<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://camerarius.kallimachos.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=HIWI4</id>
	<title>Joachim Camerarius (1500-1574) - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://camerarius.kallimachos.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=HIWI4"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/HIWI4"/>
	<updated>2026-04-08T11:49:59Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_22.12.1561&amp;diff=109922</id>
		<title>Camerarius an Crato, 22.12.1561</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_22.12.1561&amp;diff=109922"/>
		<updated>2020-08-24T08:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1165&lt;br /&gt;
|Besitzende Institution=Wroclaw, UB&lt;br /&gt;
|Signatur, Blatt/Seite=R 248, Teil II, Nr. 3 (alt 174), Bl. 263&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Original&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 350-351&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1561/12/22&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=XI. Cal. Ianuarii Mensis inchoantis annum LXII; im Druck fälschlich geändert zu: incoantis annum 63 (Korrektur bereits bei [[Gillet 1861]], S. 48 vermerkt)&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=Breslau&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Necessarii tui εἰρωνείας&lt;br /&gt;
|Link=http://iip.bu.uni.wroc.pl/index.php?s=RKP_R_248_15386&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Parallelüberlieferung;Gnesiolutheraner;Synergistischer Streit (1556-1560/61)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=gesehen&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe sich nicht über die Scherze von [[Erwähnte Person::Unbekannt|Cratos Freund]], über seine wie auch immer geartete Ausdrucksfähigkeit geärgert, da er wisse, dass diese von Crato und ziemlich vielen anderen Gelehrten nicht abgelehnt werde. Er habe sie jedoch nie für Beleidigungen missbraucht, auch wenn er sich neulich beinahe dazu verstiegen hätte, als er mitbekommen habe, dass der Ruf eines äußerst frommen, weisen und gebildeten verstorbenen Mannes, der ihm sehr lieb gewesen sei, auf sehr unangemessene Weise verunglimpft worden sei, von einigen gedankenlosen und schlechten Menschen, um nichts Schlimmeres zu sagen. Aber er habe sich zurückgehalten und sei zurückgerudert (s. Anm.), habe aber doch seine eigentliche Absicht nicht so sehr verändert wie seine Vorgehensweise und suche nun nach einer passenderen Art zu reagieren. Aber um zur eigentlichen Sache zurückzukehren: Solle doch jeder spotten und sagen, was er denke und glaube. Nichtsdestoweniger hoffe er, dass das geschehe, was von anständigen und gelehrten Männern nicht missbilligt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwähnte Person::Johann Stigel|(Johann) Stigel]] deute an, dass der geistlose Haufen des Illyricus ([[Erwähnte Person::Matthias Flacius]]) endlich entlassen werde (s. Anm.), der die Atmosphäre in ([[Erwähnter Ort::Jena]]) eine Zeit lang verdorben habe. Darüber müsse Camerarius nicht mehr schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cratos, oder eher ihr, [[Erwähnte Person::Gottfried Scharff|Gottfried (Scharff)]] sei in einem schlimmen Unwetter angekommen. Camerarius&#039; Freundschaftsdienste für diesen seien viel geringer gewesen als die Cratos für seine Familie. Er habe ihm die Möglichkeit gegeben, bei ihm zu logieren, und habe ihm, da Crato geschrieben habe, dass er ihn mit seinem Rat unterstützen solle, alle Aufmerksamkeit, Hilfe und Umsicht entgegengebracht. Aber er sei ihm in seiner Zurückhaltung weder mit irgendeiner Mitteilung noch mit einer Bitte zur Last gefallen. So habe Gottfried ihn gebeten, seinen Brief, den er hier (in [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) gelassen habe, zusammen mit einem eigenen, in dem er Gottfried erwähnen solle, an [[Erwähnte Person::Johann Baptist Haintzel|(Johann Baptist) Haintzel]] zu schicken. Dies werde er sorgfältig erledigen. Aber es sei ihm in den Sinn gekommen, was der Dichter ([[Erwähnte Person::Martial]]) gesagt habe, nämlich dass der sich irre, der glaube, er müsse seinen eigenen Freunden angepriesen werden (Mart. 3,5,11f.). (Der folgende Satz nur im Original:) Und Haintzel gehöre ganz zu Cratos Freunden. Gottfried habe gesagt, dass er nach [[Erwähnter Ort::Wittenberg]] reisen wolle, und habe Camerarius die Briefe überbracht, die Crato dem seinen beigefügt hatte. Er schicke Cratos Verse zurück an ihn und habe keine Änderungsvorschläge. Was den geänderten Vers angehe, so stimme er ihm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße an Cratos Familie, auch von Camerarius&#039; Familie. Lebewohl. Er bete, dass das neue Jahr, welches für ihn selbst das klimakterische (s. Anm.) sei, glücklich für Crato und seine Familie werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;sei zurückgerudert&amp;quot;: ἐκρουσάμην τὴν πρύμνην. Für den Druck wurde πρύμνην zu τρίαιναν verlesen und die Wendung daher marginal (falsch) als &#039;&#039;quassavi tridentem&#039;&#039; übersetzt.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;der geistlose Haufen des Illyricus (Matthias Flacius) endlich entlassen werde&amp;quot;: 1561 wurden Flacius und seine Anhänger Simon Musaeus, Johannes Wigand und Matthäus Judex ihres Amtes an der Universität Jena enthoben.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;das klimakterische&amp;quot;: Zur Vorstellung der &amp;quot;Stufenjahre&amp;quot; vgl. [[Stolberg 2007]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004982&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Cordus_an_Camerarius,_04.1521&amp;diff=109752</id>
		<title>Cordus an Camerarius, 04.1521</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Cordus_an_Camerarius,_04.1521&amp;diff=109752"/>
		<updated>2020-06-22T08:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0366&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. D8v-E1r&lt;br /&gt;
|Sonstige Editionen=[[Böcking 1859]], S. 51, Nr. CCXXXVIIII; [[Krause 1863]], S. 68, Anm. 1 (Auszug)&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Euricius Cordus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1521-04&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.; ermitteltes Datum lt. Böcking 1859, S. 51; s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1521/04/01&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1521/04/30&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Köln&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Falleris, Ioachime, si serio&lt;br /&gt;
|Register=Redaktionelle Überarbeitung;Habsburgisch-französischer Gegensatz&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
===  Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erwähnte Reise mit [[Georg Sturtz]] nach Italien legt den Brief auf das Frühjahr 1521 fest (vgl. [[Krause 1879]], S. I, 240). Da das erwähnte Osterfest im Jahr 1521 auf den 31.03.1521 fällt und wohl noch nicht lange zurückliegt, ergibt sich für als wahrscheinliches Datum der April 1521.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius täusche sich, wenn er glaube, Cordus werde mit ihm während seiner Abwesenheit auf ernsthafte Weise reden. Er könne nicht aufhören, nach alter Gewohnheit Unsinn zu erzählen (&#039;&#039;ineptire&#039;&#039;). Neulich habe er ihm aus [[Erwähnter Ort::Mainz]] bloßen Unsinn über einen barfüßigen kordeltragenden Mönch (&#039;&#039;monachus discalceatus funiger&#039;&#039;; unklar) geschrieben. Was aber seien solche Mönche außer bloßer Unsinn? Er schreibe nun über noch Unsinnigeres, nämlich die Kölner Theologen. Wenn Camerarius nun glaube, sie seien aus Fleisch und Blut (&#039;&#039;carnales&#039;&#039;), wie es die meisten bisher taten, irre er sich. Aber wenn er hoffe, dass sie schon Geistwesen (&#039;&#039;spirituales&#039;&#039;) seien, täusche er sich wieder. Also müsse Camerarius auch gar nicht erst fragen, was von beiden sie seien, da er ja wisse, dass sie nichts davon seien. &amp;quot;Wer sind sie dann?&amp;quot;, frage er. Sie seien bloße Reliquienverwalter (&#039;&#039;ossarii&#039;&#039;). Denn hier (in [[Erwähnter Ort::Köln]]) werde nichts anderes verehrt außer Knochen, verpackt in Seide, Gold und Edelsteine. Es seien aber so viele, daß man glauben könnte, sie hätten so gut wie alle Leichenhäuser geplündert. Camerarius könnte hier sehen, wie das betende Volk vor diesen &#039;&#039;nugae&#039;&#039; niederfalle.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cordus habe hier (in Köln) nichts Sehenswertes gesehen, außer den drei Königen: [[Erwähnte Person::Hermann von Neuenahr d.Ä.|Graf (Hermann von) Neuenahr (d.Ä.)]], [[Erwähnte Person::Johannes Caesarius|(Johannes) Caesarius]] und [[Erwähnte Person::Jakob Sobius|(Jakob) Sobius]]. Über die anderen wisse er nichts. Dennoch wolle er lieber glauben als verbrannt werden. Da er nicht von seiner Nichtsnutzigkeit lassen könne, habe er innerhalb von drei Tagen &amp;quot;einige Hornissen&amp;quot; mit einem Gedicht aufgescheucht / mit Spott überzogen (&#039;&#039;exagitavi&#039;&#039;). Neuenahr habe es gefallen und er habe es als ausgezeichnet beurteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Brief von [[Erwähnte Person::Georg Sturtz]] wisse Camerarius sicher, dass sie ihren Plan, nach [[Erwähnter Ort::Paris]] zu gehen, geändert hätten (s. Anm.). Es gebe viele Gründe dafür, aber der wichtigste sei, dass viele Gefechte zwischen den Franzosen und den Deutschen (s. Anm.) entstünden und ein Krieg gegen den Kaiser ([[Erwähnte Person::Karl V. (HRR)]]) angestrebt werde. Man sage, die Franzosen hätten an den Osterfeiertagen [[Erwähnter Ort::Lüttich]] angegriffen und versucht, sie durch einen Hinterhalt einzunehmen. Alle, die in der Stadt an diesen Plänen beteiligt waren, hätten angeblich schon die verdiente Strafe erhalten. In Frankreich würden sie also nirgends sicher sein. Deshalb hätten sie sich entschieden, nach Italien zu gehen. Die Reise wollten sie morgen früh antreten. Dieses Land sei sicherer und für sein Medizinstudium besser geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über [[Erwähnte Person::Ulrich von Hutten]] schreibe er Genaueres an den Forchheimer (wohl [[Erwähnte Person::Georg Petz]]; s. Anm.), der Camerarius die Briefe von Cordus zweifellos zeigen werde, ganz so wie Camerarius auch diesen Brief mit ihm teilen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius solle sich gut um Cordus&#039; Sohn ([[Erwähnte Person::Lucianus Cordus]]) kümmern und ihn mit väterlicher Sorge erziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl. Grüße an alle Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;ihren Plan, nach Paris zu gehen, geändert hätten&amp;quot;: Cordus ist stattdessen mit Sturtz nach Italien gereist, um in Ferrara Medizin zu studieren, wie wir aus einem [[Sturtz an Camerarius, 07.07.1521|Brief von Sturtz an Camerarius vom 7.7.1521]] erfahren (vgl. auch Cordus an Camerarius, 24.05.1521 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043961778-5 Erlangen, UB, Trew, E. Cordus Nr. 1]; http://www.aerztebriefe.de/id/00004444).&lt;br /&gt;
* &amp;quot;große Gefechte zwischen den Franzosen und den Deutschen&amp;quot;: Gemeint ist wohl der anstehende erste Krieg von Karl V. gegen [[Franz I. (Frankreich)]] (1521-1525) im Zuge des französisch-habsburgischen Konflikts.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Cordus&#039; Sohn (Lucianus Cordus)&amp;quot;: Lucianus Cordus wurde 1521 bei Joachim Camerarius in Erfurt erzogen.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;wohl Georg Petz&amp;quot;: [[Krause 1879]], S. I, 224 legt nahe, dass Cordus sowohl [[Georg Helt]] als auch [[Georg Petz]] kannte. Georg Helt hat er wohl 1513/14 in Leipzig kennengelernt, als Camerarius dessen Zögling war, Georg Petz dann 1518 in Erfurt, als Camerarius wiederum in dessen Kolleg wohnte. Laut [[Krause 1879]], S. I, 224 Anm. 2 wird Georg Petz von [[Helius Eobanus Hessus|Eoban Hessus]] (und damit vielleicht auch vom restlichen Erfurter Humanistenkreis, dem auch Cordus angehört) Georg Forchheim genannt. Für Georg Petz spricht auch, dass dieser in [[Sturtz an Camerarius, 07.07.1521|Sturtz&#039; Brief an Camerarius vom 7.7.1521]] als &#039;&#039;Vorchemius&#039;&#039; betitelt wird und er den Brief in Camerarius&#039; Abwesenheit annehmen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00023655 &lt;br /&gt;
* [[Böcking 1859]], S. 51, Nr. CCXXXVIIII&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Mattioli,_09.04.1559&amp;diff=109751</id>
		<title>Camerarius an Mattioli, 09.04.1559</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Mattioli,_09.04.1559&amp;diff=109751"/>
		<updated>2020-06-22T07:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0769&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 364-365&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Pietro Andrea Mattioli&lt;br /&gt;
|Datum=1559/04/09&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=5. Id. April. (o.J.; Jahr ermittelt); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Litteras tuas eleganter et erudite et peramanter scriptas heri mihi redditas&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US; MH; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief stellt die Antwort auf Mattiolis Schreiben vom 30.3.1559 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043955696-0 Erlangen, UB, Trew, Mattioli Nr. 1]; http://www.aerztebriefe.de/id/00001271) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mattiolis Brief habe Camerarius gestern erhalten, mit großen Vergnügen gelesen und sich über seine Freundlichkeit und sein Urteil sehr gefreut. Er stelle fest, dass Mattioli keinem anderen an Ansehen, Tugendhaftigkeit, Weisheit, Talent und Gelehrsamkeit auf vielen Gebieten nachstehe. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass seine herausragenden Werke Neid und Missgunst mit sich brächten. Camerarius&#039; Meinung nach solle er das gänzlich ignorieren und sich nicht mit der Widerlegung seiner Kritiker aufhalten, um seine weisen und gelehrten Gedanken und seine schöne und nützliche Arbeit nicht zu unterbrechen. Er selbst erfreue sich an Mattiolis lehrreichen Werken und an seinem Erfolg, sei aber, wie [[Erwähnte Person::Pindar]] sage, betrübt, dass gute Werke Neid nach sich zögen (Pind. P. 7,18f.). Mit denen, die etwas aus den Schriften eines anderen herauszögen wie von einem Haufen, um es dann niederzumachen, streite man vergeblich. Man müsse also dieses [[Erwähnte Person::Kallimachos|kallimacheische]] Zitat heranziehen: Tadel solle sich zum Neid gesellen (Call. Ap. 113). Aber in Bezug auf diese Neider werde Mattioli eine kluge und anständige Entscheidung treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er freue sich, dass Mattioli seine Verse gefallen hätten. Sie seien zwar nicht ausgefeilt, aber von Herzen geschrieben worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er freue sich, wie sorgfältig sich sein Sohn ([[Erwähnte Person::Joachim Camerarius II.]]) mit Mattiolis Schriften beschäftige. Aber Mattioli lasse ihm in seiner Freundlichkeit eine viel zu ehrenhafte Anrede zuteil werden, die er aufgrund seines jungen Alters und des Mangels an Verstand und Bildung nicht verdiene. Er solle ihn zu seinem Schüler machen und versichert sein, dass er ein großer Bewunderer von Mattiolis Wissen um die Geheimnisse der Natur sei, das der Medizin Glanz verleihe. Sein Sohn habe selbst Gefallen an ihr gefunden. Deshalb hoffe er, dass er ihn unterstützen werde. Natürlich werde er ihm dies im Gegenzug mit der geschuldeten Hochachtung und den Gegenleistungen vergelten, die er Mattiolis Wohlwollen schulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundschaftsbekundung und Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005318&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;eine viel zu ehrenhafte Anrede&amp;quot; - Mattiolis Schreiben an den jüngeren Camerarius ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043955731-1 Erlangen, UB, Trew Mattioli Nr. 2]; http://www.aerztebriefe.de/id/00000462) ist an den &#039;&#039;praestantissimus vir&#039;&#039; J. C. junior adressiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Mattioli,_09.04.1559&amp;diff=109750</id>
