1566); belegt in [[OCEp 1181]] (dat. 11.05.1566): Nach der Rückkehr aus Würzburg sei am Vortag Camerarius&#039; Urin blutig gewesen&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Würzburg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1566/05/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (31.03.1567-ca. 06.04.1567); belegt in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567); vgl. auch [[Medizin (CamLex)]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/03/31&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/04/06&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Nürnberg]] (07.04.1567- 11.06.1567); belegt u.a. in [[OCEp 1190]] (dat. 11.04.1567), [[OCEp 0531]] (dat. 12.04.1567) und [[OCEp 1141]]; vgl. auch [[Medizin (CamLex)]] und [[Itinerar]]. Die Abreise aus Nürnberg über Bamberg am 11. Juni belegen http://www.aerztebriefe.de/id/00009815 vom 07.06.1567 aus Nürnberg [[OCEp 1141]] vom 12.06.1567 aus Bamberg sowie ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni: http://www.aerztebriefe.de/id/00014915. Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Nürnberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/04/07&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Bamberg]] (11.06.1567- 23.06.1567); ein Brief des Joachim Camerarius d.J. an seinen Bruder Philipp vom 21. Juni ( http://www.aerztebriefe.de/id/00014915) belegt den Plan, am 23. Juni nach Leipzig zurückzukehren. Gesichert ist die Rückkehr nach Leipzig bis spätestens 07.08.1567, wie [[OCEp 0961]] bezeugt (im Druck auf 1566 datiert, aber wohl auf 1567 umzudatieren)&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Bamberg&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1567/06/11&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1567/06/23&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Grimma]] (Ankunft am 06.07.1568, belegt in [[Meyer 1897]], S. 221; Reise allgemein belegt in [[OCEp 1191]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Grimma&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/07/06&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/07&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Schulinspektion&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Wien]] (Ankunft am 08. oder 09.09.1568; belegt in [[OCEp 1231]], [[OCEp 0965]]. Abreise frühestens am 24. November 1568, vgl. C.&#039; Reisebericht und [[OCEp 0923]])&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Wien&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/09/08&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/11/24&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=Religionsgespräch zur Erstellung einer Kirchenordnung für die evangelischen Landstände Österreichs&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=ja&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=C. reiste mit seinem Sohn Ludwig nach Wien; [[Christoph von Karlowitz]] kam später nach. Die Reise beanspruchte C.&#039; angeschlagene Gesundheit sehr. Das Abreisedatum ist nicht exakt terminierbar. Literatur zur Reise: [[Forschungsliteratur::Otto 1889]], S. 30-32; [[Forschungsliteratur::Woitkowitz 2003]], S. 58; [[Forschungsliteratur::Wendorf 1957]], S. 81-83. Dresden, HStA 10024, Loc. 9936/53: Darin eigenhändiger Bericht C.&#039; Bl. 4r-8v.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Dresden]] ab 10.12.1568 bis max. 13.12., belegt in [[OCEp 0538]]&lt;br /&gt;
{{Itinerar&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1568/12/10&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1568/12/11&lt;br /&gt;
|Grund des Aufenthalts=C. und sein Sohn Ludwig suchten auf dem Rückweg von Wien Kf. August auf, um ihm vom Religionsgespräch zu berichten.&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert‎=nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Weiterreise über Meißen nach Leipzig, dort Ankunft um den 14.12.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_12.04.1543&amp;diff=131045</id>
		<title>Camerarius an Gremp, 12.04.1543</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_12.04.1543&amp;diff=131045"/>
		<updated>2024-11-14T11:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1095&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 244-245&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Ludwig Gremp von Freudenstein&lt;br /&gt;
|Datum=1543-04-12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck: prid. Id. Aprilis natali nostro (o.J.)); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein; Griechisch&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Tendentem me istuc in maximo desiderio&lt;br /&gt;
|Register=Türkenkriege/Türkengefahr;Politische Neuigkeiten;Reichstag 1543 (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=HIWI4; US; VG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{#subobject:-&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1543-04-01&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1543-04-09&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert=Nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius war am 01.04.1543 in Dresden,vgl. [[Woitkowitz 2007]], S.105. Die Rückker fand am Montag nach Ostern statt (09.04.), vgl. [[Zarncke 1859]], S. 148.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Absendeort ermittelt; Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Für die Datierung auf das Jahr 1543 sprechen:&lt;br /&gt;