		<title>Camerarius an Mattioli, 09.04.1559</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Mattioli,_09.04.1559&amp;diff=109750"/>
		<updated>2020-06-22T07:51:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0769&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 364-365&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Pietro Andrea Mattioli&lt;br /&gt;
|Datum=1559/04/09&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=5. Id. April. (o.J.; Jahr ermittelt); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Litteras tuas eleganter et erudite et peramanter scriptas heri mihi redditas&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US; MH; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brief stellt die Antwort auf Mattiolis Schreiben vom 30.3.1559 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043955696-0 Erlangen, UB, Trew, Mattioli Nr. 1]; http://www.aerztebriefe.de/id/00001271) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mattiolis Brief habe Camerarius gestern erhalten, mit großen Vergnügen gelesen und sich über seine Freundlichkeit und sein Urteil sehr gefreut. Er stelle fest, dass Mattioli keinem anderen an Ansehen, Tugendhaftigkeit, Weisheit, Talent und Gelehrsamkeit auf vielen Gebieten nachstehe. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass seine herausragenden Werke Neid und Missgunst mit sich brächten. Camerarius&#039; Meinung nach solle er das gänzlich ignorieren und sich nicht mit der Widerlegung seiner Kritiker aufhalten, um seine weisen und gelehrten Gedanken und seine schöne und nützliche Arbeit nicht zu unterbrechen. Er selbst erfreue sich an Mattiolis lehrreichen Werken und an seinem Erfolg, sei aber, wie [[Erwähnte Person::Pindar]] sage, betrübt, dass gute Werke Neid nach sich zögen (Pind. P. 7,18f.). Mit denen, die etwas aus den Schriften eines anderen herauszögen wie von einem Haufen, um es dann niederzumachen, streite man vergeblich. Man müsse also dieses [[Erwähnte Person::Kallimachos|kallimacheische]] Zitat heranziehen: Tadel solle sich zum Neid gesellen (Call. Ap. 113). Aber in Bezug auf diese Neider werde Mattioli eine kluge und anständige Entscheidung treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er freue sich, dass Mattioli seine Verse gefallen hätten. Sie seien zwar nicht ausgefeilt, aber von Herzen geschrieben worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er freue sich, wie sorgfältig sich sein Sohn ([[Erwähnte Person::Joachim Camerarius II.]]) mit Mattiolis Schriften beschäftige. Aber Mattioli lasse ihm in seiner Freundlichkeit eine viel zu ehrenhafte Anrede zuteil werden, die er aufgrund seines jungen Alters und des Mangels an Verstand und Bildung nicht verdiene. Er solle ihn zu seinem Schüler machen und versichert sein, dass er ein großer Bewunderer von Mattiolis Wissen um die Geheimnisse der Natur sei, das der Medizin Glanz verleihe. Sein Sohn habe selbst Gefallen an ihr gefunden. Deshalb hoffe er, dass er ihn unterstützen werde. Natürlich werde er ihm dies im Gegenzug mit der geschuldeten Hochachtung und den Gegenleistungen vergelten, die er Mattiolis Wohlwollen schulde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundschaftsbekundung und Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005318&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;eine viel zu ehrenhafte Anrede&amp;quot; - Mattiolis Schreiben an den jüngeren Camerarius ([[Erlangen, UB]], Trew Mattioli Nr. 2; http://www.aerztebriefe.de/id/00000462) ist an den &#039;&#039;praestantissimus vir&#039;&#039; J. C. junior adressiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_12.09.1553&amp;diff=109749</id>
		<title>Camerarius an Leonhart Fuchs, 12.09.1553</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_12.09.1553&amp;diff=109749"/>
		<updated>2020-06-22T07:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Anmerkung zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0744&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 338-339&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Leonhart Fuchs&lt;br /&gt;
|Datum=1553/09/12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Jahr ermittelt (prid. Id. VIIbris (o.J.)); s. Anm.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Bad Wildbad&lt;br /&gt;
|Zielort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Opera data a me est, istuc ut reverti possem&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=JS; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Anmerkung zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Camerarius&#039; Schreiben bezieht sich auf Fuchs&#039; Brief vom 5.9.1553 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv044375004-1 Erlangen, UB, Trew L. Fuchs 19]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
C. habe sich alle Mühe gegeben, (nach [[Erwähnter Ort::Tübingen]]) zurückzukehren, doch habe seine Reiseplanung (&#039;&#039;ratio itineris&#039;&#039;) einen neuerlichen Umweg nicht zugelassen. In Gedanken sei er stets bei ihnen. In F.s Brief (vom 5.9.1553; s. Anmerkung zur Datierung) sei alles über [[Erwähnte Person::Simon Titius|(Simon) Titius]] Gesagte deutlich erklärt. C. dränge es, seine Dienstfertigkeit gegenüber F. und den Seinen zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was F. über C.s &amp;quot;oratiuncula&amp;quot; (möglicherweise die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio funebris (auf Moritz von Sachsen), 1553|Gedenkrede auf Moritz von Sachsen]]) schreibe, enthalte nichts Neues. C. habe dies alles vorausgesehen und -bedacht. Er bereue die Arbeit weiterhin nicht, da er sie der Person (sc. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Moritz von Sachsen]] ?) und dem Anlaß geschuldet habe. Streit habe er dabei nicht gesucht, schließlich sei es um Lob, nicht um Verteidigung gegangen. Er habe das ihm Bekannte schlicht dargestellt, nicht ohne seinen Schmerz zu betonen; was andere dächten und sagten, berühre ihn wenig. Besondere Menschen zögen nun einmal Neid auf sich, allerdings habe er gehofft, daß man bei einem Toten davor zurückschrecken werde: Schon in Athen habe die Regel gegolten, nicht denjenigen zu beschimpfen, der bereits am Boden liege. Letztlich hoffe er, mit seinem Tun den Gutwilligen gefallen zu haben, so wie er es bei F. feststelle. Daß man den Gelehrten verlache, stehe im übrigen schon bei [[Erwähnte Person::Epiktet]]. F. möge also den C. wohlgesonnenen Kollegen seinen Dank und die Bitte um Erhaltung ihrer Gunst übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005431 (Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_12.09.1553&amp;diff=109748</id>
		<title>Camerarius an Leonhart Fuchs, 12.09.1553</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_12.09.1553&amp;diff=109748"/>
		<updated>2020-06-22T07:46:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0744&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 338-339&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Leonhart Fuchs&lt;br /&gt;
|Datum=1553/09/12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Jahr ermittelt (prid. Id. VIIbris (o.J.)); s. Anm.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Bad Wildbad&lt;br /&gt;
|Zielort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Opera data a me est, istuc ut reverti possem&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=JS; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Anmerkung zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Camerarius&#039; Schreiben bezieht sich auf Fuchs&#039; Brief vom 5.9.1553 (Erlangen, UB, Trew L. Fuchs 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
C. habe sich alle Mühe gegeben, (nach [[Erwähnter Ort::Tübingen]]) zurückzukehren, doch habe seine Reiseplanung (&#039;&#039;ratio itineris&#039;&#039;) einen neuerlichen Umweg nicht zugelassen. In Gedanken sei er stets bei ihnen. In F.s Brief (vom 5.9.1553; s. Anmerkung zur Datierung) sei alles über [[Erwähnte Person::Simon Titius|(Simon) Titius]] Gesagte deutlich erklärt. C. dränge es, seine Dienstfertigkeit gegenüber F. und den Seinen zu betonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was F. über C.s &amp;quot;oratiuncula&amp;quot; (möglicherweise die [[Erwähntes Werk::Camerarius, Oratio funebris (auf Moritz von Sachsen), 1553|Gedenkrede auf Moritz von Sachsen]]) schreibe, enthalte nichts Neues. C. habe dies alles vorausgesehen und -bedacht. Er bereue die Arbeit weiterhin nicht, da er sie der Person (sc. [[Erwähnte Person::Moritz (Sachsen)|Moritz von Sachsen]] ?) und dem Anlaß geschuldet habe. Streit habe er dabei nicht gesucht, schließlich sei es um Lob, nicht um Verteidigung gegangen. Er habe das ihm Bekannte schlicht dargestellt, nicht ohne seinen Schmerz zu betonen; was andere dächten und sagten, berühre ihn wenig. Besondere Menschen zögen nun einmal Neid auf sich, allerdings habe er gehofft, daß man bei einem Toten davor zurückschrecken werde: Schon in Athen habe die Regel gegolten, nicht denjenigen zu beschimpfen, der bereits am Boden liege. Letztlich hoffe er, mit seinem Tun den Gutwilligen gefallen zu haben, so wie er es bei F. feststelle. Daß man den Gelehrten verlache, stehe im übrigen schon bei [[Erwähnte Person::Epiktet]]. F. möge also den C. wohlgesonnenen Kollegen seinen Dank und die Bitte um Erhaltung ihrer Gunst übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005431 (Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_12.10.1561&amp;diff=109747</id>
		<title>Camerarius an Crato, 12.10.1561</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_12.10.1561&amp;diff=109747"/>
		<updated>2020-06-22T07:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1163&lt;br /&gt;
|Besitzende Institution=Paris, BSG&lt;br /&gt;
|Signatur, Blatt/Seite=Ms 1456, Bl. 450v-451v&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Abschrift&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 346-348&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1561/10/12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=4. Id. VIIIbr. (o.J.); Jahr ermittelt durch [[Gillet 1869]], S. 390&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Qui longiusculas literas tuas, serius quidem illas, attulit&lt;br /&gt;
|Link=https://archive.org/details/MS1456&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=gesehen&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Boten, der Cratos ziemlich langen Brief (s. Anm.)– freilich recht spät – gebracht habe, habe Camerarius endlich etwas Zuverlässiges über Cratos Situation erfahren. Jedoch würde er lieber mit ihm darüber reden als zu schreiben, doch da Ersteres zur Zeit nicht möglich sei und auch nicht zwingend notwendig scheine, habe er sich um Letzteres bemüht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was gerade Cratos Angelegenheit anbelange, so hätte er gehofft, dass sich den Missgünstigen keine so günstige Gelegenheit geboten hätte. Aber was geschehen sei, könne man nicht ungeschehen machen, bei Zukünftigem aber solle man wachsam sein (Theogn. 1,583f.). Da Crato sich aber so sehr ärgere, falle ihm folgende Anekdote über [[Erwähnte Person::Diogenes von Sinope]] dazu ein: Als ihm jemand vorgehalten habe, dass er von den Einwohnern von Sinope zum Exil verurteilt worden sei, habe er geantwortet, dass er diese zum Bleiben verurteilt habe (vgl. Plut. de exil. 602a; Diog. Laert. 6,49). Crato jedoch sage, dass es unerträglich sei, in Schimpf und Schande geraten zu sein. Dasselbe solle wohl folgender Ausspruch dieses Kynikers bedeuten: Als nämlich einer gesagt habe, dass die meisten Leute Diogenes auslachten, habe er geantwortet, dass die Esel wahrscheinlich über eben diese Leute lachten, aber sie kümmerten sich nicht um die Esel und er sich nicht um sie (Diog. Laert. 6,58). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius wisse, dass dies leicht dahergesagt sei, und es entgehe ihm nicht, welche Art von Gedanken dem Betroffenen in den Sinn kämen. Trotzdem müsse man die Medizin anwenden, die die Krankheit erfordere, wenn man dem Kranken nicht schmeicheln, sondern helfen wolle. Er bemerke, dass Crato aufgeregt und wütend verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehe und vielleicht schon in Angriff nehme. Crato solle aber darauf achten, nicht, indem er das Übel mit einem Übel heilen wolle, das Leiden schlimmer zu machen als das ursprüngliche Übel, wie [[Erwähnte Person::Sophokles]] gesagt habe (Soph. Ai. 362f.). Oft gebe es Dinge, die man besser niemals angefangen hätte. Was ihm aber wirklich Angst mache, davon wage er nicht zu schreiben. Wenn er sich nicht täusche, sehe er Cratos zukünftigen Weg auch schon vor sich. Und Crato solle ja niemandem vertrauen, in welcher Schwierigkeit er sich auch befinde, die er nicht alleine bewältigen könne. Seine Frömmigkeit, sein Anstand, seine Gelehrsamkeit, seine Bildung und alles, was er damit erreicht habe, werde von einigen beneidet. Wenn sie Crato herausfordern wollten, müssten ihre Versuche als Provokationen betrachtet werden. Er bitte Crato, genauer darüber nachzudenken. Aber vielleicht spreche Crato über dieses Unglück, weil er nicht damit rechne, dass er den erwünschten Rat nicht bekommen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst also – und das sei essentiell – müsse Crato herausfinden, was ein wahrer und aufrechter Christ in einer solchen Situation tun müsse, aber das müsse Camerarius nun nicht darlegen. Was die Klugheit ihm rate, wisse Crato genau. Jedoch würden aufgewühlte Gefühle dies verdecken, so wie manchmal Wolken das Sonnenlicht. Crato solle also an die Anweisung &amp;quot;Eile mit Weile&amp;quot; denken, damit währenddessen seine Gedanken wieder klar würden, und auch die vom überaus weisen Kaiser Augustus hinzugefügte Erklärung (Suet. Aug. 25,4) durch den [[Erwähnte Person::Euripides|euripideischen]] Vers &amp;quot;Denn ein vorsichtiger Feldherr ist besser als ein waghalsiger&amp;quot; (Eur. Phoen. 599). Crato solle sich sicher sein, dass die Angelegenheit selbst und die Zeit das entwirren würden, was immer verwickelter würde, wenn Intrigen gesponnen würden und Crato und andere zugleich sich zermürbten. Denn sein Name (scil. Krafft!) werde ihm Stärke verleihen und ihn ermuntern, das Unrecht des Schicksals tapfer zu ertragen, duldsam und den Widrigkeiten trotzend. Es bleibe also noch übrig, ihn eindringlich zu beschwören, nichts zu überstürzen und in keiner Hinsicht vorzupreschen, sondern mit Geduld und Nachsicht auf eine günstige Gelegenheit zu warten, die sich bestimmt auf irgendeine Weise bieten werde – wie er hoffe, in Kürze und in angemessener Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius schreibe dies voller Sorge, da er diese Gefahren vor den Augen habe, die kaum anders als durch Ertragen und Schweigen abgewendet werden könnten. Er wünschte, er könnte sein Wohlwollen und seine Anteilnahme an Cratos Sorgen und Widrigkeiten nicht durch Worte, sondern durch Taten ausdrücken und Crato würde keinen Brief lesen müssen, sondern unmittelbare Hilfe erfahren. Aber alles werde gut ausgehen. Er bete, dass Gott Cratos Entscheidungen lenke und seinen Taten einen glücklichen Ausgang gewähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Cratos ziemlich langen Brief&amp;quot;: Es dürfte sich um Cratos Schreiben vom 25. September handeln, in dem dieser von seiner Entlassung als Breslauer Stadtarzt berichtete und eine Abschrift des amtlichen Bescheides hierüber beilegte. Siehe [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043980534-6 Erlangen, UB, Trew Crato Nr. 144] und [http://www.aerztebriefe.de/id/00011387 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004980&lt;br /&gt;
* [[Gillet 1869]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_12.10.1561&amp;diff=109746</id>
		<title>Camerarius an Crato, 12.10.1561</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crato,_12.10.1561&amp;diff=109746"/>
		<updated>2020-06-22T07:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Anmerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1163&lt;br /&gt;
|Besitzende Institution=Paris, BSG&lt;br /&gt;
|Signatur, Blatt/Seite=Ms 1456, Bl. 450v-451v&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Abschrift&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 346-348&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Crato&lt;br /&gt;
|Datum=1561/10/12&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=4. Id. VIIIbr. (o.J.); Jahr ermittelt durch [[Gillet 1869]], S. 390&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Qui longiusculas literas tuas, serius quidem illas, attulit&lt;br /&gt;
|Link=https://archive.org/details/MS1456&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=gesehen&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Boten, der Cratos ziemlich langen Brief (s. Anm.)– freilich recht spät – gebracht habe, habe Camerarius endlich etwas Zuverlässiges über Cratos Situation erfahren. Jedoch würde er lieber mit ihm darüber reden als zu schreiben, doch da Ersteres zur Zeit nicht möglich sei und auch nicht zwingend notwendig scheine, habe er sich um Letzteres bemüht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was gerade Cratos Angelegenheit anbelange, so hätte er gehofft, dass sich den Missgünstigen keine so günstige Gelegenheit geboten hätte. Aber was geschehen sei, könne man nicht ungeschehen machen, bei Zukünftigem aber solle man wachsam sein (Theogn. 1,583f.). Da Crato sich aber so sehr ärgere, falle ihm folgende Anekdote über [[Erwähnte Person::Diogenes von Sinope]] dazu ein: Als ihm jemand vorgehalten habe, dass er von den Einwohnern von Sinope zum Exil verurteilt worden sei, habe er geantwortet, dass er diese zum Bleiben verurteilt habe (vgl. Plut. de exil. 602a; Diog. Laert. 6,49). Crato jedoch sage, dass es unerträglich sei, in Schimpf und Schande geraten zu sein. Dasselbe solle wohl folgender Ausspruch dieses Kynikers bedeuten: Als nämlich einer gesagt habe, dass die meisten Leute Diogenes auslachten, habe er geantwortet, dass die Esel wahrscheinlich über eben diese Leute lachten, aber sie kümmerten sich nicht um die Esel und er sich nicht um sie (Diog. Laert. 6,58). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius wisse, dass dies leicht dahergesagt sei, und es entgehe ihm nicht, welche Art von Gedanken dem Betroffenen in den Sinn kämen. Trotzdem müsse man die Medizin anwenden, die die Krankheit erfordere, wenn man dem Kranken nicht schmeicheln, sondern helfen wolle. Er bemerke, dass Crato aufgeregt und wütend verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehe und vielleicht schon in Angriff nehme. Crato solle aber darauf achten, nicht, indem er das Übel mit einem Übel heilen wolle, das Leiden schlimmer zu machen als das ursprüngliche Übel, wie [[Erwähnte Person::Sophokles]] gesagt habe (Soph. Ai. 362f.). Oft gebe es Dinge, die man besser niemals angefangen hätte. Was ihm aber wirklich Angst mache, davon wage er nicht zu schreiben. Wenn er sich nicht täusche, sehe er Cratos zukünftigen Weg auch schon vor sich. Und Crato solle ja niemandem vertrauen, in welcher Schwierigkeit er sich auch befinde, die er nicht alleine bewältigen könne. Seine Frömmigkeit, sein Anstand, seine Gelehrsamkeit, seine Bildung und alles, was er damit erreicht habe, werde von einigen beneidet. Wenn sie Crato herausfordern wollten, müssten ihre Versuche als Provokationen betrachtet werden. Er bitte Crato, genauer darüber nachzudenken. Aber vielleicht spreche Crato über dieses Unglück, weil er nicht damit rechne, dass er den erwünschten Rat nicht bekommen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst also – und das sei essentiell – müsse Crato herausfinden, was ein wahrer und aufrechter Christ in einer solchen Situation tun müsse, aber das müsse Camerarius nun nicht darlegen. Was die Klugheit ihm rate, wisse Crato genau. Jedoch würden aufgewühlte Gefühle dies verdecken, so wie manchmal Wolken das Sonnenlicht. Crato solle also an die Anweisung &amp;quot;Eile mit Weile&amp;quot; denken, damit währenddessen seine Gedanken wieder klar würden, und auch die vom überaus weisen Kaiser Augustus hinzugefügte Erklärung (Suet. Aug. 25,4) durch den [[Erwähnte Person::Euripides|euripideischen]] Vers &amp;quot;Denn ein vorsichtiger Feldherr ist besser als ein waghalsiger&amp;quot; (Eur. Phoen. 599). Crato solle sich sicher sein, dass die Angelegenheit selbst und die Zeit das entwirren würden, was immer verwickelter würde, wenn Intrigen gesponnen würden und Crato und andere zugleich sich zermürbten. Denn sein Name (scil. Krafft!) werde ihm Stärke verleihen und ihn ermuntern, das Unrecht des Schicksals tapfer zu ertragen, duldsam und den Widrigkeiten trotzend. Es bleibe also noch übrig, ihn eindringlich zu beschwören, nichts zu überstürzen und in keiner Hinsicht vorzupreschen, sondern mit Geduld und Nachsicht auf eine günstige Gelegenheit zu warten, die sich bestimmt auf irgendeine Weise bieten werde – wie er hoffe, in Kürze und in angemessener Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius schreibe dies voller Sorge, da er diese Gefahren vor den Augen habe, die kaum anders als durch Ertragen und Schweigen abgewendet werden könnten. Er wünschte, er könnte sein Wohlwollen und seine Anteilnahme an Cratos Sorgen und Widrigkeiten nicht durch Worte, sondern durch Taten ausdrücken und Crato würde keinen Brief lesen müssen, sondern unmittelbare Hilfe erfahren. Aber alles werde gut ausgehen. Er bete, dass Gott Cratos Entscheidungen lenke und seinen Taten einen glücklichen Ausgang gewähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Cratos ziemlich langen Brief&amp;quot;: Es dürfte sich um Cratos Schreiben vom 25. September handeln, in dem dieser von seiner Entlassung als Breslauer Stadtarzt berichtete und eine Abschrift des amtlichen Bescheides hierüber beilegte. Siehe [[https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:29-bv043980534-6 Erlangen, UB, Trew Crato Nr. 144]] und [http://www.aerztebriefe.de/id/00011387 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00004980&lt;br /&gt;
* [[Gillet 1869]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Unbekannt_(Severinus)&amp;diff=108149</id>
		<title>Unbekannt (Severinus)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Unbekannt_(Severinus)&amp;diff=108149"/>
		<updated>2020-02-17T11:07:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Register |Bearbeitungsstand=unkorrigiert |Registertyp=Person |PersonIstDrucker=nein }}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Registertyp=Person&lt;br /&gt;
|PersonIstDrucker=nein&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stojus,_1566&amp;diff=108148</id>
		<title>Camerarius an Stojus, 1566</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stojus,_1566&amp;diff=108148"/>
		<updated>2020-02-17T11:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1221&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 426-427&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Matthias Stojus&lt;br /&gt;
|Datum=1566&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Iam obsignaveram literas, quas ad te scripseram&lt;br /&gt;
|Register=Edition;Politische Neuigkeiten;Biographisches (Krankheit)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=2. Absatz, 2. Teil: Sinn getroffen? - Satz ist definitiv grammatisch schief, ich habe ihn dennoch etwas abgeändert, bitte mal prüfen, ob das so in Ordnung ist. US 5.12.19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Severinus: Der einzige in Frage kommende Arzt ist eigentlich Severin Göbel. Problem: Der war i.d.R. in Ostpreußen (vgl. Bernsteinöl!). Einzige Ausnahmen, die wir kennen, sind 1557/58 in Wittenberg und Ffm, 1575 in Leipzig, 1595 in Halle. Göbel schreibt am 15.4.66 aus Königsberg, siehe Trew Gobel 6. JC ist definitiv nicht in Preußen - war er je dort? -, s. die unsichere Kenntnis von Albrechts Krankheit. Natürlich kann auch die Datierung auf 1566 ganz falsch sein. Nur: Wenn es G. ist und er JC behandelt hat, kann es nur 1557/58 sein. Darauf paßt m.E. der Türkenkriegsabschnitt nicht. Fazit: Ignoramus. US 5.12.19&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seinen Brief an Stojus versiegelt hatte, habe Camerarius einen Brief von ihm erhalten, zusammen mit einigen Versen, die er noch nicht habe durchlesen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buchdruckereien lägen darnieder, und Werke, die sich nicht sofort mit Gewinn verkauften, würden nicht gedruckt. Deshalb würden Camerarius&#039; kleine Werke auch nicht herausgegeben, da er die Kosten für seine &#039;&#039;nugae&#039;&#039; nicht aufbringen wolle. Aber er werde sehen, was möglich sei. Stojus&#039; Brief habe Camerarius&#039; Schmerz, den er ihm zu Beginn verursacht hatte, mit erstaunlicher ärztlicher Kunstfertigkeit ziemlich gelindert. Denn nichts sei für ihn erfreulicher, als dass Stojus Camerarius&#039; Studien erwähne. Wenn er bei Schriften von Camerarius haben wolle, die auch dieser selbst für gut halte, so werde klar, dass Stojus sich gründlich mit ihnen beschäftige und eine gewisse Hoffnung für deren Bedeutung und Fortleben habe, während Camerarius oft tiefste Verzweiflung packe. Aber noch könne er aus gewissen Gründen nichts (Zuverlässiges) sagen. Er werde es aber sorgfältig untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die pannonischen Zustände (s. Anm.) könne er nichts weiter schreiben und das bisher Gesagte sei schlimm genug. Er habe dennoch gerade in Erfahrung gebracht, dass den Italienern das ungarische Klima (&#039;&#039;coelum&#039;&#039;) nicht zusage - und, wie er glaube, auch die türkischen Geschosse. Mehr als ein Drittel des [[Erwähnte Person::Maximilian II. (HRR)|kaiserlichen]] Heeres soll durch Krankheiten umgekommen sein. Auch der [[Erwähnte Person::Günther XLI. (Schwarzburg-Arnstadt)|Graf von Schwarzburg]] soll immer noch schwer erkrankt sein.  Gottes Zorn müsse also besänftigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Gesundheit von [[Erwähnte Person::Albrecht (Preußen)|Albrecht von Preußen]] solle es sehr schlecht stehen und er bitte inständig um Gottes Beistand für ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius selbst plage ein lästiges Nierenleiden und bei den geringsten Bewegungen sei sein Urin blutig. [[Erwähnte Person::Unbekannt (Severinus)|Severinus]] sei bei ihm, der diese Krankheit gewöhnlich mit Pillen und Bernsteinöl behandle. Camerarius erbitte Stojus&#039; Meinung über dieses Medikament. Er verabschiede sich, denn er habe keine Zeit, mehr zu schreiben. Dem [[Erwähnte Person::Albrecht (Preußen)|Fürsten]] solle er, wenn er es für angemessen halte, Grüße ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anne Kram)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;pannonischen Zustände&amp;quot;: Gemeint ist der 2. Österreichische Türkenkrieg 1566-1568, vgl. [[Erwähntes Werk::Camerarius an Stojus, 18.11.1566]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005217&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Ellinger,_06.09.1570&amp;diff=105944</id>
		<title>Camerarius an Ellinger, 06.09.1570</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Ellinger,_06.09.1570&amp;diff=105944"/>
		<updated>2020-01-28T13:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1237&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 448-450&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=ja&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Andreas Ellinger&lt;br /&gt;
|Datum=1570/09/06&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Binas literas tuas accepi, ex quarum prioribus intellexi&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=ja&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === *www.aerztebriefe.de/id/00005238 === Interne Bemerkung === Abgleich mit Aerztebrief-DS nachholen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105943</id>
		<title>Camerarius an Sturtz, 22.01.1544</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105943"/>
		<updated>2020-01-28T13:38:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0741&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 328-331&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Georg Sturtz&lt;br /&gt;
|Datum=1544/01/22&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (11. Cal. Febr. (o.J.)); s. Bem.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Orator ad te venio&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Glückwunschschreiben;Biographisches (Reise);Pest (Leipzig);Briefe/Bittschreiben;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Die Erstausgabe von Vesals &amp;quot;Fabrica&amp;quot; erschien 1543.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
Bevor C. mit einer Bitte an St. herantrete, wolle er zunächst auf dessen Schreiben antworten. Die Neujahrswünsche seien ihm und seiner Familie sehr willkommen, und man erwidere sie gleichermaßen. Die von St. gesuchten Bücher könne er (in [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) nicht finden. Die Dialoge (nicht identifiziert) des [[Erwähnte Person::Pietro Alcionio|(Petrus) Alcyonius]] solle es aber geben, und er hoffe sie bald zu bekommen. Die Abhandlung des [[Erwähnte Person::Lazare de Baïf]] [[Erwähntes Werk::Baïf, De re navali, 1537|über die Seefahrt]] sei erhältlich, St. kenne sie wohl bereits. Schwieriger sei es mit dem Buch des Leonardus ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) aus [[Erwähnter Ort::Florenz]] und dem Masurius ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]), doch werde C. weiter danach suchen. Die &amp;quot;[[Erwähntes Werk::Vesalius, De humani corporis fabrica, 1543|Anatomie]]&amp;quot; des [[Erwähnte Person::Andreas Vesalius|(Andreas) Vesalius]] besitze St. gewiß, und C. wünsche dessen Ansicht darüber zu erfahren. C. habe eigentlich zu St. reisen wollen, doch hielten ihn private und dienstliche Verpflichtungen davon ab. Er hoffe die Reise im Frühling nachzuholen. Bei ihnen herrsche Ruhe, die Angst vor der Pest lege sich langsam. Über die Lage in seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) sei er jedoch im unklaren und bitte St. deshalb, sein Haus in [[Erwähnter Ort::Erfurt]], das er ihm früher so freundlich geöffnet habe, im Falle einer Epidemie im Fränkischen der Familie seines Bruders ([[Erwähnte Person::Hieronymus Camerarius|Hieronymus Kammermeister]]) öffnen zu wollen. Wenn es gewünscht werde, könne C. dann auch dazustoßen. Behage St. dies nicht, solle er es nur sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes sei vielleicht schwieriger zwischen ihnen beiden auszumachen, und St. solle sich die Antwort gut überlegen. Ein Sohn ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) von St.s Bruder ([[Erwähnte Person::Johannes Sturtz]]) sei zum Studium der &#039;&#039;artes&#039;&#039; und der Rechte (nach [[Leipzig]]) gekommen, und zwar mit Erlaubnis seines Landesherrn, des Rigaer Erzbischofs [[Erwähnte Person::Wilhelm (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Wilhelm]]. Von diesem habe der junge Mann auch Briefe für St. und seinen Bruder mitgebracht. Wilhelms Ansinnen sei, daß jener den Doktor der Rechte erwerben und dann zu ihm zurückkehren solle. Als er von der Freundschaft zwischen C. und St. erfahren habe, habe ihm der junge Mann sein Herz ausgeschüttet: Ruhm und Reichtum erwarteten ihn (und er scheine C. auch begabt und fleißig), der Fürst schätze ihn, nur gebe es das Gerücht, daß die Familie Sturtz ihn ablehne. St. wisse zweifellos, daß er der Sohn seines Bruders Johannes sei, geboren in Zeiten legitimer Ehe. Wenn es nun heiße, diese Ehe sei getrennt, so könne der Sohn nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - sei das alles überhaupt wichtig, angesichts der Karriere des Sohnes und des Todes des Bruders, seines Vaters, dem der junge Mann zum Verwechseln ähnele? Dieser nun habe nur die eine Bitte: seinen Familiennamen behalten und mit Zustimmung seiner Verwandten führen zu dürfen. Was das Erbe angehe, so stelle jener die Entscheidung ganz der Familie anheim und werde niemals einen Anteil für sich fordern. Kurzum, er sehe eine große Karriere vor sich und bitte nur darum, den genannten Makel tilgen zu können. Dafür habe er C. als Fürsprecher in Anspruch genommen. Angesichts der frommen und wohltätigen Gesinnung der Familie, die er kenne, zweifle C. nicht an deren wohlwollender Entscheidung. Selbst wenn es einen Schatten auf der Ehe des Bruders gegeben haben sollte, so sei dieser eher zu verhüllen als dem Jungen aufzubürden. Er bitte somit eindringlich für diesen, zumal ihnen aus dessen Bitte keinerlei Schaden erwachsen könne. Sollte St. dennoch einen Zweifel hegen, so möge er die Bittschrift nicht fortwerfen, bevor er nicht C. persönlich angehört habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005428 (Datensatz und Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105942</id>