* die Erwähnung einer politischen Versammlung, mit der ein Reichstag in [[Nürnberg]] gemeint sein könnte. In dieser Stadt fanden nur im Jahr 1542 und 1543 Reichstage statt. Nur der zweite passt vom Datum.&lt;br /&gt;
* Es wird von einer Reise gesprochen, die Philipp Melanchthon &amp;quot;zu den Ubiern&amp;quot; unternehmen wollte. Tatsächlich reiste Melanchthon vom 17.4. bis 15.8. nach [[Bonn]], vgl. [[Scheible 2016]], S. 337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wollte bereits Gremp (in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]]?) besuchen, habe dieses Vorhaben aber wegen bestimmter Angelegenheiten aufgeben müssen. Unangenehme Angelegenheiten hätten ihn in Dresden festgehalten und schließlich zur Rückkehr nach Hause gezwungen (nach [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) (s. Anm.). Er wisse nicht, was kommen werde (d.h. ob seine Reise stattfinden könne). Nicht zum ersten Mal werde er gezwungen, seine persönlichen Angelegenheiten seinen öffentlichen Aufgaben unterzuordnen, zu seinem Schaden und ohne dass es ihm besonders gedankt würde. Aber er kümmere sich nicht sonderlich darum, solange Gott nur sein geringes Tun gefällig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Fürst ([[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)]]) sei ganz begierig darauf, das Universitätswesen (sc. die [[Universität (Leipzig)|Universität Leipzig]]) und die Kirche zu erneuern. Hoffentlich fehle es dem Fürsten nicht an guten Beratern, er sei ja immer noch ein Jüngling. Aber den Ausgang wollten sie Gott überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe hier Unerfreuliches über die in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] stattfindende Versammlung (sc. den Reichstag) gehört, und vielleicht sei er bereits aufgelöst und Gremp schon abgereist. Inzwischen vermehrten sich die Gerüchte über einen Feldzug der Türken. Er habe Angst und mache sich Sorgen um Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich [[Erwähnte Person::Unbekannt (Sohn von Ludwig Fachs)|des Sohnes]] ([[Modestinus Fachs]]?) von [[Erwähnte Person::Ludwig Fachs|(Ludwig) Fachs]] danke Camerarius Gremp, aber der Vater habe seine Meinung geändert und wolle den Sohn nun nach Italien schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe den Brief in Eile verfasst, während er auf die Ankunft [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon|Philipp (Melanchthons)]] wartete, der zu den Ubiern (nach [[Erwähnter Ort::Bonn]]) reisen wolle, wie es heiße. Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwähnte Person::Johannes Sturm|(Johannes) Sturm]] sei vollauf damit beschäftigt, Camerarius zu ehren (sc. durch die Schrift [[Erwähntes Werk::Sturm, De demonstratione liber unus, 1543|&#039;&#039;De demonstratione&#039;&#039;]]). Zurzeit könne sich Camerarius nicht bedanken. Er werde es bei der nächsten Gelegenheit nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße von der Familie des Camerarius. (Erneutes) Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rückkehr nach Hause (nach Leipzig) gezwungen&amp;quot;: Zum Aufenthalt in Dresden vgl. [[Woitkowitz 2003]], 105.&lt;br /&gt;
* Wir danken Torsten Woitkowitz für inhaltliche Ergänzungen und Korrekturen zum ersten Abschnitt des Regests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* [[Wartenberg 1988]], S. 188 (dort datiert auf den 13.04.1543): Bezogen auf die Einrichtung der neuen Landesordnung unter Herzog Moritz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_12.04.1543&amp;diff=131044</id>
		<title>Camerarius an Gremp, 12.04.1543</title>
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		<updated>2024-11-14T11:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MH: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1095&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 244-245&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Ludwig Gremp von Freudenstein&lt;br /&gt;
|Datum=1543-04-12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (im Druck: prid. Id. Aprilis natali nostro (o.J.)); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein; Griechisch&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Tendentem me istuc in maximo desiderio&lt;br /&gt;
|Register=Türkenkriege/Türkengefahr;Politische Neuigkeiten;Reichstag 1543 (Nürnberg)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=HIWI4; US; VG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{#subobject:-&lt;br /&gt;
|ItinerarOrt=Dresden&lt;br /&gt;
|AufenthaltBeginn=1543-04&lt;br /&gt;
|AufenthaltEnde=1543-04&lt;br /&gt;
|AngabeGesichert=Nein&lt;br /&gt;
|Anmerkungen=Camerarius war kurz vor dem 12.04.1543 in Dresden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Absendeort ermittelt; Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Für die Datierung auf das Jahr 1543 sprechen:&lt;br /&gt;