		<title>Camerarius an Sturtz, 22.01.1544</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105942"/>
		<updated>2020-01-28T13:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0741&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 328-331&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Georg Sturtz&lt;br /&gt;
|Datum=1544/01/22&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (11. Cal. Febr. (o.J.)); s. Bem.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Orator ad te venio&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Glückwunschschreiben;Biographisches (Reise);Pest (Leipzig);Briefe/Bittschreiben;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Die Erstausgabe von Vesals &amp;quot;Fabrica&amp;quot; erschien 1543.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
Bevor C. mit einer Bitte an St. herantrete, wolle er zunächst auf dessen Schreiben antworten. Die Neujahrswünsche seien ihm und seiner Familie sehr willkommen, und man erwidere sie gleichermaßen. Die von St. gesuchten Bücher könne er (in [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) nicht finden. Die Dialoge (nicht identifiziert) des [[Erwähnte Person::Pietro Alcionio|(Petrus) Alcyonius]] solle es aber geben, und er hoffe sie bald zu bekommen. Die Abhandlung des [[Erwähnte Person::Lazare de Baïf]] [[Erwähntes Werk::Baïf, De re navali, 1537|über die Seefahrt]] sei erhältlich, St. kenne sie wohl bereits. Schwieriger sei es mit dem Buch des Leonardus ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) aus [[Erwähnter Ort::Florenz]] und dem Masurius ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]), doch werde C. weiter danach suchen. Die &amp;quot;[[Erwähntes Werk::Vesalius, De humani corporis fabrica, 1543|Anatomie]]&amp;quot; des [[Erwähnte Person::Andreas Vesalius|(Andreas) Vesalius]] besitze St. gewiß, und C. wünsche dessen Ansicht darüber zu erfahren. [329] C. habe eigentlich zu St. reisen wollen, doch hielten ihn private und dienstliche Verpflichtungen davon ab. Er hoffe die Reise im Frühling nachzuholen. Bei ihnen herrsche Ruhe, die Angst vor der Pest lege sich langsam. Über die Lage in seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) sei er jedoch im unklaren und bitte St. deshalb, sein Haus in [[Erwähnter Ort::Erfurt]], das er ihm früher so freundlich geöffnet habe, im Falle einer Epidemie im Fränkischen der Familie seines Bruders ([[Erwähnte Person::Hieronymus Camerarius|Hieronymus Kammermeister]]) öffnen zu wollen. Wenn es gewünscht werde, könne C. dann auch dazustoßen. Behage St. dies nicht, solle er es nur sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes sei vielleicht schwieriger zwischen ihnen beiden auszumachen, und St. solle sich die Antwort gut überlegen. Ein Sohn ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) von St.s Bruder ([[Erwähnte Person::Johannes Sturtz]]) sei zum Studium der &#039;&#039;artes&#039;&#039; und der Rechte (nach [[Leipzig]]) gekommen, und zwar mit Erlaubnis seines Landesherrn, des Rigaer Erzbischofs [[Erwähnte Person::Wilhelm (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Wilhelm]]. Von diesem habe der junge Mann auch Briefe für St. und seinen Bruder mitgebracht. Wilhelms Ansinnen sei, daß jener den Doktor der Rechte erwerben und dann zu ihm zurückkehren solle. Als er von der Freundschaft zwischen C. und St. erfahren habe, habe ihm der junge Mann sein Herz ausgeschüttet: Ruhm und Reichtum erwarteten ihn (und er scheine C. auch begabt und fleißig), der Fürst schätze ihn, nur gebe es das Gerücht, daß die Familie Sturtz ihn ablehne. St. wisse zweifellos, daß er der Sohn seines Bruders Johannes sei, geboren in Zeiten legitimer Ehe. Wenn es nun heiße, diese Ehe sei getrennt, so könne der Sohn nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - sei das alles überhaupt wichtig, angesichts der Karriere des Sohnes und des Todes des Bruders, seines Vaters, dem der junge Mann zum Verwechseln ähnele? Dieser nun habe nur die eine Bitte: seinen Familiennamen behalten und mit Zustimmung seiner Verwandten führen zu dürfen. Was das Erbe angehe, so stelle jener die Entscheidung ganz der Familie anheim und werde niemals einen Anteil für sich fordern. Kurzum, er sehe eine große Karriere vor sich und bitte nur darum, den genannten Makel tilgen zu können. Dafür habe er C. als Fürsprecher in Anspruch genommen. Angesichts der frommen und wohltätigen Gesinnung der Familie, die er kenne, zweifle C. nicht an deren wohlwollender Entscheidung. Selbst wenn es einen Schatten auf der Ehe des Bruders gegeben haben sollte, so sei dieser eher zu verhüllen als dem Jungen aufzubürden. Er bitte somit eindringlich für diesen, zumal ihnen aus dessen Bitte keinerlei Schaden erwachsen könne. Sollte St. dennoch einen Zweifel hegen, so möge er die Bittschrift nicht fortwerfen, bevor er nicht C. persönlich angehört habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005428 (Datensatz und Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105941</id>
		<title>Camerarius an Sturtz, 22.01.1544</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sturtz,_22.01.1544&amp;diff=105941"/>
		<updated>2020-01-28T13:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0741&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 328-331&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Georg Sturtz&lt;br /&gt;
|Datum=1544/01/22&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Jahr (11. Cal. Febr. (o.J.)); s. Bem.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Orator ad te venio&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Glückwunschschreiben;Biographisches (Reise);Pest (Leipzig);Briefe/Bittschreiben;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Die Erstausgabe von Vesals &amp;quot;Fabrica&amp;quot; erschien 1543.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
Bevor C. mit einer Bitte an St. herantrete, wolle er zunächst auf dessen Schreiben antworten. Die Neujahrswünsche seien ihm und seiner Familie sehr willkommen, und man erwidere sie gleichermaßen. Die von St. gesuchten Bücher könne er (in [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) nicht finden. Die Dialoge (nicht identifiziert) des [[Erwähnte Person::Pietro Alcionio|(Petrus) Alcyonius]] solle es aber geben, und er hoffe sie bald zu bekommen. Die Abhandlung des [[Erwähnte Person::Lazare de Baïf]] [[Erwähntes Werk::Baïf, De re navali, 1537|über die Seefahrt]] sei erhältlich, St. kenne sie wohl bereits. Schwieriger sei es mit dem Buch des Leonardus ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) aus [[Erwähnter Ort::Florenz]] und dem Masurius ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]), doch werde C. weiter danach suchen. Die &amp;quot;[[Erwähntes Werk::Vesalius, De humani corporis fabrica, 1543|Anatomie]]&amp;quot; des [[Erwähnte Person::Andreas Vesalius|(Andreas) Vesalius]] besitze St. gewiß, und C. wünsche dessen Ansicht darüber zu erfahren. [329] C. habe eigentlich zu St. reisen wollen, doch hielten ihn private und dienstliche Verpflichtungen davon ab. Er hoffe die Reise im Frühling nachzuholen. Bei ihnen herrsche Ruhe, die Angst vor der Pest lege sich langsam. Über die Lage in seiner Heimat ([[Erwähnter Ort::Bamberg]]) sei er jedoch im unklaren und bitte St. deshalb, sein Haus in [[Erwähnter Ort::Erfurt]], das er ihm früher so freundlich geöffnet habe, im Falle einer Epidemie im Fränkischen der Familie seines Bruders ([[Erwähnte Person::Hieronymus Camerarius|Hieronymus Kammermeister]]) öffnen zu wollen. Wenn es gewünscht werde, könne C. dann auch dazustoßen. Behage St. dies nicht, solle er es nur sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes sei vielleicht schwieriger zwischen ihnen beiden auszumachen, und St. solle sich die Antwort gut überlegen. Ein Sohn ([[Erwähnte Person::Unbekannt]]) von St.s Bruder ([[Erwähnte Person::Johannes Sturtz]]) sei zum Studium der &#039;&#039;artes&#039;&#039; und der Rechte (nach [[Leipzig]]) gekommen, und zwar mit Erlaubnis seines Landesherrn, des Rigaer Erzbischofs [[Erwähnte Person::Wilhelm (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Wilhelm]]. Von diesem habe der junge Mann auch Briefe für St. und seinen Bruder mitgebracht. Wilhelms Ansinnen sei, daß jener den Doktor der Rechte erwerben und dann zu ihm zurückkehre. Als er von der Freundschaft zwischen C. und St. erfahren habe, habe ihm der junge Mann sein Herz ausgeschüttet: Ruhm und Reichtum erwarteten ihn (und er scheine C. auch begabt und fleißig), der Fürst schätze ihn, nur gebe es das Gerücht, daß die Familie Sturtz ihn ablehne. St. wisse zweifellos, daß er der Sohn seines Bruders Johannes sei, geboren in Zeiten legitimer Ehe. Wenn es nun heiße, diese Ehe sei getrennt, so könne der Sohn nichts dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und - sei das alles überhaupt wichtig, angesichts der Karriere des Sohnes und des Todes des Bruders, seines Vaters, dem der junge Mann zum Verwechseln ähnele? Dieser nun habe nur die eine Bitte: seinen Familiennamen behalten und mit Zustimmung seiner Verwandten führen zu dürfen. Was das Erbe angehe, so stelle jener die Entscheidung ganz der Familie anheim und werde niemals einen Anteil für sich fordern. Kurzum, er sehe eine große Karriere vor sich und bitte nur darum, den genannten Makel tilgen zu können. Dafür habe er C. als Fürsprecher in Anspruch genommen. Angesichts der frommen und wohltätigen Gesinnung der Familie, die er kenne, zweifle C. nicht an deren wohlwollender Entscheidung. Selbst wenn es einen Schatten auf der Ehe des Bruders gegeben haben sollte, so sei dieser eher zu verhüllen als dem Jungen aufzubürden. Er bitte somit eindringlich für diesen, zumal ihnen aus dessen Bitte keinerlei Schaden erwachsen könne. Sollte St. dennoch einen Zweifel hegen, so möge er die Bittschrift nicht fortwerfen, bevor er nicht C. persönlich angehört habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005428 (Datensatz und Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_27.07.1551&amp;diff=105940</id>
		<title>Camerarius an Leonhart Fuchs, 27.07.1551</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Leonhart_Fuchs,_27.07.1551&amp;diff=105940"/>
		<updated>2020-01-28T13:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0745&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 339-340&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Leonhart Fuchs&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=27.07.(o.J.) (6. Calend. VIlis); der Terminus ante quem ergibt sich aus Fuchs&#039; Sterbetag, dem 10.5.1566&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1565/07/27&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Quod scripsisti non placere tibi ut contra istos&lt;br /&gt;
|Register=Polemik;Politische Neuigkeiten;&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; US;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
Wenn F. ihn auch habe wissen lassen, daß er ihr heftiges Vorgehen gegen jene Leute [&#039;&#039;isti&#039;&#039; N. N.; wohl nur im Druck anonymisiert] nicht gutheiße, so freue C. daran doch, daß F. dies schon habe kommen sehen. Wenn er aber diesen wilden Menschen besser kennte und wüßte, zu welcher Unruhestifterei er in der Lage sei, so hätte er das (lange) Schweigen von C.s Partei eher getadelt und diesen noch zum Handeln angetrieben. Da also C. die Beweggründe F.s nicht recht klar seien, verzichte er auch auf eine Verteidigung der eigenen Position, lege aber gegenüber dem hochgeschätzten und wahrheitsliebenden F. Wert auf die Feststellung, daß er, auch selbst kein leichtfertiger Mann - und das wisse F. -, nichts getan habe, was auch nur den mindesten Tadel verdient habe. Wenn das andere anders sähen, sei es ihre Sache. Seine Partei könne ihr Handeln vor Gott und den Gutwilligen verteidigen, und das sei ihr genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Krieg im Nachbarland habe man gehört, daß eine Einigung in Sicht sei, doch nun säßen die Verhandlungen fest. Außer den allgemein bekannten Gerüchten erfahre C. allerdings nichts weiter; er wisse nur, daß Mühsal und Angst umgingen, und daß Belagerer und Belagerte Not litten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005432 (Datensatz und Regest)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105939</id>
		<title>Théodore de Bèze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105939"/>
		<updated>2020-01-28T13:19:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
|GND=118662864&lt;br /&gt;
|Namensvariante=Theodor von Beza&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Registertyp=Person&lt;br /&gt;
|Nachname=de Bèze&lt;br /&gt;
|Vorname=Théodore&lt;br /&gt;
|PersonIstDrucker=nein&lt;br /&gt;
|Beruf/ Status=Adel; Theologe&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1519-06-24&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1605-10-13&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vézelay&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Genf&lt;br /&gt;
|Studienort=Orléans&lt;br /&gt;
|Wirkungsort=Paris; Lausanne; Genf&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105938</id>
		<title>Théodore de Bèze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105938"/>
		<updated>2020-01-28T13:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
|GND=118662864&lt;br /&gt;
|Namensvariante=Theodor von Beza&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Registertyp=Person&lt;br /&gt;
|Nachname=de Bèze&lt;br /&gt;
|Vorname=Théodore&lt;br /&gt;
|PersonIstDrucker=nein&lt;br /&gt;
|Beruf/ Status=Adel; Theologe&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1519-06-24&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1605-10-13&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vézelay&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Genf&lt;br /&gt;
|Studienort=Orléans&lt;br /&gt;
|Wirkungsort=Paris Lausanne Genf&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105937</id>
		<title>Théodore de Bèze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105937"/>
		<updated>2020-01-28T13:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
|GND=118662864&lt;br /&gt;
|Namensvariante=Theodor von Beza&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Registertyp=Person&lt;br /&gt;
|Nachname=de Bèze&lt;br /&gt;
|Vorname=Théodore&lt;br /&gt;
|PersonIstDrucker=nein&lt;br /&gt;
|Beruf/ Status=Adel; Theologe&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1519-06-24&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1605-10-13&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vézelay&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Genf&lt;br /&gt;
|Studienort=Orléans&lt;br /&gt;
|Wirkungsort=Paris, Lausanne, Genf&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105936</id>
		<title>Théodore de Bèze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Th%C3%A9odore_de_B%C3%A8ze&amp;diff=105936"/>
		<updated>2020-01-28T13:16:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Register |GND=118662864 |Namensvariante=Theodor von Beza |Bearbeitungsstand=unkorrigiert |Registertyp=Person |Nachname=de Bèze |Vorname=Théodore |PersonIst…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Register&lt;br /&gt;
|GND=118662864&lt;br /&gt;
|Namensvariante=Theodor von Beza&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Registertyp=Person&lt;br /&gt;
|Nachname=de Bèze&lt;br /&gt;
|Vorname=Théodore&lt;br /&gt;
|PersonIstDrucker=nein&lt;br /&gt;
|Beruf/ Status=Adel; Theologe&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1519-06-24&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1605-10-13&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Ge%C3%9Fner_an_Camerarius,_05.08.1558&amp;diff=105935</id>
		<title>Geßner an Camerarius, 05.08.1558</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Ge%C3%9Fner_an_Camerarius,_05.08.1558&amp;diff=105935"/>
		<updated>2020-01-28T13:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest (von www.aerztebriefe.de) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0413&lt;br /&gt;
|Besitzende Institution=Erlangen, UB&lt;br /&gt;
|Signatur, Blatt/Seite=Trew, C. Gesner, Nr. 1&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Original&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. P2v-P3r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Konrad Geßner&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1558/08/05&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Zürich&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Etsi nihil habebam ad praestantiam tuam scriptione dignum&lt;br /&gt;
|Link=http://www.trew-letters.com/CJTrew.aspx&lt;br /&gt;
|Register=Redaktionelle Überarbeitung;Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=gesehen&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US; MH;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=JS; US&lt;br /&gt;
|Überprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest (von www.aerztebriefe.de) ===&lt;br /&gt;
Geßner möchte seinen Schwager [[Erwähnte Person::Ernst Vögelin|Ernst (Vögelin)]] nicht ohne einen Gruß an Camerarius ziehen lassen und hofft, dass Camerarius diesen auch weiterhin gern haben wird. Außerdem bedankt er sich für die Güte, die Camerarius seinem Vetter [[Erwähnte Person::Hans Jakob Geßner|Jakob]] erwiesen habe. Dieser habe sich anfangs mit seinem Bruder, dem Drucker ([[Erwähnte Person::Andreas Geßner d.J.|Andreas]]) zusammengetan, widme sich jetzt aber wissenschaftlichen Studien. Der Drucker Andreas (Geßner) fertige gerade eine lateinische und griechische Übersetzung der Bibel ((gestrichen:) in der Übersetzung von [[Erwähnte Person::Théodore de Bèze]], wie Geßner glaube), mit Anmerkungen. Andreas habe Geßner ein Blatt davon geschickt, dies sei aber beschmutzt gewesen. Außerdem werde Andreas binnen kurzem die [[Erwähntes Werk::Xylander, M. Antonini Imperatoris De seipso et al., 1558|Selbstbetrachtungen des Kaisers und Philosophen Antoninus (Marc Aurel)]] auf lateinisch und griechisch zugleich herausgeben, die zur Frühjahrsmesse fertig sein sollen. Die &amp;quot;[[Erwähntes Werk::Geßner, Historiae animalium liber IIII., 1558|Historia Aquatilium et piscium]]&amp;quot; werde in Kürze abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stefanie Weidmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00000242 (Datensatz, Regest und weiterführende Bemerkungen)&lt;br /&gt;
* [[Schlegelmilch 2017]], S. 280 f. (Zur redaktionellen Überarbeitung)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Pfeil,_01.01.1543&amp;diff=105934</id>
		<title>Camerarius an Pfeil, 01.01.1543</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Pfeil,_01.01.1543&amp;diff=105934"/>
		<updated>2020-01-28T13:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0743&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 332-338&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Pfeil&lt;br /&gt;
|Datum=1541/01/01&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Cal. Ian. 41&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Etsi hactenus nihil ad te litterarum dedi, cum nuper tamen epistolam&lt;br /&gt;
|Register=Universität (Leipzig);Universität (Wittenberg);Bildungsdiskurs&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; AK; US&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe bisher noch nie an Pfeil geschrieben, aber kürzlich dessen Brief an [[Erwähnte Person::Caspar Borner|Borner]] zu lesen bekommen. Daher wolle er nun mit ihm über (Hoch)Schulangelegenheiten korrespondieren. Der [[Erwähnte Person::Heinrich (Sachsen)|Fürst]] habe ewas Großes vor. Camerarius beobachte diese Vorgänge möglicherweise genauer als andere, und zwar nicht aus Besorgnis um seine eigenen Belange, sondern um das (Hoch)Schulwesen. Es sei zu befürchten, daß die Unterstützung des Fürsten nachlasse, falls trotz seiner zahlreichen Gnadenerweise die Studentenzahlen nicht in die Höhe gingen. Camerarius hoffe indes, der Fürst werde mit dem Umstand zufrieden sein, daß seine Universität an den alten Ruhm anknüpfe, und sich nicht nur am Erfolg, sondern auch an dem unternommenen Versuch freuen, falls sich doch herausstelle, daß noch nicht alles vollkommen sei. Camerarius finde eigentlich nichts, was an der ganzen Hochschule noch zu tadeln wäre: einiges sei an und für sich ausgezeichnet, anderes immerhin im Vergleich mit anderen. Was die Studentenzahlen betreffe, so gebe es Leute, die meinten, die Universität in ihrer jetzigen Form entspreche eben nicht den Erwartungen aller (potentiellen) Besucher. Hier müsse man sorgfältig acht geben, daß durch solche Äußerungen kein wirklicher Schaden entstehe. Die Zeiten stünden schließlich dem Studium der Wissenschaften und Künste insgesamt entgegen, denn schließlich sei das Wort mittlerweile zutreffend, daß der Krieg allenthalben die Welt verheere [nach Verg. Aen. 1,509]. Auch der Lohn (&#039;&#039;praemia&#039;&#039;) sei gemindert oder ganz geschwunden, so daß auf Studienfleiß nicht zu hoffen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius könne sich erinnern, daß zur Zeit seiner Kindheit (in [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) über 1000 Studenten die [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Leipzig)|Universität]] besuchten, obwohl gleichzeitig auch [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Wittenberg)|Wittenberg]], [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Erfurt)|Erfurt]] und [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Ingolstadt)|Ingolstadt]] in Blüte standen und auch andere Hochschulen viel Zulauf hatten: [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Tübingen)|Tübingen]], [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Heidelberg)|Heidelberg]], [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Freiburg)|Freiburg]] und [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Frankfurt an der Oder)|Frankfurt]] hätten sich ebenso nicht über mangelndes Interesse beklagen müssen. Damals seien alle von Wißbegier erfüllt gewesen und hätten keine Mühe und kein Geld gescheut. Dann sei ein plötzlicher Wandel eingetreten, über den er hier nicht weiter schreiben wolle, doch es habe ihn jedenfalls gegeben. Zuerst sei Stillstand, dann ein Rückschritt und gar ein Niedergang erfolgt. Erst spät und bei einer kleinen Anzahl von Männern sei eine Rückbesinnung eingetreten. Der erneute Aufstieg vollziehe sich langsam und zögerlich, bis in die Gegenwart. Man müsse daher weiter überlegen, was noch zu tun sei, um das Studium wieder auf eine sichere Grundlage zu stellen. Mit Prophylaxe sei es nicht getan. Das Gemeinwohl lasse sich nur durch die Zusammenarbeit von Lehrenden und Lernenden fördern. Es gebe durchaus gute Dozenten bei ihnen, doch müßten sie sich sehr anstrengen. Camerarius würde auch einem Besseren weichen, doch sei er überzeugt, daß alle das Beste wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studenten teilten sich in drei Gruppen: Adlige oder Reiche, die darauf einen entsprechenden Lebensstil gründeten, solche mit wenig Geld, die durch Dienstleistungen (wohl als Präzeptoren o.ä.) belastet seien, und eine mittlere Gruppe, die sich mit eigenem oder elterlichem Geld den Studien widmen könnten. Die erste Gruppe komme nicht zum Studieren an die Universität, sondern weil diese ihnen infolge laxer Disziplin einen Freiraum zum Ausleben ihrer Bedürfnisse biete. Allerdings stehe auch fest, daß in dieser Stadt, die ja keineswegs kärglich lebe, den Studenten sehr strenge Zügel angelegt würden, was vielleicht einmal zu Unmut führen werde. Die zweite Gruppe sei aufgrund der Kosten fast gänzlich ausgeschlossen, die dritte zahlenmäßig sehr klein. Wenn aber die fürstliche Großzügigkeit so walten werde wie seinerzeit versprochen, so werde die Universität ein Anwachsen der beiden letzteren Gruppen verzeichnen können. Dies seien schließlich die Leute, die das Gemeinwohl förderten und geradezu seine Rettung seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl kehrten einige der Universität den Rücken und strebten der benachbarten (in Wittenberg) zu, obwohl es zwischen beiden gravierende Unterschiede gebe. Freilich sei dort sehr viel Geld hineingesteckt worden, doch liege die Stadt in unmittelbarer Nähe (d.h. wohl: so daß sich beide gegenseitig die Studenten abzuziehen drohten). In Wittenberg herrschten nicht die bescheidenen Zustände einer Anfangsphase (wie in Leipzig), doch sie wollten weiter reformieren und aufbauen, wie es kleinen Anfängen gebühre. Man solle also Leipzig aus sich selbst und weder im Vergleich mit anderen noch aufgrund einzelner Fehler beurteilen. Um es in der Sprache ihrer Astrologie zu sagen: Die Sterne stünden nicht günstig, doch ihnen bleibe nichts übrig, als das Fatum mutig zu tragen. Auch die Magister und Druckereien bräuchten noch deutlichen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich Camerarius seinerseits so offen äußere, so wundere er sich im gleichen Atemzug über diejenigen (durchaus klugen) Leute, denen es eigentlich gut anstünde, die Richtung des Handelns vorzugeben, anstatt sich nur auf das Ausscheren der anderen (&#039;&#039;exorbitationes&#039;&#039;) zu konzentrieren. Wie viele gute Leute wiederum in der richtigen Weise für die Sache arbeiteten, das wisse Pfeil durchaus auch ohne Camerarius&#039; lange Reden. Nur die Langsamkeit, mit der sie Unterstützung fänden, sei seiner Ansicht nach schlecht. Die freimütige Linie des Fürsten sei durchaus bekannt, sowohl durch öffentliche Äußerungen der Räte als auch durch gedruckte Ausschreiben. Dadurch seien viele angelockt worden, hätten aber, als dann nichts geschehen sei, nach wenig mehr als einem Monat der Stadt wieder den Rücken kehren müssen. Wenn das so weitergehe, sei abzusehen, was die Folgen wären. Da der (richtige) Anfang die Hälfte des (gelingenden) Ganzen sei, hätte man es anders anfangen müssen und nicht Versprechungen machen dürfen, die zu langsam einträten, sonst entstünden von vornherein unheilbare Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius schreibe all dies nicht aus persönlicher Sorge, doch da er überzeugt sei, von Gott an diesen Ort gestellt zu sein, werde er auch nicht schweigen, wenn es zu mahnen gelte. Er blicke nicht auf den Gewinn, sondern auf seine Pflicht. Natürlich wisse er, daß der Hof mit vielen anderen drängenden Fragen beschäftigt sei und nicht alles so schnell umsetzen könne, wie sie es sich wünschten. Sein Ziel sei nur, daß nicht die Falschen unter Anklage gerieten, falls bei ihnen etwas anders stehe oder später gelinge, als sich Außenstehende erhofften. Diese sollten vielmehr bedenken, daß ihnen ohne die gnädige Hilfe ihres Fürsten gar nichts umzusetzen möglich sei. Camerarius habe Pfeil, den er als zuverlässigen Freund kenne, dies einmal zusammenfassend darstellen wollen, damit dieser ein Zeugnis über Camerarius&#039; Ansichten in den universitären Fragen in Händen habe. Pfeil könne darüber gerne auch mit anderen sprechen, sofern er, klug wie er sei, dabei bedenke, daß sich Camerarius ziemlich offen geäußert habe, und selbst nur das sage, was zum Besten des Landes gesagt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ulrich Schlegelmilch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005430&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Niger_an_Camerarius,_20.08.1536&amp;diff=105931</id>
		<title>Niger an Camerarius, 20.08.1536</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Niger_an_Camerarius,_20.08.1536&amp;diff=105931"/>
		<updated>2020-01-27T11:18:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Literatur und weiterführende Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0273&lt;br /&gt;
|Besitzende Institution=Erlangen, UB&lt;br /&gt;
|Signatur, Blatt/Seite=Trew, Niger Nr. 3&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Original&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. L1r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Antonius Niger&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1536/08/20&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.J.; ermitteltes Jahr lt. Volger, S. 123&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Padua&lt;br /&gt;
|Zielort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Copiose satis respondi literis tuis suavissimis&lt;br /&gt;
|Link=http://www.trew-letters.com/CJTrew.aspx&lt;br /&gt;
|Register=Diätetik;Biographisches (Krankheit);Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=gesehen&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US; HIWI4; MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=MH; US&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Niger habe in den letzten Tagen ausführlich auf Camerarius&#039; freundlichen Brief geantwortet, sodass er nun auch knapper schreiben könnte. Dennoch scheine es ihm besser, etwas zu schreiben, als einfach nur zu schweigen, denn so werde Camerarius, sollte Nigers letzter Brief verloren gegangen sein, zumindest diesen erhalten und daraus die freundschaftliche Ergebenheit Nigers erkennen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Umzug nach Schwaben (i.e. nach [[Erwähnter Ort::Tübingen]]) habe Niger erfahren und wünsche ihm von Herzen alles Gute für die Zeit dort. Der schlechte Gesundheitszustand (des Camerarius) schmerze ihn, aber er hoffe, dass er gesund werde, wenn er sich nur an die Ratschläge der Ärzte halte, vor dem Frühstück und Abendessen leichten körperlichen Übungen nachgehe und sich dadurch bemühe, die Lebenswärme (&#039;&#039;calor nativus&#039;&#039;) beizubehalten. Auch das Buch von [[Erwähnte Person::Marsilio Ficino]] (s. Anm.), der seit Galen wohl am trefflichsten über die Erhaltung der Gesundheit geschrieben habe, werde ihm nützlich sein, und er werde viele nützliche Ratschläge für seine Gesundheit darin finden können. Die Ratschläge der Ärzte richteten sich augenscheinlich nicht an Bauern und Handwerker, doch für die Gelehrten seien sie dringend nötig, da deren ganze Lebensführung der Gesundheit entgegenwirke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwähnte Person::Johannes Sinapius|(Johannes) Sinapius]] werde diesen Herbst zu ihnen (sc. Camerarius und seiner Familie) kommen und die ihm angebotene Stellung wohl annehmen. Sollte er das Angebot jedoch ausschlagen, so würde Niger die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, seinerseits die alte Freundschaft mit Camerarius (an Ort und Stelle) wieder zu beleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl an ihn und seine Familie. Immer wenn Camerarius an [[Erwähnte Person::Jakob Micyllus|(Jakob) Micyll]] schreibe, solle er ihm Grüße von Niger ausrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Michael Pöschmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;das Buch von Marsilio Ficino&amp;quot;: Gemeint ist [[Erwähntes Werk::&#039;&#039;Ficino, De triplici vita&#039;&#039;, 1497 u.ö.]] Es enthält diätetische Ratschläge eigens für Gelehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00020402 &lt;br /&gt;
* [[Bauch 1882]], 200 &lt;br /&gt;
* [Ernst Volger: Katalog der Gelehrtenbriefe des 16. Jahrhunderts in Breslau und Schlesien], ms. Breslau 1886, Bd. 3 ([[Wroclaw, UB]], Akc 1967/8-[3]), 123, Nr. 3802&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sebald_Hauenreuter,_01.12.1567&amp;diff=105894</id>
		<title>Camerarius an Sebald Hauenreuter, 01.12.1567</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Sebald_Hauenreuter,_01.12.1567&amp;diff=105894"/>