* die Erwähnung einer politischen Versammlung, mit der ein Reichstag in [[Nürnberg]] gemeint sein könnte. In dieser Stadt fanden nur im Jahr 1542 und 1543 Reichstage statt. Nur der zweite passt vom Datum.&lt;br /&gt;
* Es wird von einer Reise gesprochen, die Philipp Melanchthon &amp;quot;zu den Ubiern&amp;quot; unternehmen wollte. Tatsächlich reiste Melanchthon vom 17.4. bis 15.8. nach [[Bonn]], vgl. [[Scheible 2016]], S. 337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius wollte bereits Gremp (in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]]?) besuchen, habe dieses Vorhaben aber wegen bestimmter Angelegenheiten aufgeben müssen. Unangenehme Angelegenheiten hätten ihn in Dresden festgehalten und schließlich zur Rückkehr nach Hause gezwungen (nach [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) (s. Anm.). Er wisse nicht, was kommen werde (d.h. ob seine Reise stattfinden könne). Nicht zum ersten Mal werde er gezwungen, seine persönlichen Angelegenheiten seinen öffentlichen Aufgaben unterzuordnen, zu seinem Schaden und ohne dass es ihm besonders gedankt würde. Aber er kümmere sich nicht sonderlich darum, solange Gott nur sein geringes Tun gefällig sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Fürst ([[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)]]) sei ganz begierig darauf, das Universitätswesen (sc. die [[Universität (Leipzig)|Universität Leipzig]]) und die Kirche zu erneuern. Hoffentlich fehle es dem Fürsten nicht an guten Beratern, er sei ja immer noch ein Jüngling. Aber den Ausgang wollten sie Gott überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe hier Unerfreuliches über die in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] stattfindende Versammlung (sc. den Reichstag) gehört, und vielleicht sei er bereits aufgelöst und Gremp schon abgereist. Inzwischen vermehrten sich die Gerüchte über einen Feldzug der Türken. Er habe Angst und mache sich Sorgen um Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich [[Erwähnte Person::Unbekannt (Sohn von Ludwig Fachs)|des Sohnes]] ([[Modestinus Fachs]]?) von [[Erwähnte Person::Ludwig Fachs|(Ludwig) Fachs]] danke Camerarius Gremp, aber der Vater habe seine Meinung geändert und wolle den Sohn nun nach Italien schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe den Brief in Eile verfasst, während er auf die Ankunft [[Erwähnte Person::Philipp Melanchthon|Philipp (Melanchthons)]] wartete, der zu den Ubiern (nach [[Erwähnter Ort::Bonn]]) reisen wolle, wie es heiße. Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwähnte Person::Johannes Sturm|(Johannes) Sturm]] sei vollauf damit beschäftigt, Camerarius zu ehren (sc. durch die Schrift [[Erwähntes Werk::Sturm, De demonstratione liber unus, 1543|&#039;&#039;De demonstratione&#039;&#039;]]). Zurzeit könne sich Camerarius nicht bedanken. Er werde es bei der nächsten Gelegenheit nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße von der Familie des Camerarius. (Erneutes) Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Rückkehr nach Hause (nach Leipzig) gezwungen&amp;quot;: Zum Aufenthalt in Dresden vgl. [[Woitkowitz 2003]], 105.&lt;br /&gt;
* Wir danken Torsten Woitkowitz für inhaltliche Ergänzungen und Korrekturen zum ersten Abschnitt des Regests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* [[Wartenberg 1988]], S. 188 (dort datiert auf den 13.04.1543): Bezogen auf die Einrichtung der neuen Landesordnung unter Herzog Moritz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MH</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
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|Studienort=Wittenberg; Leipzig; Padua&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
* https://www.aerztebriefe.de/pe/00000051 (Korrektur zu diesem Biogramm: Johannes Crato war erst seit Herbst 1547 in Italien; vgl. [[OCEp 1146]])&lt;/div&gt;</summary>
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[[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;/div&gt;</summary>
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[[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;/div&gt;</summary>
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[[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;/div&gt;</summary>
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[[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;/div&gt;</summary>
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}}&lt;br /&gt;
[[Joachim Camerarius II.]] war für einige Zeit in Ausbildung bei Crato.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;private&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RealName::Manuel Huth]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[/Joachim Camerarius I. an Hieronymus Wolf, 05.11.1554|Testbriefseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;public&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist die Benutzerseite von Manuel Huth.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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