		<updated>2020-01-24T09:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1240&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 453-454&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Sebald Hauenreuter&lt;br /&gt;
|Datum=1567/12/01&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Straßburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Meus filius Philippus&lt;br /&gt;
|Register=Biographisches (Familie);Hugenottenkriege (1562-1598)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; HIWI4;&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=HIWI4; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Absende- und Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius&#039; Sohn [[Erwähnte Person::Philipp Camerarius|Philipp]] [[Briefpartner::Philipp Camerarius| ]]  rühme in all seinen Briefen das Wohlwollen Hauenreuters ihm gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür bedankt sich Camerarius und freut sich über die lang anhaltende Freundschaft zwischen ihnen beiden. Philipp hege nun die Hoffnung, sich wieder dorthin (wohl nach [[Erwähnter Ort::Straßburg]] zu Hauenreuter) begeben zu können. Camerarius wisse nicht, ob diese Hoffnung erfüllt werden könne. Es werde in seiner Verantwortung liegen, dafür Sorge zu tragen. Aber Camerarius hatte aus vielen Gründen beschlossen, ihn zurück (nach [[Erwähnter Ort::Leipzig]]) zu rufen, da er aus seinen Briefen ersehen konnte, dass seinen Sohn die Reiselust trieb, von (Straßburg) weiter nach Frankreich zu ziehen. Diesem Vorhaben aber stehe neben einigen anderen Dingen, über die er zur Zeit nicht schreiben könne, vor allem der plötzlich ausgebrochene Krieg im Weg. Er fürchte dessen ungewissen Ausgang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Camerarius&#039; Gegend (Leipzig) stehe es zwar nicht zum Besten, aber doch erträglich. Dass alle lebensnotwendigen Güter von der Teuerung befallen seien, setze dem Land zu, aber in ihrer beider Heimat (sc. [[Erwähnter Ort::Bamberg]] und Straßburg) sei die Lage ungleich schwieriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß und Segenswunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Michael Pöschmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links === &lt;br /&gt;
* http://www.aerztebriefe.de/id/00005242 (Datensatz)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Bech,_01.02.1553&amp;diff=105893</id>
		<title>Camerarius an Bech, 01.02.1553</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Bech,_01.02.1553&amp;diff=105893"/>
		<updated>2020-01-24T08:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0164&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. b6r-b7r&lt;br /&gt;
|Zweitdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1583&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck=S. 367-369&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Philipp Bech&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=01.02.15XX (Calend. Februarii.)&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=En tibi tandem&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=US;&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aerztebriefe.de/id/00035566 www.aerztebriefe.de/id/00035566]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Rivius,_vor_dem_26.05.1543&amp;diff=105812</id>
		<title>Camerarius an Rivius, vor dem 26.05.1543</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Rivius,_vor_dem_26.05.1543&amp;diff=105812"/>
		<updated>2020-01-16T11:24:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Regest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1274&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 520-521&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johann Rivius&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum: vor dem 26.05.1543 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1541-09&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1543-05-26&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Dresden&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Magnae mihi vel potius summae voluptati fuit&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=+...+ Satz unvollständig US 1.12.19&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; HIWI4&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=MH; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
In einem [[Erwähntes Werk::Rivius an Camerarius, 26.05.1543|Brief vom 26.05.1543]] schreibt Rivius, er habe lange nicht geschrieben und die Lektüre des Kommentars beendet. Da Rivius in diesem Antwortschreiben das Angebot des Camerarius dankend annimmt, seinen Sohn zu unterstützen, dürfte in der Zwischenzeit nicht allzu viel Zeit vergangen sein, so dass man vermutungsweise davon ausgehen kann, dass Camerarius diesen Brief erst in seiner Leipziger Zeit verfasste. Überhaupt ist dieses Angebot eigentlich nur sinnvoll, wenn Camerarius bereits in Leipzig wirkte (er wurde im September 1541 berufen), da dort Rivius&#039; Sohn studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Freudige Erinnerung an die gemeinsam verbrachte Zeit, in der Camerarius Rivius, den er vorher nur aus seinen Schriften und einem kurzen Gespräch gekannt hatte, persönlich besser kennenlernen konnte. Camerarius schätze Rivius nun noch mehr als zuvor. Könnten sie doch nur zusammen einem Leben für die Wissenschaft nachgehen und dadurch etwas Nützliches in diesen schweren Zeiten vollbringen! Doch darüber entscheide aber Gott allein. Aufruf, gemeinsam die &#039;&#039;studia pietatis et litterarum&#039;&#039; hochzuhalten und wenn möglich noch zu vermehren. Camerarius wisse, dass er sich dabei auf Rivius verlassen könne. Auch er selbst wolle sich darum bemühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe dem Boten [[Erwähntes Werk::Camerarius, Commentarii explicationum in Ciceronis Tusculanas quaestiones, 1538|seinen Kommentar zu den Tuskulanen]] [[Erwähnte Person::Cicero|Ciceros]] mitgegeben, damit ihn Rivius wohlwollend, aber nicht unkritisch lese. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um Aufrechterhaltung ihrer Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivius möge seinem Sohn ([[Erwähnte Person::Johann Rivius d.J.|Johann]]) schreiben und ihm ausrichten, er solle einmal Camerarius besuchen und ruhig seine Hilfe in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Michael Pöschmann)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Rivius,_vor_dem_26.05.1543&amp;diff=105811</id>
		<title>Camerarius an Rivius, vor dem 26.05.1543</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Rivius,_vor_dem_26.05.1543&amp;diff=105811"/>
		<updated>2020-01-15T18:46:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: /* Hinweise zur Datierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 1274&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae familiares, 1595&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 520-521&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johann Rivius&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum: vor dem 26.05.1543 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1541-09&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1543-05-26&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Dresden&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=nein&lt;br /&gt;
|Incipit=Magnae mihi vel potius summae voluptati fuit&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=+...+ Satz unvollständig US 1.12.19&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; HIWI4&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=MH; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
In einem [[Erwähntes Werk::Rivius an Camerarius, 26.05.1543|Brief vom 26.05.1543]] schreibt Rivius, er habe lange nicht geschrieben und die Lektüre des Kommentars beendet. Da Rivius in diesem Antwortschreiben das Angebot des Camerarius dankend annimmt, seinen Sohn zu unterstützen, dürfte in der Zwischenzeit nicht allzu viel Zeit vergangen sein, so dass man vermutungsweise davon ausgehen kann, dass Camerarius diesen Brief erst in seiner Leipziger Zeit verfasste. Überhaupt ist dieses Angebot eigentlich nur sinnvoll, wenn Camerarius bereits in Leipzig wirkte (er wurde im September 1541 berufen), da dort Rivius&#039; Sohn studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
+Freudige Erinnerung an die gemeinsam verbrachte Zeit, in der Camerarius Rivius, den er vorher nur aus seinen Schriften und einem kurzen Gespräch gekannt hatte.+ Camerarius schätze Rivius nun noch mehr als zuvor. Könnten sie doch nur zusammen einem Leben für die Wissenschaft nachgehen und dadurch etwas Nützliches in diesen schweren Zeiten vollbringen! Doch darüber entscheide aber Gott allein. Aufruf, gemeinsam die &#039;&#039;studia pietatis et litterarum&#039;&#039; hochzuhalten und wenn möglich noch zu vermehren. Camerarius wisse, dass er sich dabei auf Rivius verlassen könne. Auch er selbst wolle sich darum bemühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius habe dem Boten [[Erwähntes Werk::Camerarius, Commentarii explicationum in Ciceronis Tusculanas quaestiones, 1538|seinen Kommentar zu den Tuskulanen]] [[Erwähnte Person::Cicero|Ciceros]] mitgegeben, damit ihn Rivius wohlwollend, aber nicht unkritisch lese. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte um Aufrechterhaltung ihrer Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rivius möge seinem Sohn ([[Erwähnte Person::Johann Rivius d.J.|Johann]]) schreiben und ihm ausrichten, er solle einmal Camerarius besuchen und ruhig seine Hilfe in Anspruch nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Michael Pöschmann)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Hessus_an_Camerarius,_1526-1533&amp;diff=105682</id>
		<title>Hessus an Camerarius, 1526-1533</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Hessus_an_Camerarius,_1526-1533&amp;diff=105682"/>
		<updated>2020-01-15T11:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0002&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Hessus, Sylvae, 1535&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. Mm8v-Nn1r&lt;br /&gt;
|Zweitdruck in=Hessus, Epistolae familiares, 1543&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck=S. 061&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Datum mutmaßlich (im Druck o.D.)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1526&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1533&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Quos mihi Iessaeo factos de carmine versus&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Psalmenversifikation;Briefe/Parallelüberlieferung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Lob einer von Camerarius verfassten Psalmenversifikation (drei elegische Distichen).&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH; JS&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 3 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Mutmaßlich während der gemeinsamen Zeit in [[Nürnberg]] entstanden, also zwischen 1526 und 1533.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Lob einer von Camerarius in metrischer Form verfassten Psalmenwiedergabe. Hessus zögere nicht, Camerarius unter die ersten Dichter der Gegenwart zu zählen. Camerarius sei deshalb würdig, in einem Gedicht gelobt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth / Jochen Schultheiß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überlieferung ===&lt;br /&gt;
* Unter der Überschrift &amp;quot;&#039;&#039;Ad eundem de psalmo e Davide verso&#039;&#039;&amp;quot; abgedruckt in den Silven des Hessus (5, 24), vgl. [[Hessus, Sylvae, 1535]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstdruck wahrscheinlich schon in Hessus, Sylvae, 1533&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Hessus_an_Camerarius,_05./06.1528&amp;diff=105681</id>
		<title>Hessus an Camerarius, 05./06.1528</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Hessus_an_Camerarius,_05./06.1528&amp;diff=105681"/>
		<updated>2020-01-15T11:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0004&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Hessus, Sylvae, 1535&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. Mm7v-Mm8r&lt;br /&gt;
|Zweitdruck in=Hessus, Epistolae familiares, 1543&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck=S. 109&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1528&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1528-05&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Tempora quo tepidi vernantia lumina solis&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Biographisches (Familie);Biographisches (Hochzeit);Genethliakon&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung=Genethliakon für Camerarius&#039; Tochter Anna.&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=JS; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 16 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Camerarius&#039; Tochter [[Anna Camerarius II.|Anna]] wurde im Mai 1528 geboren. Das Gedicht muss danach, aber noch während des Frühlings (&#039;&#039;tempora vernantia&#039;&#039;) verfasst worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Glückwunschgedicht anlässlich der Geburt [[Erwähnte Person::Anna Camerarius II.|der Tochter Anna]]. Erst neulich hatte Hessus die Ehe der Eltern (Camerarius und [[Erwähnte Person::Anna Truchseß von Grünsberg]]) besungen (s. [[Erwähntes Werk::Hessus, Venus triumphans, 1527]], Bl. B3r-C2r).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
Das Gedicht ist vermutlich schon in die Sammlung [[Hessus, Sylvae, 1533]] aufgenommen worden. Dieser Band konnte online jedoch nicht eingesehen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Micyllus_an_Camerarius,_Hessus_und_Roting,_1526&amp;diff=105680</id>
		<title>Micyllus an Camerarius, Hessus und Roting, 1526</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Micyllus_an_Camerarius,_Hessus_und_Roting,_1526&amp;diff=105680"/>
		<updated>2020-01-15T11:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0001&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Hessus, Epistolae familiares, 1543&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=S. 039-040&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Jakob Micyllus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.; Helius Eobanus Hessus; Michael Roting&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=Jahr mutmaßlich (o.D.; s. Anm.)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1526&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Micale qui mores hominum formare solebas&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US; MG;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 20 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Anrede und Gruß an Michael Roting, Joachim Camerarius (angesprochen als Übersetzer griechischer Werke), den Dichter Hessus und die weiteren, alten [[Erwähnte Körperschaft::Sodalität (Wittenberg)|Sodalen aus Wittenberg]], die nun an der Pegnitz wohnten (sc. am [[Erwähnte Körperschaft::Egidiengymnasium (Nürnberg)|Egidiengymnasium in Nürnberg]] unterrichteten). Sie sollten Micyllus nicht vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Erwähnter Ort::Frankfurt am Main]] (&#039;&#039;vada Francorum&#039;&#039;) trete Micyllus eifrig in ihre Fußstapfen, denn auch er unterrichte, wenn auch nur als ein unbedeutender Mann an einer unbedeutenden Schule (sc. an der [[Erwähnte Körperschaft::Lateinschule (Frankfurt am Main)|Lateinschule in Frankfurt am Main]]). Micyllus vergleicht seine eigene bescheidene Tätigkeit mit der bedeutenderen der Adressaten und hofft auf Ruhm in Frankfurt, wenn man dort seine neuartige Dichtung höre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Adressaten aber, die der &#039;&#039;Begründer der höchsten Burg&#039;&#039; (sc. Jupiter bzw. Gott) an die Pegnitz geschickt habe, sollten sich dankbar zeigen und Lieder dichten, die des ewigen Jupiter würdig seien. Diese Gedichte sollten über den Rhein und die Donau hinaus Bekanntheit erreichen, bis an die deutschen Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerung an ihre alte gemeinsame Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen === &lt;br /&gt;
* Micyllus war seit 1524 Rektor der Lateinschule in Frankfurt am Main. Möglicherweise wurde das Gedicht 1526 (direkt?) nach der Berufung von Camerarius, Hessus und Roting an das Egidiengymnasium verfasst.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crispus,_15XX&amp;diff=105679</id>
		<title>Camerarius an Crispus, 15XX</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Crispus,_15XX&amp;diff=105679"/>
		<updated>2020-01-15T11:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0459&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. V3r-V4v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Leonhard Crispinus&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Carminis Aufidii autorem laudare suetus&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Adressat mutmaßlich &amp;quot;Crispus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 82 elegischen Distichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Collinus_an_Camerarius,_26.12.1553&amp;diff=105678</id>
		<title>Collinus an Camerarius, 26.12.1553</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Collinus_an_Camerarius,_26.12.1553&amp;diff=105678"/>
		<updated>2020-01-15T11:45:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0392&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae doctorum, 1568&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. M8v-N1v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Matthaeus Collinus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1553/12/26&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum (ipso die feriarum S. Stephani)&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Prag&lt;br /&gt;
|Zielort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Quamvis duabus vel tribus&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 38 Versen von unbekanntem Versmaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Collinus habe bereits zwei oder drei Briefe geschrieben und keine Antwort erhalten. Nun schreibe er ein weiteres Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er seinen ersten Brief an Camerarius auf Drängen von [[Erwähnte Person::Georg Joachim Rheticus|(Joachim) Rheticus]] geschrieben hatte, habe Camerarius sehr freundlich zurückgeschrieben und um weitere Briefe gebeten. Er wolle Camerarius jedoch nicht zur Last fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nehme die ausgesprochene Einladung gern an und schicke im Gegenzug einen Käse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius möge das Geschenk und den Brief bitte annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gro%C3%9F,_fr%C3%BChestens_1553&amp;diff=105677</id>
		<title>Camerarius an Groß, frühestens 1553</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gro%C3%9F,_fr%C3%BChestens_1553&amp;diff=105677"/>
		<updated>2020-01-15T11:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0326&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. P7v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Sebastian Groß&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum (im Druck o.D.): frühestens 1553 (nach dem Druck des ersten Bandes der Briefe von Helius Eobanus Hessus)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1553&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Quae tibi notus homo scripsit, Magne, Helius olim&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Briefe/Briefsammlung&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=Ist das letztlich ein verkappter Widmungsbrief, also doch ein Paratext? US 30.3.19&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Überschrieben mit &amp;quot;De primo libello epistolarum Eobanicarum&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 5 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Bitte um geneigte Aufnahme der [[Erwähntes Werk::Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553|Edition]] des Briefe des [[Erwähnte Person::Helius Eobanus Hessus|Helius (Eobanus Hessus)]]. Auch Groß werde darin von dem mit ihm eng befreundeten (Hessus) erwähnt. Bitte auch um geneigte Aufnahme der dem Druck beigegebenen Camerarius-Briefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Iren%C3%A4us_an_Camerarius,_01.01.1539&amp;diff=105676</id>
		<title>Irenäus an Camerarius, 01.01.1539</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Iren%C3%A4us_an_Camerarius,_01.01.1539&amp;diff=105676"/>
		<updated>2020-01-15T11:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0308&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. O1r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Matthäus Irenäus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Datum=1539/01/01&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=CL. Ian.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Nunc redit ille dies, quo Ianus frigora pellens&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Notizen=Adressat/Absender nochmal prüfen (identisch mit Friedericus Matthäus?)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 17 elegischen Distichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_15XX_b&amp;diff=105675</id>
		<title>Camerarius an Hier. Wolf, 15XX b</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_15XX_b&amp;diff=105675"/>
		<updated>2020-01-15T11:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0328&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. Q1r-Q2r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Hieronymus Wolf&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.; mutmaßliches Datum: zwischen 1559 und 1561 (s. u.)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1559&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1561&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Wolfi te cupio mihi parare&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Biographisches (Reise);&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=Brief nicht bei Zäh; Datierung und Orte fehlen; Seite dann ggf. umbenennen (ggf. Bezug auf JCII nochmal prüfen)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 45 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
=== Zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Der Brief ist mumaßlich während der Zeit entstanden, als Wolf bei Ulrich Fugger wohnte (1557-1562). Wenn man ferner annimmt, dass auch der im Brief erwähnte erste Besuch der Gärten Ulrich Fuggers frühestens 1557 entstanden ist, ergibt sich 1559 als Terminus post quem und 1561 (Jahr des Drucks) als Terminus ante quem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius bittet Wolf, sich in seinem Namen an [[Erwähnte Person::Ulrich Fugger|Ulrich (Fugger)]] zu wenden: Er lässt seinen Dank für die vor mehr als zwei Jahren erwiesene Gastfreundschaft ausrichten. Camerarius sei aus [[Erwähnter Ort::Leipzig]] angereist, um Ulrich (Fuggers) Gärten zu besichtigen. Er preist die Gärten, die er damals nur im Winter gesehen habe, und lässt Ulrich (Fugger) durch Wolf bitten, sie erneut – dieses Mal im Sommer – besichtigen zu dürfen. Ulrich habe schon öfter seinen Großmut Camerarius gegenüber bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius teile diesen Wunsch mit seinem Sohn [[Erwähnte Person::Joachim Camerarius II.|(Joachim II.)]], der bereits Medizin studiere. Wolf habe ihn schon bei dem Besuch vor zwei Jahren gesehen und sich beifällig über ihn geäußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Iren%C3%A4us_an_Camerarius,_15XX&amp;diff=105674</id>
		<title>Irenäus an Camerarius, 15XX</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Iren%C3%A4us_an_Camerarius,_15XX&amp;diff=105674"/>
		<updated>2020-01-15T11:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0307&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. N8r-O1r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Matthäus Irenäus&lt;br /&gt;
|Empfänger=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Ausus eram nuper tenui quae ludere versu&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Notizen=Adressat nochmal prüfen (identisch mit Friedericus Matthäus?)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 13 elegischen Distichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt,_15XX_j&amp;diff=105673</id>
		<title>Camerarius an Unbekannt, 15XX j</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt,_15XX_j&amp;diff=105673"/>
		<updated>2020-01-15T11:42:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0330&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1561&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. Q3v-Q4v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Unbekannt&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Ad te praemissa, ut cernis, de more salute&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=ja&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Adressat: Sebastian, Consiliar der Grafen von Henneberg.&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 68 Hexametern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1535-1540&amp;diff=105672</id>
		<title>Camerarius an Hessus, 1535-1540</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1535-1540&amp;diff=105672"/>
		<updated>2020-01-15T11:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0173&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. D8r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1535&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1540-10-04&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Erfurt&lt;br /&gt;
|Zielort=Marburg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Nec nos Thaliae fugimus ludos sacrae&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungsort mutmaßlich. Mutmaßlicher Zielort: Erfurt oder Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 36 Versen von unbekanntem Versmaß.&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
* Terminus ante quem: Tod von Hessus (04.10.1540).&lt;br /&gt;
* Terminus post quem: Camerarius behauptet in dem Brief, er verfasse nach jahrelanger Pause wieder ein Briefgedicht. Da er in der Zeit, die er gemeinsam mit Hessus in Nürnberg verbachte (1526-1533) mehrfach von diesem zur Dichtung angeregt wurde, scheint es wahrscheinlich, dass dieses Briefgedicht erst einige Jahre später verfasst wurde, vermutlich in seiner Tübinger Zeit (1535-1540).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Durch das Vorbild des Hessus (i.e. ein Briefgedicht) sehe ich Camerarius nach jahrelanger Pause gezwungen, wieder zu dichten und diese Verse zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stigel,_sp%C3%A4testens_1557&amp;diff=105671</id>
		<title>Camerarius an Stigel, spätestens 1557</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Stigel,_sp%C3%A4testens_1557&amp;diff=105671"/>
		<updated>2020-01-15T11:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0199&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. G7r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johann Stigel&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=im Druck o.D.; ermitteltes Datum: spätestens 1557 (Datum des Drucks)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1557&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Te noster Stigeli alloqui studebam&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 13 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius habe gestern Stigel besuchen wollen, aber dieser sei nicht zu Hause gewesen. Er wolle den beschwerlichen Weg nicht noch einmal auf sich nehmen und bitte Stigel, ihm mitzuteilen, wo sie sich innerhalb von einer Stunde treffen und sich unterhalten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_12.04.1530&amp;diff=105670</id>
		<title>Camerarius an Hessus, 12.04.1530</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_12.04.1530&amp;diff=105670"/>
		<updated>2020-01-15T11:38:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0176&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. E2r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|Datum=1530&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=ja&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitesltes Datum: 1530 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Erfurt&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Ut mihi forte tua est data littera nescio rerum&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte;Biographisches (Studium)&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungsort ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 15 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Camerarius schreibt in dem Gedicht, dass er das dritte Jahrzehnt seines Lebens vollendet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Entschuldigung für die späte Antwort und wortreiche Beteuerung der gemeinsamen langen und engen Freundschaft zwischen Camerarius und Hessus. Sie gehe auf die Zeit in [[Erwähnter Ort::Erfurt]] zurückg, wohin einst der mittlerweile 30jährige Camerarius nach seinem fünfjährigen Studienaufenhtalt in [[Erwähnter Ort::Leipzig]] gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1526-1533_b&amp;diff=105669</id>
		<title>Camerarius an Hessus, 1526-1533 b</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1526-1533_b&amp;diff=105669"/>
		<updated>2020-01-15T11:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0172&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. D6v-D8r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=mutmaßliches Datum: zwischen 1526 und 1533 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1526&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1533&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Salve poeta aenigmatum mirabilis&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 54 Versen von verschiedenem Versmaß.&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Mutmaßlich (wie andere Rätselbriefe und Rätselgedichte) während der Zeit entstanden, als Camerarius und Hessus in Nürnberg wirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Lösungen zu von Hessus geschickten Rätseln. Falls Hessus andere Lösungen im Sinn hatte, solle er dies mitteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hospinianus,_1540&amp;diff=105668</id>
		<title>Camerarius an Hospinianus, 1540</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hospinianus,_1540&amp;diff=105668"/>
		<updated>2020-01-15T11:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0189&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. F5v-F6v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johannes Hospinianus&lt;br /&gt;
|Datum=1540&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Quae tibi longo debemus tempore, quamvis&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 32 elegischen Distichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1518-1533&amp;diff=105667</id>
		<title>Camerarius an Hessus, 1518-1533</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hessus,_1518-1533&amp;diff=105667"/>
		<updated>2020-01-15T11:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0175&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. E1v-E2r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Helius Eobanus Hessus&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.; mutmaßliches Datum: zwischen 1518 und 1521 oder 1526 und 1533; s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1518&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1533&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Erfurt;Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Erfurt;Nürnberg&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Ad coenam venias rogamus ad nos&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Mutmaßliche Enstehungs- und Zielorte: [[Erfurt]] oder [[Nürnberg]], s. Hinweise zur Datierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 26 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Vermutlich entstanden, als Hessus und Camerarius am selben Ort wirkten. Beide waren von 1518-1521 in Erfurt bzw. von 1526-1533 in Nürnberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Einladung zum Essen. Hessus solle vor ihrem gemeinsamen [[Erwähnte Person::Unbekannt|Freund]] (unbekannt) eintreffen, dessen Name so unverträglich mit der lateinischen Sprache sei, damit sie noch Gelegenheit zum Schachspiel hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Volmar,_1535-1541_a&amp;diff=105666</id>
		<title>Camerarius an Volmar, 1535-1541 a</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Volmar,_1535-1541_a&amp;diff=105666"/>
		<updated>2020-01-15T11:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0191&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. F7r/v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Melchior Rufus Volmar&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum: spätestens 1557 (Druckjahr); im Druck o.D.&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1557&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Si Melior non forte alia meliore teneris&lt;br /&gt;
|Register=Briefe/Briefgedichte&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 8 elegischen Distichen.&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Einladung zum Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Bernh._Ziegler,_Ende_1541-01.02.1552&amp;diff=105665</id>
		<title>Camerarius an Bernh. Ziegler, Ende 1541-01.02.1552</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Bernh._Ziegler,_Ende_1541-01.02.1552&amp;diff=105665"/>
		<updated>2020-01-15T11:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0201&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. G8v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Bernhard Ziegler&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=mutmaßliches Datum: zwischen Ende 1541 und 01.02.1552 (im Druck o.D.), s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1541&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1552/02/01&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Zielort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Si non pompa movet nec apparatus&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=validiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 12 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Wohl während der gemeinsamen Zeit in [[Leipzig]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Einladung zu einem Essen bei Camerarius, an dem gemeinsame alte Freunde teilnehmen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt_(Serenus),_sp%C3%A4testens_1557&amp;diff=105664</id>
		<title>Camerarius an Unbekannt (Serenus), spätestens 1557</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Unbekannt_(Serenus),_sp%C3%A4testens_1557&amp;diff=105664"/>
		<updated>2020-01-15T11:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0194&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. F8v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Unbekannt (Serenus)&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=ermitteltes Datum (im Druck o.D.): spätestens 1557 (Druckdatum)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1557&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Quos fecisse tibi nec elegantes&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH;&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Adressiert an &amp;quot;Serenus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 9 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Anbei die nicht eleganten, aber erstaunlichen Verse (s. Anm.) über eine erstaunliche und nicht elegante Sache. Morgen oder übermorgen werde Camerarius Serenus aufsuchen und persönlich alles ganz ausführlich erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;die nicht eleganten, aber erstaunlichen Verse&amp;quot;: Gemeint ist das im Druck folgende Gedicht [[Camerarius, Βίκελος οὗτος (Inc.), 1557|&#039;&#039;Βίκελος οὗτος, ὁδ&#039; αὖ, τίς βίκελος; ἠὲ βάκηλος&#039;&#039; (Inc.)]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Iren%C3%A4us,_1537&amp;diff=105663</id>
		<title>Camerarius an Irenäus, 1537</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Iren%C3%A4us,_1537&amp;diff=105663"/>
		<updated>2020-01-15T11:32:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0184&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. F2r-F3v&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Matthäus Irenäus&lt;br /&gt;
|Datum=1537&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Lesbiis nuper mihi quos reducto&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Notizen=Zu Irenäus vgl. Andreas Gößner: Melanchthons Lobrede auf Franken (1538), in: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte 79 (2010), 10-22.&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=noch nicht am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 16 sapphischen Strophen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Scheffel,_1547-1554&amp;diff=105662</id>
		<title>Camerarius an Scheffel, 1547-1554</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Scheffel,_1547-1554&amp;diff=105662"/>
		<updated>2020-01-15T11:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0202&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. G8v-H1r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Johann Scheffel&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=His per signa means bis sex declivia coeli&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=nein&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=unkorrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 7 elegischen Distichen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_15XX_a&amp;diff=105661</id>
		<title>Camerarius an Hier. Wolf, 15XX a</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_15XX_a&amp;diff=105661"/>
		<updated>2020-01-15T11:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0204&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. H2r-H3r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Hieronymus Wolf&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.: ermitteltes Datum: vor 1557 (Datum des Drucks)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1557&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=o.O.&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Carmina qui multis feci inscribenda sepulcris&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Zweiter Markgrafenkrieg (1552-1554);&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=Brief nicht bei Zäh; Datierung und Orte fehlen; Seite dann ggf. umbenennen (ggf. dann auch Bezug auf Leipziger Universität und Schlagwort Zweiter Markgrafenkrieg falsch)&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Überprueft=am Original überprüft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 34 Hexametern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius habe schon viele Epitaphien verfasst und oft den Tod berühmter Männer beklagt. Aber nun könne er aus Trauer seiner Heimat diesen Dienst nicht erweisen, die den vielen Übeln erlegen sei und immer noch darniederliege (vermutlich meint er den Zweiten Markgrafenkrieg). Zwar sei dieses Unglück durch die Weissagungen der Vorväter und durch Vorzeichen angekündigt worden, aber man habe sie ignoriert. Er bittet Wolf um Verständnis für seine Trauer und fordert ihn auf, gemeinsam mit ihm den Untergang seiner Heimat zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Camerarius entschuldigt sich für diese Verse, die er gleichsam wahnsinnig vor Schmerz verfasst habe. Offen gestanden schäme er sich sogar für sie. Er habe aber überhaupt etwas an Wolf schicken wollen. Wolf möge das Gedicht gut aufnehmen und ihre Freundschaft nicht vergessen. Beide verbinde ja das Studium der schönen Künste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl. Camerarius begründet das Ende des Gedichtes mit einem Verweis auf seine Sorgen, anstehende Arbeiten und seine Sehnsucht nach der (Arbeit an der [[Erwähnte Körperschaft::Universität (Leipzig)|Leipziger) Universität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße an [[Erwähnte Person::Johann Baptist Haintzel|(Johann) Baptist (Haintzel)]] und [[Erwähnte Person::Cyprian Leowitz]]. Auch die Musen mögen wohl leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_(vor_dem_10.03.1553)&amp;diff=105660</id>
		<title>Camerarius an Hier. Wolf, (vor dem 10.03.1553)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Hier._Wolf,_(vor_dem_10.03.1553)&amp;diff=105660"/>
		<updated>2020-01-15T11:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0203&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. H1r-H2r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Hieronymus Wolf&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=o.D.; ermitteltes Datum: zwischen 1551 (Ab 1551 wirkte Wolf in Augsburg) und 10.03.1553 (einige Verse des Briefgedichtes werden in einem Schreiben des Camerarius vom 10.03.1553 erwähnt, s. u.)&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1551&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=10.03.1553&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=Nürnberg&lt;br /&gt;
|Zielort=Augsburg;&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Gershovio postquam rediens&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Biographisches (Reise);Hodoeporicum&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Entstehungsort ermittelt; Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 66 Hexametern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Nachdem sich Camerarius von Hieronymus Wolf in [[Erwähnter Ort::Gersthofen]] getrennt habe, sei er eilig zum prächtigen Schloss in [[Erwähnter Ort::Oberndorf am Lech]] (&#039;&#039;ad superi spectabile pagi aedium opus&#039;&#039;) weiter gereist, wo er erst nach Sonnenuntergang angekommen sei. Er berichtet von der freundlichen Aufnahme und Bewirtung durch den Gastgeber (vermutlich [[Erwähnte Person::Anton Fugger|Anton Fugger]]). Dieser habe sie (sc. Camerarius und seine Begleiter) in seinem Schloss herumführen lassen und ihnen anschließend einen Reiter mitgegeben, der ihnen in [[Erwähnter Ort::Donauwörth]] ein weiteres Gebäude (das Fuggerhaus) desselben Architekten (sc. [[Erwähnte Person::Quirin Knoll]]) gezeigt habe. Camerarius habe vor allem die ordentliche Gestaltung der Gebäude bewundert. Er begründet dieses Streben nach Ordnung astrologisch (Die Konjunktion von Venus und Saturn werde durch Juppiter im (Nacht-)Haus der Fische kompensiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besichtigung seien sie am selben Tag noch nach [[Erwähnter Ort::Weißenburg in Bayern]] weiter gereist. Die Reise sei wegen Unebenheiten in der Straße und tiefem Schnee beschwerlich gewesen. Tags darauf seien sie in [[Erwähnter Ort::Nürnberg]] angekommen, wo die Reise geendet habe und auch der Teil des Gedichtes ende, den Camerarius während der Reise verfasste. Der Rest sei in seinem Häuslein entstanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beklagt die Situation der Musen, die beinahe auf der ganzen Welt heimatlos seien, und denen Wolf eine Heimstatt schaffen wolle. Camerarius hofft, dass seine Musen ein wenig ruhen könnten (=dass er eine Weile nichts publizieren müsse). Aber vielleicht werde Wolf in seinen Veröffentlichungen die Werke des Camerarius loben, so dass auch sie Anerkennung fänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebewohl und Grüße an [[Erwähnte Person::Cyprian Leowitz|(Cyprian) Leowitz]]. Camerarius versichert beiden seine Hilfsbereitschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße an [[Erwähnte Person::Johann Baptist Haintzel|(Johann) Baptist (Haintzel)]]. In seinem Herz hätten sich Kalliope und Aglaia eine Heimstatt geschaffen und auch Apoll habe ihn nicht verlassen. Camerarius füge sich in sein Schicksal und rate Wolf, dasselbe zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen ===&lt;br /&gt;
* Einige Verse des Gedichtes werden zitiert in [[Camerarius an Hier. Wolf, 10.03.1553]].&lt;br /&gt;
* Quirin Knoll errichtete/restaurierte für Anton Fugger das Fuggerhaus in Donauwörth und das Schloss in Oberndorf am Lech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur und weiterführende Links ===&lt;br /&gt;
* Claren, Lutz u. A. (Hgg.): Johannes Bisselius: Deliciae Veris – Frühlingsfreuden: Lateinischer Text, Übersetzungen, Einführungen und Kommentar. Berlin/ Boston 2013, S. 618, Anm. 1. (Zum Schloss in Oberndorf am Lech)&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Oberndorf (Zum Schloss in Oberndorf am Lech)&lt;br /&gt;
* https://de.wikipedia.org/wiki/Fuggerhaus_%28Donauw%C3%B6rth%29 (Zum Fuggerhaus in Donauwörth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_1537-1541&amp;diff=105659</id>
		<title>Camerarius an Gremp, 1537-1541</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://camerarius.kallimachos.de/index.php?title=Camerarius_an_Gremp,_1537-1541&amp;diff=105659"/>
		<updated>2020-01-15T11:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;HIWI4: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Brief&lt;br /&gt;
|Werksigle=OCEp 0190&lt;br /&gt;
|Ausreifungsgrad=Druck&lt;br /&gt;
|Erstdruck in=Camerarius, Epistolae Eobani, 1557&lt;br /&gt;
|Blatt/Seitenzahl im Erstdruck=Bl. F6v-F7r&lt;br /&gt;
|Fremdbrief_jn=nein&lt;br /&gt;
|Absender=Joachim Camerarius I.&lt;br /&gt;
|Empfänger=Ludwig Gremp von Freudenstein&lt;br /&gt;
|DatumGesichert=nein&lt;br /&gt;
|Bemerkungen zum Datum=mutmaßliches Datum: zwischen 1537 und 1541 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumBeginn=1537&lt;br /&gt;
|UnscharfesBriefDatumEnde=1541&lt;br /&gt;
|Sprache=Latein&lt;br /&gt;
|Entstehungsort=o.O.&lt;br /&gt;
|Zielort=Tübingen&lt;br /&gt;
|Gedicht_jn=ja&lt;br /&gt;
|Incipit=Ad convivia crastina hinc ituro&lt;br /&gt;
|Register=Briefgedicht;Biographisches (Krankheit);Balneologie / Thermenbesuch&lt;br /&gt;
|Paratext_jn=nein&lt;br /&gt;
|Regest_jn=ja&lt;br /&gt;
|Notizen=an Korrekturleser: Welche Thermen in der Nähe Tübingens meint Camerarius? Meint er überhaupt Thermen in der Nähe Tübingens?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen lt. Itinerar bisher bekannten Badeaufenthalte in dieser Periode fallen in den März 1541 (Wildbad; OCEp 1258) und in den Mai 1540 (Plombières, OCEp 1018). Die offensichtliche Nähe C.s zu TÜ im vorliegenden Brief spricht für Wildbad. Freilich kann es sich auch noch um einen weiteren bisher unbelegten Badeaufenthalt handeln. US 30.9.18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MP: Vielleicht sind die gemeint, auf die z.B. Niger an Camerarius, 03.08.1536 verweist.&lt;br /&gt;
|Handschrift=unbekannt&lt;br /&gt;
|Bearbeitungsstand=korrigiert&lt;br /&gt;
|Wiedervorlage=ja&lt;br /&gt;
|Bearbeiter=MH&lt;br /&gt;
|Gegengelesen=HIWI4; US&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Zielort mutmaßlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefgedicht in 22 Hendekasyllaben.&lt;br /&gt;
=== Hinweise zur Datierung ===&lt;br /&gt;
Wohl während der gemeinsamen Zeit in Tübingen 1537-1541 verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regest ===&lt;br /&gt;
Camerarius entschuldigt sich dafür, dass er am nächsten Tag nicht an einem Gastmahl mit gemeinsamen Freunden teilnehmen könne. Gremp möge ihn beim [[Erwähnte Person::Unbekannt|(Tübinger) Bürgermeister]] (unbekannt) entschuldigen. Er sei aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Man habe für morgen drei oder vier Purgationen angesetzt. Camerarius wolle vorher die hiesigen Thermen aufsuchen, über deren Besuch er schon seit zwei Monaten nachgedacht habe. Morgen werde er hier unliebsame Kompositdrogen (&#039;&#039;migmata invenusta&#039;&#039;) essen und bittere Pillen (&#039;&#039;orbes&#039;&#039;) mit Aloe herunterschlingen, während Gremp und die anderen süße Weine tränken. Welch ein ungleiches Schicksal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Manuel Huth)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HIWI4</name></author>
	</entry>
</feed>